Interview mit Gerd Zeppenfeld (Senator und Sponsor)

Interview mit Gerd Zeppenfeld (Senator und Sponsor)

Hallo Gerd, wir hoffen es geht dir und deiner Familie auch in dieser schweren Zeit gut und ihr seid gesund. Du bist seit Jahrzehnten nicht nur Senator und Mitglied der Narrenzunft, sondern mit deiner Firma Holz Zeppenfeld natürlich auch als Sponsor vertreten. In meinen Augen ist das natürlich ein Grund auch mit dir ein Interview zu führen, um auch der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, dass es ohne Menschen wie dich nicht funktioniert im Vereinsleben.

 

NZN:     Gerd, du gehörst (und bitte verzeih mir, dass ich es erwähne) inzwischen zu der älteren Generation der Narrenzunft. Gerade dann interessiert es mich wie sehr hat Corona deinen und Ulla’s Alltag beeinträchtigt?

Gerd:    Gott sei Dank bin ich von der Pandemie Covid-19 bisher verschont geblieben und erfreue mich bester Gesundheit. Das gleiche gilt auch für meine liebe Frau Ulla.

NZN:     Mir ist natürlich auch bekannt, dass du deinen Sohn Stefan bei der Leitung der Firma noch immer tatkräftig unterstützt. Hat sich das eventuell durch Corona verändert bzw. stellt es dich vor neue Herausforderungen?

Gerd:    Corona hat mich bei meiner Tätigkeit im Unternehmen bisher auch nicht belastet. Die Herausforderung der Pandemiebekämpfung ist für mich nicht anders, wie für jeden anderen auch.

NZN:     Man sollte meinen, dass alle Branchen von der Pandemie betroffen sind und die wirtschaftliche Situation angespannt ist. Ist das in der Holzbranche ähnlich oder trägt der Borkenkäfer dazu bei, dass es mit der Holzbranche eine der wenigen ist, die nicht betroffen ist?

Gerd:    Wie wir alle wissen, sind viele Branchen in Mitleidenschaft gezogen. Jedoch ist unsere Holzbranche bisher ohne Beeinträchtigung, da vor allem die Bauindustrie nach wie vor normal läuft. Wir erwarten für die nächsten Monate keinen Einbruch. Der allgemeine Risikofaktor, dass Krankheiten beim Personal eintreten, besteht jedoch immer. Wir versuchen dieser Gefahr zu begegnen, in dem wir auf verstärkte Hygienemaßnahmen und Abstand achten.

NZN:     Deine Selbstständigkeit hast du schon seit vielen, vielen auch dazu genutzt, die Narrenzunft zu unterstützen. Nicht nur durch deine persönliche Mitarbeit und deine belegten Ämter, sondern auch in finanzieller Form. Welche Motivation veranlasst dich gerade der Narrenzunft immer zur Seite zu stehen?

Gerd:    Die Narrenzunft Neye liegt mir sehr am Herzen.  Meine Begründung hierzu ist, da wir ein gutes intensives Vereinsleben haben mit einer guten Führung auf der Vorstandsebene. Die Übernahme meiner Tätigkeit im Verein als Senator hat hoffentlich auch dazu beigetragen. Meine Hauptmotivation ist, die Möglichkeit, in unserem Verein von den alltäglichen Problemen und Sorgen abzulenken und sich im Kreis von Gleichgesinnten zu entspannen.

NZN:     Welche Ämter hast du bereits im Verein innegehabt?

Gerd:    Die bisher bekleideten Ämter waren:

Mein wichtigstes: Prinzenpaar mit meiner lieben Frau Ulla Session 97/98

Seit 1992 bin ich Senator der Narrenzunft und Elferratsmitglied

NZN:     Welche besonderen Momente mit der Narrenzunft werden dir immer in Erinnerung bleiben?

Gerd:    In ewiger Erinnerung bleibt meiner Frau Ulla und mir das Jahr, wo wir Prinzenpaar waren. Ebenso erfreulich war die Berufung zum Senator 1992 auf Vorschlag von Peter Stoffel und Alois Küster.

NZN:     Was macht für dich die Narrenzunft aus und wo siehst du die Zukunft des Vereins?

Gerd:    Die Narrenzunft kommt meinen persönlichen Bedürfnissen von Gestaltung von Freizeit sehr entgegen, da es mich immer wieder bei Zusammentreffen mit viel Freude erfüllt hat und man seine inneren Gefühle auf humorvolle Weise ausleben kann.

NZN:     Nun fällt dieses Jahr Karneval aus. Du bist natürlich auch ein absolut von Herzen kommender Karnevalist. Für uns alle ist das ein herber Schlag und betrifft uns alle. Glaubst du, dass dieses eine Jahr Auszeit dem Karneval der Zukunft schadet? Oder siehst du darin auch Chancen?

Gerd:    Wie die Frage beinhaltet, ist der Karneval selbstverständlich eine Herzensangelegenheit und daher bin ich sehr traurig, dass wir dieses Jahr kein Vereinsleben im Sinne von Frohsinn und Gemütlichkeit haben. Ich bin davon überzeugt, dass unser Verein, die Krise locker übersteht und so Gott will, wir unseren schönen Karneval bald wieder in gewohnter Weise feiern können.

NZN:     Zum Abschluss möchten wir dir die Gelegenheit geben Wünsche, Kommentare und/oder ähnliches loszuwerden.

Gerd:    Zum Abschluss möchte ich allen Vereinsmitgliedern und Senatoren eine gesunde Zukunft wünschen.

Ich danke dir für deine Zeit und wünsche dir, deiner Frau, den Kindern und Enkelkindern ein besseres neues Jahr 2021 und bleibt vor allem gesund.

 

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