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Tolle Kostüme beim Wipperfürther Karnevalszug.

von Siegert Dierke

Wipperfürth - Im Jubiläumsjahr der Hansestadt zu ihrem 800-jährigen Bestehen lockte der Wipperfürther Karnevalszug wieder Tausende von Jecken in die Innenstadt.

NIm Jubiläumsjahr der Hansestadt zu ihrem 800-jährigen Bestehen lockte der Wipperfürther Karnevalszug wieder Tausende von Jecken in die Innenstadt. Und nicht nur die Stadt feiert in 2017 ihren runden Geburtstag. Auch die Narrenzunft Neye präsentierte sich den Besuchern zum 60-jährigen Bestehen in einem tollen Zoch: Ein prächtig kostümiertes Narrenvolk, Konfetti, viel Musik und eine Menge Kamelle sowie Strüßcher sorgten für eine kunterbunte Partystimmung an der Wegstrecke. Gestartet wurde pünktlich um 12.11 Uhr in der Neyesiedlung und auch durch die nach Umbau neu gestaltete Untere Straße schlängelte sich das bunte Treiben: Genau 44 Positionen mit bunten Fußgruppen, Tänzerinnen und Tänzern, lautstarken Musikkapellen sowie viele aufwändig gestalteten Themenwagen zum  Stadtjubiläum begeisterten das jecke Volk. Dieses präsentierte sich bei trockenem Wetter in bester karnevalistischer Schunkel-Laune. Höhepunkt des Wipperfürther Karnevalszuges war schließlich der Wagen der Tollitäten der Narrenzunft Neye, auf dem sich das strahlende Prinzenpaar mit Prinz René I. und Prinzessin Tanja dem Narrenvolk präsentierte und diese mit einem herzlichen und bunten Kamelleregen belohnten.icht nur die Stadt feiert in 2017 ihren runden Geburtstag. Auch die Narrenzunft Neye präsentierte sich den Besuchern zum 60-jährigen Bestehen in einem tollen Zoch: Ein prächtig kostümiertes Narrenvolk, Konfetti, viel Musik und eine Menge Kamelle sowie Strüßcher sorgten für eine kunterbunte Partystimmung an der Wegstrecke. Gestartet wurde pünktlich um 12.11 Uhr in der Neyesiedlung und auch durch die nach Umbau neu gestaltete Untere Straße schlängelte sich das bunte Treiben: Genau 44 Positionen mit bunten Fußgruppen, Tänzerinnen und Tänzern, lautstarken Musikkapellen sowie viele aufwändig gestalteten Themenwagen zum  Stadtjubiläum begeisterten das jecke Volk. Dieses präsentierte sich bei trockenem Wetter in bester karnevalistischer Schunkel-Laune.

Höhepunkt des Wipperfürther Karnevalszuges war schließlich der Wagen der Tollitäten der Narrenzunft Neye, auf dem sich das strahlende Prinzenpaar mit Prinz René I. und Prinzessin Tanja dem Narrenvolk präsentierte und diese mit einem herzlichen und bunten Kamelleregen belohnten.

 

Bilder: Martin Hütt.
Das Prinzenpaar hatte seinen Spaß.

uh/26.02.2017-20:10)

Wipperfürth - Der prachtvolle Karnevalszug in Wipperfürth war dem 800-jährigen Bestehen der Hansestadt absolut würdig.

Von Ursula Hütt

 

Der absolute Höhepunkt des Wipperfürther Karnevals ist natürlich der Karnevalszug. Auch in diesem Jahr hatte der Zugleiter der Narrenzunft Neye, Klaus Pusch, wieder einen umwerfend schönen Treck organisiert, in dem abwechselnd Fußgruppen, Wagen und Musikvereine zu sehen waren. Es dauerte bis kurz nach 15 Uhr, bis der erste Wagen aus dem Neyetal über die Egener Straße in die Hochstraße einbog. Langsam schlängelte sich der Zug an der Baustelle des neuen Kreisels entlang. Petrus hatte offenbar ein Einsehen, denn es regnete zum Glück nicht.

Schöner ist es sowieso, im Kamelleregen zu stehen. Die Hanse Husaren 08/15 hatten einen Minitrecker organisiert, der den Wagen mit dem Wurfmaterial zog. Auch in diesem Jahr marschierte der Musikverein Kierspe mit. Die Helios-Klinik hatten das Motto „Ihr Krankenhaus der Zukunft – doch Roboter: nein danke!“ Dennoch gingen einige „Roboter“ hinter dem Wagen her. Das 800-jährige Bestehen wurde mehrfach thematisiert: Der VfB Kreuzberg feierte „800 Jahre Wipperfürth – 70 Jahre VfB“ und auf dem prächtig geschmückten Wagen des VfR Wipperfürth prangte der Spruch: „800 Jahre Stadt“. Auch die Fußgruppe Wipperfürther Allerlei gratulierte zum Geburtstag. 

Die Karnevalsgesellschaft „Baulemann anno pief“ war ein echter Hingucker. In ihren rot-weißen Uniformen sahen die Offiziere richtig schick aus. Die BEW-Karnevalsgruppe, Querbeet und die Grenztänzer wie auch die IG-Siebenborn griffen noch einmal das Jubiläum auf, während sich die Wipp-Bürger dem verheerenden Brand von 1795 widmeten. Vermutlich fiel danach die mittelalterliche Stadtmauer. Das war wiederum ein Motto für die Echten Fründe, die sich „Wir trauern um die Stadtmauer, denn sie war nicht von langer Dauer. Doch wir Wipperfürther haben Power, deshalb brauchen wir keine Mauer“ auf die Fahne geschrieben hatten.

Last but not least die imposante Abordnung der Narrenzunft Neye: Das Tanzcorps mit Tanzmäusen, Bärchen und Garde führte die blau-weiße Schar an. Mit Narrenkappe und blauen Jackett brachte der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach Kamelle unter das Volk, dicht gefolgt von dem Wagen des Elferrates. Traditionsgemäß endet der Zug mit dem prunkvollen Prinzenwagen. Bestens aufgelegt zogen Prinz René I. und Prinzessin Tanja aus dem Hause Löhr an den Jecken vorbei. Viele Besucher feierten anschließend im Festzelt auf dem Marktplatz oder besuchten die After-Zug-Party in der Alten Drahtzieherei.   

Der "König von Wipperfürth", Bürgermeister Michael von Rekowski, musste den Schlüssel der Macht abgeben.

Von Siegbert Dierke

Wipperfürth - Nicht pünktlich, sondern kurz nach 10.11 Uhr schreitet das Wipperfürther Prinzenpaar im Jubiläumsjahr zum 60-jährigen Bestehen der Narrenzunft Neye die Rathaustreppe in Wipperfürth hinauf, um den Schlüssel der Macht an sich zu reißen. So konnten sich Prinz René I. und Prinzessin Tanja mitsamt des Elferrats, der Senatoren sowie des Tanzcorps erfolgreich gegen das Bollwerk des Rathauses durchsetzen. Zwar versuchte Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski (2.v.l.), als alleiniger „König von Wipperfürth“ mitsamt seiner mittelalterlich verkleideten Ratsmannschaft die Angriffe der Karnevalisten zu verteidigen,  doch der Ansturm des Jeckenvolks war schließlich erfolgreicher.

Auch das vom Rathaus-Team gemeinsam gesungene Verteidigungslied „Baulemänner kräftig und mit Schliff - Der König hat hier alles fest im Griff“ konnte nicht dem Sturm standhalten. Auch die Karnevalisten der „Statt-Garde“ sowie der KG Baulemann bevölkerten das Rathaus.

Foto: Oliver Müller.
Prinz René I. und Gattin Tanja unterstützten das närrische Volk bei der Machtübernahme.

om/23.02.2017-13:35)

Wipperfürth - Sämtliche Versuche von "Michael dem Letzten", seine Festung im Herzen von Wipperfürth zu verteidigen, schlugen fehl.

Bereits um 10:11 Uhr baute sich das karnevalistische Volk, angeführt durch den Musikverein Linde, vor dem Rathaus auf, das kurzerhand zur Burg Wipperfürth ernannt wurde. Die Narren forderten lauthals die Übergabe der Macht vom ersten Bürger der Stadt, Michael von Rekowski. Dieser ließ die Jecken zunächst einen kleinen Moment warten und schritt dann erstaunlich siegessicher und unter herrschaftlicher Musik als „König von Wipperfürth“ auf die Empore. Der selbsternannte Herrscher begrüßte mit großspuriger Verachtung die Narren und teilte mit, ihnen den Einlass in sein Schloss zu verwehren.

"Ihr gebt so ein trauriges Bild ab“, tönte der Regent und verglich den Anblick der Jecken mit dem schlechten Wetter. Es entwickelte sich ein verbaler Schlagabtausch, in dessen Verlauf der Präsident der Narrenzunft Neye, Bernd Köllner, den König - „Michael der Letzte“ - und die „Baulemänner“ im Rathaus ironisch für ihr frühes Aufstehen lobte, um die Festung wenigstens pro forma zu verteidigen. Normalerweise treffe man um diese Uhrzeit niemanden der „Elite der Wipperfürther Sorgen“ an, so Köllner.

 

Von Rekowski ließ sich diesen Vorwurf nicht gefallen und schmetterte mit seinen Untertanen den „Blau-Weißen“ einen kräftigen Karnevalssong entgegen. „Baulemänner stonn zesamme" klang es laut vom Balkon, aber auch das nutzte nichts. Das Neyer Prinzenpaar René I. mit Prinzessin Tanja aus dem Hause Löhr stürmte das Rathaus und übernahm den symbolischen Schlüssel der Macht. Der Bürgermeister gab sich letztlich geschlagen und wünschte allen Jecken ein tolles Finale der fünften Jahreszeit.

Der Elferrat der Narrenzunft zeigt im Festzelt seinen Sessionstanz und erntet dafür viel Applaus. Auch die Auftritte des Tanzcorps Blau-Weiß Neye werden begeistert gefeiert. (Fotos: Lenzen/Schmitz)Von Herzen jeck: Das Prinzenpaar René und Tanja Löhr.

Kaum ist das Rathaus in Wipperfürth gestürmt, zieht es die Jecken auch schon in das Festzelt auf dem Wipperfürther Rathaus, wo das Prinzenpaar René und Tanja Löhr sein Sessionslied singt und sich von den Narren feiern lässt.

 

Viel Applaus gibt es auch für das Tanzcorps Blau-Weiß Neye, das seine Sessionstänze präsentiert. Auch der Elferrat der Narrenzunft hat eine n Tanz einstudiert mit einem Teufel unter lauter Engeln.

 

Schon bald muss das ganz Schmölzjen weiterziehen, denn es warten noch zahlreiche Auftritten bei Institutionen, Banken und Vereinen. Bis 21 Uhr am Abend ist der Terminkalender rappelvoll und nicht nur der Elferrat muss seine Kondition unter Beweis stellen. Während das Prinzenpaar auf dem Weg zum nächsten Auftritt ist, spielt der Musikverein Linde weiter Karnevalshits und heizt den jecken Wievern ein. Die Bürgermeister Michael von Rekowski und sein Amtskollege aus Hückeswagen, Dietmar Persian, verteilten Freibier und die Jecken schunkeln und tanzen.

 

Die Karnevalsgesellschaft Baulemann anno pief darf natürlich auch nicht fehlen und unterhält mit ihren Liedern und dem aktuellen Gardetanz. Nach Ende des offiziellen Programms geht die Party kräftig weiter. Ab dem Mittag füllt sich das Festzelt zusehends mit jüngeren Publikum und schon bald bilden sich lange Schlange, die auf Einlass warten.

 

In Lindlar feiert die KG Rot-Weiß mit ihrem Dreigestirn – oder viel mehr Zweigestirn; da Bauer Birgit erkrankt war – von der KG Op d’r Höh zuerst im Rathaus, bevor es zu weiteren zahlreichen Auftritten geht – auch im Zelt auf dem Marktplatz wird gefeiert.

Strahlend präsentiert das Wipperfürther Prinzenpaar René und Tanja Löhr den Rathausschlüssel. Bürgermeister Michael von Rekowski leistet nur kurz Widerstand. (Foto:lz)

von Stefan Corssen und Michael Lenzen

Lindlar, Borromäusstraße, 10.15 Uhr. Noch eine knappe Stunde, bis der Rathaussturm beginnen soll. Im rot-weiß geschmückten Rathausfoyer feiern die Mitarbeiter der Verwaltung schon kräftig den Karneval, als plötzlich unerwarteter Besuch kommt: Eine Abordnung des Musikvereins Linde, der dieses Jahr seinen 110. Geburtstag feiert. Und die Musiker legen sich mächtig ins Zeug und spielen Karnevalshits und Klassiker, vom „Kölschen Jung“ über „Schau mir in die Augen“ bis „Rut und wieß“. Im Rathaus wird geschunkelt, was das Zeug hält. Da mag es draußen noch so ungemütlich und kalt sein, drinnen klettert die Temperatur immer weiter nach oben.

Für Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, dieses Jahr in bunter Lappenhose, hatte Wieverfastelovend schon früh begonnen. Um 7.30 Uhr lud er bei sich zu Hause zum Karnevalsfrühstück. Und die Jecken der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Lindlar, des Karnevalsvereins Fenke, der Fenker Paraplüs-Garde, des Musikvereins Linde sowie Prinz Bernd II. und Jungfrau Manu von der KG „Op d’ Hüh“ stärkten sich mit Brötchen und Kaffee. Bauer Birgit muss an diesem Tag leider krankheitsbedingt das Bett hüten. „Wir hoffen, dass sie am Sonntag wieder auf den Beinen ist“, sagte der Prinz.

Und dann ist es soweit. Um 11.11 Uhr haben die jecken Wiever um Martina Ossendorff, Witha Stüttem, Sandra Pajak und Melanie und Anne Brocks die Geduld verloren, jetzt wollen sie ins Rathaus hinein. Das an der Tür ein Schild mit der Aufschrift „mir losse keene rin“ prangt, stört sie nicht die Bohne. Im Vorfeld hatte der Bürgermeister, unter stützt von seinem allgemeinen Stellvertreter Oliver Flohr und Kämmerer Werner Hütt, energischen Widerstand der Verwaltung angekündigt ,doch der ist mit ein paar Bützjer und handfestem Zupacken an dem mit Flatterband versperrten Eingang im Nu gebrochen. „Das Rathaus gehört Euch“ erklärt der überrumpelte Bürgermeister und reiht sich in die Menge der Feierwütigen ein. Lenkeln Alaaf, Rathaus Alaaf, jecke Wiever Alaaf!

In eine Burg haben Mitarbeiter der Wipperfürther Verwaltung unter Regie von Michael Herweg das Rathaus verwandelt. Ein Portal, ein großer Schriftzug, der auf das 800-jährige Bestehen der Hansestadt in diesem Jahr hinweist und Fackeln zieren die Burg, die dem Sturm der Narren trotzen soll. Politik und Verwaltung werden von „König“ Michael von Rekowski auf die Verteidigung eingeschworen. Als Schlachtruf hat der Burgherr auf die Melodie von „Echte Fründe“ ein Lied getextet mit dem Refrain „Baulemänner stehn hier oben, wir sind stark und stolz, ja so sehen wir auch aus. Und da könnt Ihr noch so toben, am Ende wackelt Ihr betrübt nach Haus. Baulemänner kräftig und mit Schliff, der König hat hier alles fest im Griff. Narrenzünftler, jetzt ist fertig, wir jagen euch jetzt fort – paff – piff“.

 

Angeführt vom Musikverein Linde, der KG Baulemann anno pief und dem Tanzcorps Blau-Weiß Neye zieht die Narrenzunft pünktlich um 10.11 Uhr mit dem Prinzenpaar René und Tanja aus dem Hause Löhr vor die Rathausburg. Bevor die Narrenzunft zum Angriff bläst, singen die Verteidiger ihr Schmählied auf die Angreifer. Das bleibt von Narrenzunft Präsident Bernd Cöllner nicht unkommentiert. Er lästert seinerseits über die Kampfmoral der städtischen Mitarbeiter, die kaum in er Lage seien, gegen den närrischen Angriff zu bestehen. Der „Elite der Wipperfürther Sorgen“ nütze auch die Unterstützung aus der unsagbaren Nachbarstadt nichts. Deren Bürgermeister Dietmar Persipan habe schon Blasen an den Lippen, weil er im Lied mehrfach das Wort Baulemann habe singen müssen.

Doch das Wortgefecht ist schnell beendet und das Prinzenpaar stürmt die Rathaustreppe empor. Prinzessin Tanja setzt bei den Verteidigern auf ihren Charme und verteilt Bützjer, so dass Prinz René beim Kampf um den Schlüssel leichtes Spiel hat. Triumphierend präsentiert er das Symbol der närrischen Herrschaft über die Stadt den jubelnden Jecken und erklärte den Straßenkarneval für eröffnet. Nach dem Einzug ins Rathaus startet auch die Party. Anschließend zieht der Tross ins Festzelt auf dem Marktplatz, wo mit den jecken Wievern, die beim Sturm die Narren kräftig angefeuert haben, gefeiert wird.

 

Die „Narrenzünftige Kostümsitzung“ in der Wipperfürther Voss-Arena bot den Jecken zum 60-jährigen Bestehen der Narrenzunft Neye ein tolles karnevalistische Showprogramm -

Von Siegbert Dierke

Wipperfürth - Ein fünfstündiges Showprogramm sowie das Prinzenpaar René I. und Tanja präsentierte die Narrenzunft Neye bei ihrer „Narrenzünftigen Kostümsitzung“ in der blau-weiß geschmückten Voss-Arena in Wipperfürth. Unter dem Motto „60 Jahre Narretei, Hand in Hand sind wir dabei“ zeigten sich Elferrat,

Karnevalisten und Künstler in prima Stimmung. Das Tanzcorps Blau-Weiß Neye begeisterte mit tollen Choreografien. „Blonduella“ alias Beate Theunissen brachte den Saal mit ihren Anekdoten zu Lachen und mit Songs zum Schunkeln. Bauchredner „Master Me“ unterhielt das Publikum mit seinen frechen Sprüchen.

„Die Flöckchen“ sorgten mit kölschen Tön‘ ebenso für Stimmung wie die Band „Die Landeier“ und die Trompeter „Die Weisweiler“. Präsident Bernd Köllner führte durch die Sitzung, musikalisch untermalt von „Jürgens Timeless Band“.

Narrenzünftige Kostümsitzung wurde zur Megaparty

Bilder: Martin Hütt.

(uh/12.02.2017-13:57)

Wipperfürth - Ein grandioses Showprogramm und jede Menge feierlustige Jecken waren die besten Voraussetzungen für eine gelungene Karnevalsparty in der blau-weiß geschmückten Voss-Arena.

Die „Narrenzünftige Kostümsitzung“ unter dem Motto „60 Jahre Narretei – Hand in Hand sind wir dabei“ hatte einiges zu bieten. Der Elferrat und das Prinzenpaar der Narrenzunft Neye, Prinzessin Tanja und Prinz René I. aus dem Hause Löhr, wurde zusammen mit dem Musikverein Linde von den Jecken im Saal empfangen. Sitzungspräsident Bernd Köllner begrüßte zu Beginn der mehr als fünfstündigen Sitzung, musikalisch begleitet von der Jürgen Timeless Band, auch den stellvertretenden Wipperfürther Bürgermeister Heribert Berster, der sich im Seeräuberkostüm gut getarnt unter das Volk gemischt hatte. Die Senatoren waren an diesem Abend nicht vollzählig erschienen, genossen aber dennoch die Sitzung in vollen Zügen.

„Blonduella“ (Beate Theunissen), die zarteste Versuchung seit es Erbsen in Dosen gibt, war an diesem Abend der Eisbrecher und hatte vor heimischem Publikum ein leichtes Spiel. Mit sehr weiblichen Kurven und lockeren Sprüchen hatte sie schnell die Lacher auf ihrer Seite. Wie sie verkündete, verringert sich das Denkvermögen bei Männern um 50 Porzent bei dem Blick auf das weibliche Dekolletè, pro Brust natürlich. Ihr BüBu, damit war ihr Bühnenbusen gemeint, sei allerdings nicht echt, wie sie betonte. Ein echter Hingucker waren die Tanzmäuse, Tanzbärchen und die Tanzgarde der Narrenzunft Neye. Mit flotten Tänzen zu bekannten kölschen Liedern waren sie ein echtes Highlight. Die Showtanzgruppe tanzte in dieser Session unter dem Motto „Arabische Nächte“. „Master Me“ hatte „Oskar und Elvira“ mitgebracht und nahm als Bauchredner die Nachbarstadt Hückeswagen aufs Korn.

Weiter im Programm ging es mit den Flöckchen. Die beiden schwergewichtigen und stimmgewaltigen Sänger sind inzwischen eine feste Größe im rheinischen Karneval. Sie kommen seit mehreren Jahren nach Wipperfürth und haben dort sogar ihren eigenen Fanclub. Zu dem Lied „Jo, wann der Buch nit wör“, schunkelten und klatschten die Besucher bei bester Laune. „Schätzche, schenk mer e Foto“ ist mit Abstand das bekannteste und beliebteste Lied der Flöckchen und fehlt bei keinem Auftritt. „Die Landeier“ aus Harsewinkel hatten zunächst Bedenken, ob sie überhaupt hereingelassen werden in das Rheinland, denn sie stammen ja auch Westfalen.

Unterhaltung pur brachten „Die Weisweiler“. Mit einer fetzigen Bühnenshow waren sie ein musikalischer Höhepunkt und mit ihren aufwändigen Verkleidungen ein echter Hingucker. Das garantierten auch „Die Domputzer“ die im wahrsten Sinne des Wortes tänzerisch akrobatisch über die Bühne fegten. Die KG Husaren Grün-Weiß aus Siegburg marschierten in prächtigen Kostümen auf die Bühne. Dem staunenden Publikum wurden Tänze mit teilweise artistischen Hebungen und Würfen dargeboten. Mehr als 60 grün-weiße Husaren bildeten das fantastische Bühnenbild zum Schluss der Sitzung in der mit mehr als 600 Besuchern restlos ausverkauften Voss-Arena.   

Einen begeisternden Empfang bereiteten die 600 Jecken in der Voss-Arena dem Prinzenpaar Renè und Tanja Löhr.
Foto: Schmitz

Von Florian Sauer

Wipperfürth - Mit einer gewaltigen Welle aus blau-weißen Narrenkappen, Gardekostümen und Ornaten, die in Richtung Bühne schwappt, beginnt die Narrenzunft Neye ihre Prunksitzung im Jubiläumsjahr. Gemeinsam ziehen Tanzcorps, Elferrat und nicht zuletzt das Prinzenpaar in die Voss-Arena ein. Gleich zu Beginn des sechsstündigen Programms präsentiert sich die Narrenzunft im 60. Jahr ihres Bestehens.

Viele seiner Vorgänger hätten vom Einzug auf dem Mühlenberg geschwärmt, manche ihn sogar zu einem der Höhepunkte der Amtszeit erklärt, berichtet Prinz René, nachdem er sich durch die schunkelnden Untertanen zur Bühne gekämpft hat. Eine Viertelstunde hat er dafür gebraucht, das Oberhaupt des Wipperfürther Karnevals ist begehrtes Selfie-Objekt. Er habe die Ansicht der ehemaligen Prinzen nie nachvollziehen können, sagt René I. und fasst seine Prinzessin Tanja an der Hand. „Heute Abend weiß ich: Sie haben recht.“

Gleich nach der Liebeserklärung an das Publikum nimmt das bunte Geschehen auf der Bühne Fahrt auf. Beate Theunissen steigt als „Blonduella“ in die Bütt und liest dem Rathaus, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Heribert Berster, gehörig die Leviten. Von wegen neue Straßenlaternen auf der Unteren Straße. Jedermann wisse, dass die Stadtspitze die Besucher des anstehenden Hansefestes im Sommer mit Schiffen über die Wupper lotsen wolle. „Die Untere Straße wird kurzerhand geflutet, bei den vermeintlichen Laternen handelt es sich um Ankerpfähle“, verrät Theunissen.

Danach kündigt Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner stimmgewaltig die Flöckchen, sowie die Band „Die Weisweiler“ an. „Die Landeier“ haben ihr Publikum mit Akrobatik-Nummern an Gitarre und Trompete schnell im Griff. Bauchredner Michael Schürkamp verblüfft seine Zuschauer, die Mädchen der „Kölschen Domputzer“ aus dem Kölner Stadtteil Mülheim wirbeln gekonnt durch die Voss-Arena. Den Schlusspunkt in Richtung Mitternacht setzen schließlich die Siegburger Husaren mit Tanztruppe und Musik.

Rund 600 Karten hat die Narrenzunft für ihre Prunksitzung verkauft. „Ein gutes Ergebnis“, sagt Jörg Küster, der zweite Vorsitzende des Vereins. „Allerdings ist auch wahr: Am Karnevalssonntag erwarten rund 20 000 Wipperfürther am Zugweg Kamelle von uns. Etwas mehr Unterstützung im kommenden Jahr wünschen wir uns deshalb schon.“ Mit der Sitzung werde auch der Zug finanziert.

Sitzung in Zahlen

1 Stoffmaus in den Händen von Sarah (6), der jüngsten Tänzerin, führt den Einzug des Tanzcorps Blau-Weiß Neye an.

2 Prinzen verfolgen das Programm: Neben René I. ist auch der Lindlarer Prinz Bernd II. da.

3 Liter fasst die Handtasche im Gießkannen-Design, mit der Beate Theunissen auf der Bühne steht

4 volle Körbe Strüßjer bringt das Prinzenpaar unter das Volk.

5 Vereine besuchen die Prunksitzung. Neben den Baulemännern und der Statt-Garde aus Wipperfürth sind die KG op d’r Hüh aus Lindlar, der Karnevalsverein Kürten sowie Jecke aus Radevormwald im Publikum.

6 venezianische Clowns um Monika Masullo und Trixi Rathmann aus der Hönnige tragen das vielleicht schönste Kostüm.

7 Orden hängen an der Standarte des Tanzcorps Neye, die Rocco Pupino trägt. Neben dem 800-Jahre-Stadtorden, baumelt ein selbstgefertigtes Exemplar, das Bewohner des Franziskusheimes den Tänzern jüngst überreichten.

8 Einkaufswagen nutzen Julia Gärtner und ihr Team, um die Getränke an die Tische zu bringen.

9 Worte zieren den aktuellen Prinzenorden: 60 Jahre Narretei – Hand in Hand sind wir dabei.

10 Jahre dirigiert Bernd Köllner als Präsident der Narrenzunft bereits durch die Sitzungen.

11 Paaren dankt Prinz René besonders für ihr Engagement: Den Männern des Elferrates und ihren Frauen.

Am Esszimmertisch erzählen René und Tanja Löhr von ihrer Vorbereitung auf die Session und das Besondere an den kleinen Auftritten bei Behinderten, Senioren und Kindern.

Von Michael Lenzen

Wipperfürth - Ein Heimspiel hat das Wipperfürther Prinzenpaar René und Tanja Löhr am Freitagabend bei der großen Prunksitzung der Narrenzunft Neye in der Voss-Arena.

Auf den Auftritt freuen die beiden sich, denn Auftritte auf großen Bühnen seien schon etwas Besonderes. Das kennen sie nicht nur von ihrer Proklamation, sondern aus ihrer Karnevalserfahrung bei der Narrenzunft. Dort haben sie als Adjutanten und in weiteren Funktionen, etwa im Elferrat, schon häufiger die Tollitäten bei ihren Auftritten begleitet, berichten sie.

Aufregung herrsche vor den Auftritten nicht, sagt Tanja Löhr. Und Zuhause am Wohnzimmertisch ist die Atmosphäre ohnehin entspannt. Hier erzählen die beiden 41-Jährigen, welche Bedeutung der Karneval und insbesondere das Amt als Prinzenpaar für sie habe.

„Es war klar, dass wir irgendwann Prinzenpaar werden wollen“

Humor und Karneval verbindet man gemeinhin nicht mit Steuerberatung, doch genau in dieser Branche sind die beiden 41-Jährigen tätig. Und Tanja Löhr ist als geborene Eschbach der Karneval eigentlich in die Wiege gelegt worden. Von klein auf ist sie mit der Musik und dem jecken Brauchtum vertraut. Bei ihr gehört der Karneval zum Leben einfach dazu. René Löhr kam erst später so richtig zum Karneval, dafür aber mit Macht. „Eigentlich war klar, dass wir irgendwann mal Prinzenpaar werden wollten“, sagt er. Und das sollte besser früher als später geschehen.

Schon im April vorigen Jahres hätten sie dem Vorstand mitgeilt, dass sie in der Jubiläumssession – die Narrenzunft feiert 60. Geburtstag – an der Spitze der Wipperfürther Jecken stehen wollten. Der Vorstand stimmte zu und so hatte das Paar Zeit, sich auf die Session vorzubereiten.

Und zu organisieren gibt es eine ganze Menge. Wie viele Orden werden benötigt, was wird auf der Bühne präsentiert, wer sind die Adjutanten, wer gehört zum Schmölzje? „Wir haben im Verein und auch bei Freunden große Unterstützung, etwa beim Binden der vielen Strüßjer, die wir auch beim Zoch am Karnevalssonntag benötigen.“

Tanja und René sind beinahe Karnevalsprofis, sie kennen sich mit den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten bestens aus, kennen die meisten Termine, bei denen sie auftreten, aus langjähriger Erfahrung. Und so ist Lampenfieber bei ihnen kein Thema. Eine gewisse Anspannung sei schon vorhanden, aber die beziehe sich vor allem darauf, bei ihrem Sessionslied den ersten Ton richtig zu treffen.

Keine Show abliefern, sondern authentisch sein

Um für die vielen Auftritte fit zu sein, geht René Löhr regelmäßig ins Fitnessstudio. Seine Frau lacht: „Ich habe den Haushalt, das hält fit genug“. Für den Sport bleibe momentan wenig Zeit. Auch die anderen Hobbys wie Wandern und Lesen stehen zurzeit ein wenig zurück.

Und was sagen die Arbeitgeber zu ihren jecken Angestellten? „Die tragen das mit und so kann man auch schon einmal etwas eher Feierabend machen, wenn ein Termin ansteht.“ Da die meisten Termine am Wochenende stattfinden, müssen sich die Tollitäten auch nicht viele Urlaubstage für ihr närrisches Treiben nehmen.

So entspannt und locker wie sie in ihrem Wohnzimmer sind, so wollen die beiden auch bei ihren Auftritten sein, einfach ganz normal und authentisch. Freude zu bereiten mache großen Spaß und der Höhepunkt der Session sei für sie nicht der Karnevalszug, auch wenn das schon ein tolles Erlebnis sei, auf dem letzten Wagen am Kölner Tor-Platz anzukommen, sondern die vielen kleinen Auftritte, etwa bei der Lebenshilfe, in Seniorenheimen oder Kindergärten, sagen beide übereinstimmend. „Da ist so viel natürliche Freude, das ist einfach toll.“

In der Alten Drahtziehrei traten die Tollitäten der Region erneut zum karnevalistisch-schrägen Wettkampf an.

Wipperfürth -

Die Narrenzunft Neye und ihr Prinzenpaar René I. und Tanja präsentierten sich in der frühen Karnevalssession des Jahres als Gastgeber für die bereits siebte „Narrenarena 2017“. Und bei der karnevalistisch-schrägen Veranstaltung ringen also erneut die 14 Karnevalsgesellschaften aus Oberberg sowie Rhein-Berg bei einem spaßigen „Wettkampf der Tollitäten“ um den begehrten Wanderpokal.

Dabei erlebten die rund 300 Besucher in der Alten Drahtzieherei wieder sportliche und allemal olympisch-jecke Höchstleistungen: Beim „Geschickten Rollerfahren“, dem „Ertasten und Raten von Gegenständen rund um den Karneval“ oder auch dem „Popcorn-Weitwurf“, sammelten die Tollitäten aus den oberbergischen Karnevalsvereinen fleißig Punkte. Zum Wettkampf gehörte zudem das „Balancieren von kleinen Bällen auf Löffeln“ sowie das „Schießen mit dem Infrarot-Gewehr“. „Bereits zum siebten Mal zeigen unsere und die Majestäten der befreundeten Vereine tolle Wettkämpfe in der noch jungen Session“, freut sich Rudi Clever, erster Vorsitzender der Narrenzunft Neye.

So stellten neben den heimischen Jecken der Narrenzunft auch die Regenten der Vereine aus Fenke, Dabringhausen und Ründeroth sowie Bielstein ihr sportliches Geschick unter Beweis. Aber auch die Karnevalisten aus Wipperfürth-Kreuzberg, Radevormwald, Dhünn, Lindlar und Kürten hielten sich und das jecke Publikum bei bester Laune. Die „Hansehusaren Wipperfürth“, der heimische Schützenverein sowie die KG Baulemann anno pief aus der Hansestadt lieferten sich spaßige Duelle.Zur jecken Show zählten außerdem die Aufführungen des Tanzcorps Blau-Weiß Neye sowie Musik von DJ Uli Becker.

Aus dem fünfstündigen Spiele-Programm gingen natürlich auch strahlende Sieger hervor: Die Torwache Ründeroth belegte den ersten Platz und erhielt den begehrten Wanderpokal, dicht gefolgt von der gastgebenden Narrenzunft Neye sowie der Radevormwalder Karnevalsgesellschaft, die beide Platz zwei belegten. Den dritten Platz erreichten die Schützen aus Wipperfürth.

(Red/08.01.2017-20:36)

Wipperfürth - Heute fand in der Alten Drahtzieherei die siebte Auflage der Narrenarena statt - Es wurde ein ebenso abwechslungsreiches wie amüsantes Programm präsentiert.

Die Narrenarena ist ein Treffen der etwas anderen Art wie die bekannten Tollitätentreffen. Zum siebten Mal wurde nun schon in angenehmer Atmosphäre durch karnevalistische Wettkämpfe ein Sieger gesucht. Die Spiele sorgten für viel Spaß und Unterhaltung. Die Art der Wettkämpfe, wie beispielsweise Popcorn-Weitwurf, verändert sich jedes Jahr und bleibt bis zum Beginn geheim. Der Wanderpokal ging bei der diesjährigen Arena zum wiederholten Male an die Torwache aus Ründeroth.

 

Ein idealer Tag, um Kontakte mit Vereinen zu knüpfen und sich auszutauschen. Nicht zu kurz kam dabei aber auch der Spaß und das Feiern. Bis in den frühen Abend hinein standen Tollitäten, Gefolge, Präsidenten und Gäste zusammen. Sorge dafür trug ein abwechslungsreiches Wettkampfprogramm, heimische Showeinlagen des Tanzcorps Blau Weiß Neye und der Hof-DJ Uli Becker.

 

Den dritten Platz holte sich die Sankt-Engelbertus-Bürger-Schützen-Gesellschaft Wipperfürth. Den zweiten Rang teilten sich die die 1. Große Radevormwald KG sowie die Gastgeber, die Narrenzunft Neye. Sieger wurde erneut die Torwache Ründeroth.

Immer in Balance: Auf Pedalos – so heißen diese Bretter mit Rollen und Pedalen – liefern sich hier der Bielsteiner Prinz Helmuth und Wipperfürths Prinz René I. (rechts) eine Wettfahrt bei der Narrenarena 2017.

Wipperfürth -

Siebeneinhalb Meter. Prinz René holt noch einmal richtig weit aus und pfeffert das Popcorn-Tütchen mit aller Kraft durch die Alte Drahtzieherei. Es reicht. Um wenige Zentimeter knackt er die bisherige Bestmarke und holt weitere wichtige Punkte für das Konto des Wipperfürther Prinzenpaars. Denn Prinz René I. und seine Prinzessin Tanja sind nicht die einzigen jecken Regenten, die gestern an der Wupperstraße schwitzt.

14 oberbergische Karnevalsinitiativen haben ihre Tollitäten und Vorstände in die Narrenarena der Narrenzunft Neye geschickt – von der KG Rot-Weiß Kreuzberg und den Wipperfürther Baulemännern über die Karnevalisten aus Fenke und Dabringhausen bis zur Torwache aus Ründeroth. Zum siebten Mal fordert die Narrenzunft den Jecken ruhige Hände, Schnelligkeit, Zielgenauigkeit und jede Menge Kondition ab. „Wir haben uns wieder eine Menge einfallen lassen“, verspricht der Narrenzunft-Vorsitzende Rüdiger Clever vor Beginn der fünf Disziplinen und hält Wort. Kurz darauf turnt der Bielsteiner Prinz Helmuth auf Pedalbrettern durch die Halle.

Die Alte Drahtzieherei wird zur Mischung aus jecker Party und olympischer Wettkampfstätte. Hier versucht Sven Spiegel vom KV Fenke mit verbundenen Augen Korken, Zucker und Lockenwickler zu ertasten, dort errät der Lindlarer Prinz Bernd Promis, die Bauer Birgit und Jungfrau Manu pantomimisch vorgeben. Mitten durch das bunte Chaos bugsiert Svenja I. aus Ründeroth ein Ei mittels Löffel und kämpft dabei gegen die Stoppuhr. Die einzige weibliche Narrenregentin Oberbergs gibt sich siegessicher. „Die Kraft der Männer gleichen wir mit Feingefühl aus“, betont der Ründerother Prinzenführer Kai Gissinger.

Wer in einer der Disziplinen patzt, kann die Punkte am Infrarotgewehr der Wipperfürther St. Engelbertus-Bürger-Schützengesellschaft retten, die selbst mit einem Team an den Start geht. Dennis Frank von der Torwache Ründeroth blickt gerade konzentriert durch das Zielfernrohr und lässt sich von Schießmeister Dirk Kirchhof den Ablauf erklären.

Drei Schüsse plus Probeversuch sind erlaubt – die besten Schützen erhalten Bonuspunkte für ihr Konto. Am Ende setzen sich die Vertreter der Torwache Ründeroth durch. Auf den zweiten Platz kommen die Gastgeber von der Narrenzunft Neye, punktgleich mit der KG Radevormwald. Auf Platz drei landen die Schützen aus Wipperfürth.

Abseits der Wettkämpfe tauschen sich die oberbergischen Tollitäten über ihre Pläne für die laufende Session aus. Das Jahr 2017 hat bereits begonnen – und die Karnevalisten an Wupper Sülz und Agger haben richtig viel vor.

(Red/08.01.2017-19:53)

Wipperfürth - Am Samstag fand im Autohaus Bongen in Wipperfürth die Wagenübergabe für die anstehende Session statt.

Wie in jedem Jahr stellt das Autohaus Bongen in Niederwipper dem Tanzcorp Blau Weiß Neye ein Fahrzeug zur Verfügung, welches dankend in Empfang genommen wurde. Einen weiteren Wagen bekommt das Prinzenpaar später.

 

Ullrich Bongen kommentierte in seiner Ansprache die alljährliche Bereitschaft die Karnevalsgesellschaft und das Tanzcorp zu unterstützen. Seitens der Narrenzunft wurde nochmal die Wichtigkeit dieser Fahrzeuge dargestellt und das diese nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit sei.

 

Als kleiner Dank wurden kleine Geschenke und natürlich Sessionsorden verliehen. Das Tanzcorps bot mit allen drei Gruppen - den Tanzmäusen, den Tanzbärchen und der Tanzgarde - Gardetänze dar und verlieh dem Rahmen der Übergabe den passenden Hintergrund. Die Fahrzeuge werden ab sofort regelmäßig unterwegs sein und sind entsprechend mit Karnevalsmotiven geschmückt.

Wipperfürth -

In der Hansestadt haben ab sofort die Jecken das Kommando. Begleitet von Blitzlichtgewitter werfen Prinz René I. und seine Prinzessin Tanja die ersten Strüßjer. Ihre Proklamation auf dem Mühlenberg ist der Höhepunkt einer Premiere: Zum ersten Mal begleitet auch die KG Baulemann anno pief die Amtsübernahme der Tollitäten.

Während der durchweg gelungenen Veranstaltung haben beide Vereine ihre Sitten und Bräuche rund um den Start in die fünfte Jahreszeit vorgestellt und sich damit mehr als gut ergänzt. Begleitet vom Tambour-Corps Wipperfürth marschiert der bunte Tross am frühen Abend zunächst durch die Marktstraße vor das Rathaus.

Mit Hartmut Heidt, Regimentskoch Wolfgang Daalka und dessen Tochter Lena (10) schwören drei frisch gebackene Baulemänner dem Wipperfürther Karneval die Treue, bevor Kommandant Dirk Osberghaus das Trio mit Wasser aus dem Marktbrunnen tauft (siehe auch Ehrungen).

Auch im Karneval müsse man Synergieeffekte nutzen, betont Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner. „Die Zusammenarbeit mit der KG ist ein Schritt mit Zukunft.“ Das Tanzkorps Blau-Weiß ist zu Ehren der neuen Majestäten angetreten und stellt die Choreographien der neuen Session vor – unter anderem in Kostümen aus Tausendundeiner Nacht. Köllner erinnert an die vergangene Karnevalszeit, in der das Dreigestirn mit Krankheit zu kämpfen hatte und im Zug unfreiwillig zur Fußgruppe wurde.

Kölner verärgert über Fehlen des Bürgermeisters

„Beide Vereine haben sich überlegt, wie man den Sessionsbeginn in unserer Stadt gemeinsam gestalten könnte“, verrät Dirk Osberghaus. „Dann haben wir uns getroffen und festgestellt: Unsere Ideen stimmen überein.“ Auf dem Mühlenberg zeigen die Baulemänner den ersten Tanz der Session, Elisabeth Pauels und der KG-Vorsitzende Marcus Flock starten die Uraufführung des Titels „Ich bin nur ne Baulemann“ zur Melodie des Brings-Hits „Kölsche Jung“.

Von großen Emotionen wird der Höhepunkt des Abends begleitet. Im Schneckentempo kämpfen sich René Löhr und seine Frau Tanja durch die Jecken zur Bühne, wo sie von Heribert Berster zum neuen Prinzenpaar gekürt werden. Vom ersten Moment an beweist das Paar, dass ihm der Karneval im Blut liegt. In seiner humorvollen Antrittsrede erinnert der Prinz daran, dass er sich vor 20 Jahren über seine karnevalserprobten Schwiegereltern lustig machte. „Heute stehe ich hier oben und ich bin verdammt stolz darauf.“ Für Verärgerung bei der Narrenzunft sorgte indes das Fehlen von Michael von Rekowski. Der Rathauschef habe sich zum wiederholten Mal für die Proklamation entschuldigen lassen, so Präsident Köllner. „Wenn zur Sessionseröffnung vor dem Rathaus nur eine offizielle Person der Stadt anwesend ist, spricht das für sich.“

Bilder: Martin Hütt.

(uh/12.11.2016-15:27)

Wipperfürth - Mit einem bunten, karnevalistischen Rahmenprogramm startete in die Narrenzunft Neye und die KG Baulemann anno pief in die fünfte Jahreszeit - Die karnevalistisch jecke Stimmung in der Aula der Konrad-Adenauer -Schule war ein gelungener Einstieg in die kommende Session.

Die Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Neye feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Nach der karnevalsfreien Zeit startete die NZN am 11.11. pünktlich um 20.11 Uhr, gemeinsam mit der KG Bauklemann anno pief in die neue Session. Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach kam zwar mit leichter Verspätung, dennoch ließ er es sich nicht nehmen, am Senatorentisch die Sessionseröffnung mitzufeiern.

Das ganze Jahr über hatten die Tanzbärchen, die Tanzmäuse und die Tanzgarde geübt und geprobt. Zur Sessionseröffnung zeigten sie, welche Tänze sie neu einstudiert hatten. Die Showtanzgruppe der Tanzbärchen hatte in orientalischen Kostümen einen perfekten Auftritt, ebenso wie die Tanzmäuse zu der Musik aus „Star Wars“. Highlight des Abends war der Gardetanz in den blau-weißen Kostümen. Die Proklamation der neuen Tollitäten, die der stellvertretende Bürgermeister Heribert Berster vornahm,  war der Höhepunkt des Abends. Zur Inthronisation überreichte er die Königskette und das Zepter als Zeichen der Herrschaft über ein Hoheitsgebiet an Prinz René I. aus dem Hause Löhr. Prinz René wurde 1975 in Wipperfürth geboren. Schon als Grundschüler nahm er an Rosenmontagszügen teil. Seit 2011 ist er aktiv im Elferrat der Narrenzunft Neye und seit 2013 auch im Vorstand des Vereins als Kassierer tätig.

 

Prinzessin Tanja wurde 1974 in Wipperfürth geboren und hat ihre Heimatstadt nie verlassen. Als Tochter des Ehrenpräsidenten der KG Narrenzunft Neye wurde ihr der Karneval in die Wiege gelegt. Prinz René und Prinzessin Tanja arbeiten im eigentlichen Leben in einer Steuerberatungsgesellschaft. Beide sind stolz, im Jubiläumsjahr das Prinzenpaar sein zu dürfen und hoffen auf eine schöne jecke Session. Prinz René verkündete das Motto im Jubiläumsjahr: „60 Jahre Narretei – Hand in Hand sind wir dabei.“

Prinzessin Tanja und Prinz René I. ( Foto: Paul Kalkbrenner )

Von am 2. September 2016

WIPPERFÜRTH In ihrem beruflichen Alltag beschäftigen sie sich mit einer eher trockenen Materie, beide arbeiten in Steuerbüros, in ihrer Freitzeit jedoch sind Tanja und René Löhr völlig jeck. Die beiden sind das neuen Prinzenpaar der Narrenzunft Neye.

Pünktlich zum 60. Geburtstag kehrt die Narrenzunft damit zu einer Tradition zurück. Die Dreigestirne der vergangenen Jahre seien nur Ausnahmen gewesen, sagt Bernd Köllner, der Präsident der Zunft. “Vorher hatten wir 50 Jahre lang immer nur Prinzenpaare.”

Und so geht es auch in die neue Session wieder mit Prinz und Prinzessin. Gerade bei Prinzessin Tanja war dieser Wege quasi vorgezeichnet. Die Tochter von Günter Eschbach, dem heutigen Ehrenpräsidenten der Narrenzunft, ist im Karneval unterwegs seit sie drei oder vier Jahre alt war. Schon ihre Großeltern und ihre Eltern waren Prinzenpaare, das war 1962/63 und 1992/93. Ehemann René feierte zwar auch schon als Kind auf dem Frielingsdorfer Rosenmontagszug, so richtig gepackt hat ihn der Karneval aber erst 1994, als er seine heutige Frau kennen lernte.

Die Session startet natürlich wieder am 11. November um 19 Uhr mit der Proklamation der neuen Tollitäten auf dem Wipperfürther Marktplatz. Die diesjährige Kostümsitzung findet am 11. Februar statt, vom 12. November bis 17. Dezember besteht jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeiten, Karten für die Sitzung im Edeka-Markt Byhahn zu kaufen. Der große Karnevalsumzug startet schließlich am 26. Februar um 12.11 Uhr in der Neyesiedlung und zieht von da aus durch die Innenstadt.

Quelle: Bergischer Bote

 

Foto: Siegbert Dierke

sd. Wipperfürth. Das neue Prinzenpaar der Narrenzunft Neye für die kommende Jubiläums-Session heißt René und Tanja Löhr. Nachdem der im Jahre 1956 gegründete Wipperfürther Karnevalsverein auch in der vergangenen Session noch ein Dreigestirn präsentierte, begibt man sich in diesem Jahr zurück zu einem Prinzenpaar an der Spitze. "Wir hatten im Verein 50 Jahre lang nur Prinzenpaare, die Dreigestirne der vergangenen Sessione waren da eine Ausnahme", sagte Bernd Köllner, Präsident der Narrenzunft Neye. "Unsere neuen Majestäten standen schon im Februar fest, mit den beiden haben wir karnevalistisch angehauchte Mitglieder", so der Präsident weiter.

Die Vorfreude auf die neue Session, die am 11.11. gemeinsam mit der KG Baulemann startet, ist dem neuen Prinzenpaar anzumerken. Zur offiziellen Vorstellung auf dem Wippefürther Marktplatz präsentierten sich die langjährigen Karnevalisten der Narrenzuft Neye mit einem strahlenden Lächeln.

"Ich bin eine naturbekloppte Karnevalistin", sagt die 42-järige Tanja Löhr aus Wipperfürth, die als Tochter des jetzigen Ehrenpräsidenten der Narrenzunft, Günter Eschbach, das Karenval-Gen geerbt hat.

Kein Wunder also, dass auch ihr Ehemann, René Löhr, schnell dem Karneval verfallen ist. "Ich war schon als Prinzenführer bei der Narrenzunft Neye dabei. Jetzt freue ich mich gemeinsam mit meiner Frau, in der ersten Reihe zu stehen", sagte der gebürtige Scheeler, der schon als Grundschüler aktiv im Rosenmontagszug in Frielingsdorf mitgemacht hat. Der 40-Jährige ist seit 2011 im Elferrat der Narrenzunft Neye sowie als Kassierer seit 2013 dem Verein verbunden. Neben den vielen Besuchen auf den Prunksitzungen haben "wir mit unseren Freunden als 'Last Minute People' viele Jahre tolle Wagen gebaut und sind auch als Fußgruppen im Zug gelaufen", erinnert sich der Karnevalist über die gemeinsamen Aktivitäten mit seiner Frau.

Tanja Löhr tanzte von 1989 bis 1991 im Tanzcorps Blau Weiß Neye. Seit 2011 ist sie als Elferratsdame aktiv und eine würdige Nachfolgerin als Prinzessin innerhalb der Familie. Denn schon ihre Großeltern (1962/1963) sowie ihre Eltern (1992/1993) sind als Tollitäten im Wipperfürther Karneval bestens bekannt.

Auch das Motto der Amtszeit steht: "60 Jahre Narretei, Hand in Hand sind wir dabei", nehmen sich die neuen Majestäten Prinz René I. und Prinzessin Tanja fest vor.

Quelle: Anzeigen Echo

Mit einem strahlenden Lächeln präsentierte sich das Wipperfürther Prinzenpaar der Session 2016/2017, René und Tanja Löhr, auf der Rathaustreppe am Marktplatz.

Von Siegbert Dierke

Wipperfürth - René und Tanja Löhr sind das neue Wipperfürther Prinzenpaar. Zum 60. Geburtstag der Narrenzunft Neye kehrt der Verein zur Tradition zurück. "Wir hatten 50 Jahre lang nur Prinzenpaare, die Dreigestirne der vergangenen Sessionen waren eine Ausnahme", sagt Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner.

Seit vielen Jahren im Karneval aktiv.


"Unsere neuen Tollitäten standen schon im Februar fest, mit den beiden haben wir karnevalistisch angehauchte Mitglieder", so Köllner. Die Vorfreude auf die Session, die man am 11.11. gemeinsam mit der KG Baulemann startet, ist dem neuen Prinzenpaar anzusehen. Zur Vorstellung auf dem Wipperfürth Marktplatz präsentierten sich die langjährigen Karnevalisten der Narrenzunft Neye mit einem strahlenden Lächeln. "Ich bin eine `naturbekloppte`Karnevalistin", sagt die 42-jährige Tanja Löhr (geb. Eschbach)aus Wipperfürth, die als Tochter von Ehrenpräsident Günter Eschbach das Karnevalsgen geerbt hat.

Kein Wunder das auch ihr Ehemann René Löhr dem Karnevals-Virus verfallen ist. "Ich war schon als Prinzenführer bei der Narrenzunft Neye dabei - jetzt freue ich mich, mit meiner Frau in der ersten Reihe zu stehen", sagt der gebürtige Scheeler, der schon als Grundschüler aktiv im Rosenmontagszug in Frielingsdorf mitgemacht hat. der 40-Jährige ist seit 2011 im Elferrat der Narrenzunft Neye sowei als Kassierer seit 2013 dem Verein verbunden. Neben den vielen Besuchen auf den Prunksitzungen haben "wir mit unseren Freunden als `LastMinutePeople`viele Jahre tolle Wagen gebaut und sind auch als Fußgruppen im Zug gelaufen", erinnert sich der Diplom-Kaufmann an Karnevalsaktivitäten mit seiner Frau.

Tanja Löhr stand schon mit drei Jahren auf dem Wagen der Wagenbaugemeinschaft "Alte Josefstraße". Von 1989 bis 1991 tanze sie im Tanzcorp Blau-Weiß Neye. Seit 2011 ist sie als Elferratsdame aktiv. Schon ihr Großeltern (1962/1963) und Eltern (1992/1993)sind als Tollitäten im Wipperfürther Karneval bestens bekannt. Die gemeinsamen Hobbys des künftigen Prinzenpaares sind Wander, Lesen und Sport. Das Motto der Amtszeit steht bereits fest: "60 Jahre Narretei, Hand in Hand sind wir dabei", nehmen sich die neuen Majestäten "Prinz René I und Prinzessin Tanja" vor.

Quelle: Bergische Landeszeitung

Auf der Treppe zum Wipperfürther Marktplatz üben Tanja und René Löhr bereits die Begrüßung des närrischen Volks. Dem Wipperfürther Prinzen- und Ehepaar werden in der "fünften Jahreszeit" auch viele Hückeswagener Jecken zujubeln.

Hückeswagen. WIPPERFÜRTH (büba) Nach mehreren Jahren, in denen das närrische Volk in Wipperfürth von Dreigestirnen regiert worden war (in der Session 2013/14 sogar von einem aus Hückeswagen!), steht in der nächsten Session wieder ein Prinzenpaar an der Spitze. Prinz René I. und Prinzessin Tanja aus dem Hause Löhr wurden jetzt offiziell von der Narrenzunft Blau-Weiß Neye vorgestellt.

Die 42-jährige Tanja Löhr ist die Tochter von Ehrenpräsident Günter Eschbach. Der Bilanzbuchhalterin und Steuerfachangestellten war der Karneval quasi in die Wiege gelegt worden - Großeltern, Eltern und weitere Familienmitglieder waren und sind aktive Karnevalisten. "Mit drei oder vier Jahren habe ich zum ersten Mal aktiv am Wipperfürther Karnevalszug teilgenommen", erzählte sie. "Mit den Eltern auf dem Wagen der Wagenbaugemeinschaft Alte Josefstraße." Von 1989 bis 1991 tanzte sie im Tanzkorps von Blau-Weiß Neye, und seit 2011 sitzt sie im Elferrat. Nach ihren Großeltern (1962/1963) und Eltern (1992/1993) ist sie nun die dritte jecke Majestät in der Familie.

Die närrische "Karriere" von René Löhr begann 1994, als er seine spätere Frau kennenlernte. Viele Jahre war der 40-jährige Diplom-Kaufmann und Steuerfachangestellte im Wipperfürther Karnevalszug unterwegs - sowohl auf Wagen, als auch in Fußgruppen. Seit 2011 ist auch er aktiv im Elferrat der Narrenzunft, und seit 2013 ist er Kassierer des Vereins.

Der Karneval habe in Wipperfürth eine langjährige Tradition und spiele eine wichtige Rolle, betonte das künftige Prinzenpaar, das am Elften im Elften in der Aula der Wipperfürther Konrad-Adenauer-Hauptschule proklamiert wird. "Ich freue mich sehr darauf, die Tradition als Prinz fortführen zu können", versicherte René Löhr.

Besonders schön sei es, dass nicht nur das 60-jährige Bestehen der Narrenzunft in die nächste Session falle, sondern auch das Stadtjubiläum - Wipperfürth, die älteste Stadt im Bergischen Land, feiert 2017 die Verleihung der Stadtrechte vor dann 800 Jahren. Prinz René I. und Prinzessin Tanja: "Wir als zukünftiges Prinzenpaar freuen uns auf eine tolle Session."

Quelle: RP

[Bild: Michael Moll --- Die neuen Wipperfürther Tollitäten René und Tanja Löhr hatten bereits bei ihrer Vorstellung viel Spaß

(mm/31.08.2016-13:44)

Wipperfürth – René und Tanja Löhr führen Wipperfürther Karnevalisten und die Narrenzunft Neye ins Jahr des 60. Geburtstages der Gesellschaft.

Von Michael Moll

Es sind nur noch wenige Wochen, dann beginnt die 5. Jahreszeit. Jetzt aber schon stellte die Narrenzunft Neye die neuen Wipperfürther Tollitäten vor. Das Prinzenpaar Prinz René I, mit bürgerlichem Namen René Löhr aus Wipperfürth, und seine Lieblichkeit, Prinzessin und Ehefrau Tanja werden die Jecken in der Metropole im Norden durch die Session führen. René Löhr ist in Wipperfürth geboren und in Lindlar-Scheel aufgewachsen. Die ersten karnevalistischen Erfahrungen hat er im Frielingsdorfer Rosenmontagszug gemacht. Seit dem Jahr 2011 ist er im Elferrat der Narrenzunft Neye in Wipperfürth aktiv und seit 2013 auch im Vorstand als Kassierer tätig. Im bürgerlichenn Leben arbeitet er als Diplom Kaufmann in einer Steuerberatungsgesellschaft in Marienheide. Um sich in seiner Freizeit zu erholen, geht er gerne wandern und powert sich im Fitnessstudio aus.

Die neue Tollität freut sich sehr auf sein "Prinzenjahr", gerade auch weil die Narrenzunft in der neuen Session ihren 60. Geburtstag feiert und Wipperfürth sein großes 800-jähriges Stadt-Jubiläum. Mit seiner Frau Tanja will er als Prinz alles geben, um die Tradition des Karneval weiter zu führen und den Wipperfürthern eine tolle Session zu bieten. Das Motto lautet : 60 Jahre Narretei, Hand in Hand sind wir dabei". Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, die Narrenzunft Neye und die KG Baulemann Anno Pief  werden in diesem Jahr am 11.11. um 19:11 Uhr auf dem Marktplatz und anschließend um 20:11 Uhr in der Aula der Hauptschule am Mühlenberg die Session gemeinsam eröffnen. Die Traditionen der beiden Karnevalsvereine werden so gepflegt und weitergeführt.

 

Nach der Eröffnung  um 19:11 Uhr auf dem Marktplatz folgt die Funkentaufe der KG Baulemann. Danach ziehen beide Karnevalsgesellschaften mit dem Tambourcorps Wipperfürth zur Aula auf dem Mühlenberg. Dort wird die Narrenzunft Neye die Tollitäten der vergangenen Session 2015/2016 verabschieden und die neuen närrischen Regenten vorstellen und proklamieren. Ein Rahmenprogramm und die Auftritte der beiden Karnevalsgesellschaften werden den Abend begleiten. Der Eintritt auf dem Marktplatz sowie zur Proklamation ist frei.

 

Weitere Termine:

25.+26.11.2016: Stand auf dem Alternativen Adventsmarkt Wipperfürth

8.1.2017, 11:11 Uhr: Narrenarena Alte Drahtzieherei Wipperfürth

11.2.2017, 18:11 Uhr: Narrenzünftige Kostümsitzung in der Vossarena

19.2.2017: Prinzenmesse Pfarrkirche St. Nikolaus Wipperfürth

23.2.2017, 10:11 Uhr: Weiberfastnacht mit Sturm auf das Rathaus Wipperfürth

26.2.2017, 12:11 Uhr: Start des großen Karnevalsumzug in der Neyesiedlung

Quelle: OberbergAktuell

Fotos: Siegbert Dierke
Senatoren, ein dezimiertes Dreigestirn mit Bauer Ralf und Jungfrau Reinhild, ein Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Flosbach mit Ehefrau Eva und weitere Gäste tummelten sich auf dem Senatorenwagen, nachdem der Trecker des Prinzenwagens liegengeblieben war - trotz aller Pannen feiern die Wipperfürther ihren Zoch 2016.

Ein bunt kostümiertes Narrenvolk, Konfetti, viel Musik und eine Menge Kamelle sowie Strüßcher sorgten für gute Stimmung beim Zoch in Wipperfürth

sd. Wipperfürth. Auch in diesem Jahr lockte der Wipperfürther Karnevalszug wieder Tausende von Jecken in die Wipperfürther Innenstadt. Zwar musste das dezimierte Dreigestirn - Prinz Heiko I. hatte einen kleinen Schwächeanfall, ist aber wohlauf - auch noch mit einem kaputten Maschinenwagen klarkommen und kurzfristig auf den Wagen der Senatoren umsteigen. Das tat dem jecken Treiben aber keinen Abbruch: Ein prächtig kostümiertes Narrenvolk, Konfetti, viel Musik und eine Menge Kamelle sowie Strüßcher sorgten für eine kunterbunte Partystimmung beim Zoch, der in diesem Jahr um 12.11 Uhr in der Neyesiedlung startete.

Genau 37 Positionen, bestehend aus Fußgruppen, Tänzerinnen und Tänzern, Musikkapellen sowie bunt geschmückten Themenwagen begeisterten das jecke Volk. Dieses präsentierte sich bei trockenem Wetter in bester Schunkel-Laune. Höhepunkt des Wipperfürther Karnevalszuges war in diesem Jahr schließlich der Wagen der Senatoren, auf denen sich auch das strahlende "Zweigestirn" mit Jungfrau Reinhild sowie Bauer Ralf dem Narrenvolk präsentierten und mit einem herzlichen und bunten Kamelleregen begrüßten.

Bilder: Martin Hütt.

(uh/07.02.2016-19:45)

Wipperfürth - Beim Karnevalszug in der Innenstadt war der Teufel los - Der Lindwurm ließ zunächst auf sich warten, weil der Wagen des Dreigestirns defekt war - Prinz Heiko I. musste seinen großen Auftritt krankheitsbedingt abbrechen.

 

Die Wipperfürther Jecken mussten sich in Geduld üben, denn der Karnevalszug ließ auf sich warten. Der Wagen des Dreigestirns hatte eine Panne und fiel aus. Aber die Senatoren, unter ihnen auch der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach, nahmen das Dreigestirn bei sich auf und so wurde das Wurfmaterial schnell umgeladen. Dies geschah sehr zur Freude der Jecken am Straßenrand, denn keiner der anderen Wagen verteilte so viel Kamelle und Süßigkeiten wie der Senatorenwagen. „Wir haben dem Dreigestirn Asyl gewährt, aber wir kriegen das alles schon hin, das ist kein Problem“, tönte es durch das Mikrophon des Wagens in die Menge.

Aber das war nicht das einzige Handicap am Karnevalssonntag. Prinz Heiko I. kränkelte schon die ganze Woche. Er wollte beim Karnevalszug, dem Höhepunkt des Wipperfürther Karnevals, unbedingt dabei sein und war auch mit Bauer und Jungfrau zunächst auf dem Wagen des Dreigestirns gestartet. Allerdings musste er nach einer halben Stunde abbrechen. In diesem Jahr nahmen fast vierzig Wagen, Musik- und Fußgruppen am Wipperfürther Karnevalszug teil. –„Propheten – Athleten im Beten“ war das Motto der Messdiener St. Nikolaus, die sich mit einem Wagen und einer Fußgruppe beteiligt hatten. „Bei uns liegen sie richtig! Für sie nur einen Herzschlag entfernt!“ hatten sich die Mitarbeiter der Helios-Klinik als Thema ausgedacht und brachten reichlich Wurfmaterial unter das närrische Volk. Gute Stimmung verbreitete der Fanfarenzug Groß-Gronau und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus Kierspe mit kölschen Liedern. Das Tanzcorps Blau-Weiß der Narrenzunft Neye ist jedes Jahr ein Highlight im Wipperfürther Zug. Mit spontanen Tanzeinlagen zogen sie die Blicke der Besucher an und verbreiteten fantastische Karnevalsstimmung und gute Laune.

Wipperfürth braucht den Vergleich mit den ganz Großen nicht zu scheuen. Humor, karnevalistischer Frohsinn, vielfältiges Engagement und das nötige Selbstbewusstsein sind die besten Voraussetzungen für die fünfte Jahreszeit. Karneval ist Brauchtum, Heimat. Karneval vereint Jung und Alt und die Menschen mit ihrer Stadt. 

FOTO: nico hertgen

Hückeswagen. Sie haben in den vergangenen Jahren alles versucht. Sie haben als Majestäten mit der Einverleibung Wipperfürths nach Hückeswagen gedroht. Von Unserem Karnevalskorrespondenten Stephan Büllesbach

Sie probierten es als flatterhafte "Eis-Heilige" mit Zuckerbrot und als finstere Waldschrate mit der Peitsche. Selbst, als sie - im närrischen Sinne des Wortes - Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hatten, konnten die Mit-Verteidiger aus Hückeswagen den Sturm auf das Wipperfürther Rathaus zu Weiberfastnacht nicht verhindern.

Gestern probierte die Delegation aus der Schloss-Stadt die neueste "Geheimwaffe" aus, um zusammen mit der Verwaltung der Hansestadt den blau-weißen und rot-weißen Narren den Einzug ins Rathaus von "Baulemanien" zu verwehren: mit reiner "Frauenpower". Bürgermeister-Sekretärin Monika Winter als finstere Piratin und die Tourismusbeauftragte der Stadt, Heike Rösner, als scheinbar harmloser Clown, hatten - nach den Blamagen der Vorjahre - dieses Mal ganz auf männliche Unterstützung verzichtet und den "Schloss-Herrn" Dietmar Persian kurzerhand in den närrischen Urlaub geschickt. Getreu dem Motto: Zwei Frauen alleine schaffen mehr, als wenn auch noch ein Kerl dabei ist. Der würde ohnehin den "Sirenen des Karnevals" - den Möhnen - keine Sekunde standhalten können. Allerdings fehlte dem Hückeswagener Duo die dritte Frau im Bunde: Kämmerin Isabel Bever war Opfer eines heimtückischen Grippe-Anschlags der Narrenzunft Neye geworden. Dieser Schachzug der Wipperfürther Profi-Jecken sollte sich letztlich als kluger Schachzug herausstellen.

Zwar zog das Amazonen-Duo zusammen mit den übrigen Verteidigern des Rathauses in die "Schlacht" und warf sich unerschrocken dem jecken Tross der Wipperfürther Narrenschar mit der Narrenzunft Neye und der KG Baulemann anno pief furchtlos entgegen. Doch wieder einmal erwiesen sich die Verteidiger, und auch die tapferen Hückeswagener, eher als zahnlose Tiger. Wurden sie doch von der Überzahl der "Angreifer" überrannt. Pünktlich um 10.11 Uhr war die Jecken-Allianz auf dem Marktplatz aufmarschiert, um sich des Rathauses zu bemächtigen. Vorläufig gestoppt wurde sie einmal mehr durch eine launige Rede von Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski. Doch großartig und längerfristig aufhalten konnte auch er die Narren auf dem Marktplatz nicht. Sie setzten gnadenlos zum entscheidenden Angriff an, kurze Zeit später war das Rathaus fest in Narren-Hand. Sie bemächtigten sich mehrerer Fässer Kölsch und etlicher belegter Brötchen.

Die Narrenzunft Neye hatte dabei eine weitere Geheimwaffe gezündet - in vorderster Front zog Prinz Heiko I. in den Kampf. Und dem Charme des Hückeswageners Heiko Altendorf konnten sich Monika Winter und Heike Rösner nicht widersetzen. Widerstandslos ließen sich Piratin und Clown bützen und den Prinz und seinen Tross passieren. Immerhin erwiesen sich die närrischen Angreifer einmal mehr als faire Gewinner - und ließen die Verteidiger der Verwaltungs-Hochburg mitfeiern. Sie ließen sich das nicht zweimal sagen, ist doch für so manchen Jeck das Kölsch der güldenste Schatz, den es zumindest im Rheinland geben soll. . .

Foto: Siegbert Dierke

Schlüssel zum Wipperfürther Rathaus erfolgreich erbeutet

sd. Wipperfürth. Das Wipperfürther Dreigestirn musste um Punkt 10.11 Uhr als "Zweigestirn" zum Rathaussturm antreten, denn ihre Lieblichkeit Jungfrau Reinhild war erkrankt. So stemmten sich Prinz Heiko I. und Bauer Ralf mitsamt des Elferrats der Narrenzunft Neye, der Senatoren sowie der Tanzcorps gegen das Bollwerk des Rathauses.

Zwar versuchte Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski - als "Batman" verkleidet und mit gesprochenen Parolen gegen die Narrenzunft gewappnet - noch, den Ansturm der Jecken abzuwehren und den Schlüssel der Macht zu verteidigen. Auch das von den "Rathäuslern" gemeinsam gesungene Lied "Heidewitzka, du Dreigestään" konnte nicht dem Sturm standhalten: Prinz Heiko sowie Bauer Ralf mitsamt Anhang hatten das Rathaus von Baulemanien übernommen. Die Karnevalisten der neuen "Statt-Garde" sowie der "KG Baulemann" bevölkerten an Weiberfastnacht ebenfalls das Rathaus.

Fotos: Schmitz, jcs

Geschwächt musste die Narrenzunft Neye den Sturm aufs Rathaus antreten. Bester Laune hingegen war die Stadtverwaltung. Bürgermeister Rekowski hatte sogar noch ein Jobangebot für die Narren parat. Von Lara Hunt und Lutz Blumberg

Geschwächt musste die Narrenzunft Neye den Sturm aufs Rathaus antreten. Nicht nur, dass ihnen beim Marsch entlang der Hochstraße eisiger Schneeregen entgegenwehte, anstelle eines Dreigestirns war es auch nur ein Zweigestirn, das sich um 10.11 Uhr auf dem Marktplatz aufstellte. Jungfrau Reinhild, alias Rainer Barzog, fehlte krankheitsbedingt. Und auch Prinz Heiko I. sah man die Erkältung an.

Bester Laune hingegen war die Stadtverwaltung. „Was seht ihr heute alt und verbraucht aus“, begrüßte Bürgermeister Michael von Rekowski im Batman-Kostüm die Narren. Ein großes Logo mit den zwei Buchstaben und einer Fledermaus prangte an der Rathausfassade. „BM. Hab ich schon gehört. Das steht für Bademeister“, bemerkte der Präsident der Narrenzunft Neye kühl, als von Rekowski auf das Logo hinwies. Der Bürgermeister korrigierte: „Wir sind Superhelden. Seid ihr in Not, ruft BM, denn ich kann euch retten.“

Das sah die Narrenzunft dann doch ein bisschen anders und Köllner bemerkte, die ganze Stadtverwaltung sei doch eher 0815. „0 Ahnung, 8 Stunden rumsitzen und für 15 Bezahlung.“ Von Rekowski hingegen schlug vor, den Elferrat, der ihm schwächlich wirke, gegen den neu gegründeten Ältestenrat auszutauschen. Ein Jobangebot für die Narren hatte er auch noch – als Beschilderung für die anstehenden Baustellen, da könnte sich die Truppe genau so bewegungsarm zeigen. Die Stadtverwaltung fuhr fort, den Narren im Schneeregen ein Ständchen zu bringen. „Heidewitzka, du Dreigestään, in unser Rathuss möchtest du so jähn“, sangen sie und die Narren zeigten daraufhin, dass es auch in geschwächter Besetzung nicht sonderlich schwierig ist, das Rathaus zu stürmen. Um 10.30 Uhr hielten sie dann den Rathausschlüssel in der Hand und traten die jecke Regentschaft über die Stadt an. Die Verwaltung ließ sich von dem Verlust der Macht nicht lange verdrießen und feierte mit vielen anderen Jecken im Rathaus bis in den frühen Morgen hinein weiter. Die Narrenzunft, allen voran Bauer Ralf, zog mit dem Tanzcorps durch alle Säle und Feiern in und um Wipperfürth und ließ es abschließend im Festzelt noch einmal richtig krachen.

Fotos: Siegbert Dierke

Raderdolle Jecken feierten in Wipperfürth

sd. Wipperfürth. Ein volles Showprogramm, raderdolle Jecken mit einer Menge Spaß sowie ein fideles Dreigestirn der Narrenzunft Neye gab es in der gut besuchten blau-weiß geschmückten Voss-Arena in Wipperfürth. Die "Narrenzünftige Kostümsitzung" hatte frei nach dem Sessions-Motto "Stadtsanierung, leere Kassen, vielen von uns Sorgen machen - als Dreigestirn machen wir's euch vor, mit Freude, Frohsinn und Humor. Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten" wieder einiges zu bieten. Das Trifolium um Prinz Heiko I., Jungfrau Reinhild sowie Bauer Ralf wurde gemeinsam mit dem Elferrat und begleitet vom Musikverein Linde von den Narren mit einer tollen Stimmung empfangen.

Conférencier Bernd Köllner begrüßte zu Beginn der rund fünfstündigen Sitzung - musikalisch untermalt von Jürgens Timeless Band - auch den Wipperfürther Bürgermeister Michael von Rekowski. Dieser präsentierte sich prompt mit dem Lied "Heimat is" auf der Bühne und stellte seine Gesangsqualitäten unter Beweis.

Auch die Senatoren der Narrenzunft Neye, unter ihnen der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach, weilten im Publikum. So startete das Programm mit der Show des Tanzcorps Blau-Weiß Neye. Mit einem Reigen an kölschen Melodien begrüßten das Duo "Harry und Chris" das Publikum: mit Dudelsack, Trompete und weiteren Instrumenten ausgestattet, heizten die beiden im "britisch-amerikanisch-kölschen Stil" die Arena ein. "Blonduella" alias Beate Theunissen brachte mit ihrem neuen Lied "Wipperfürth, die schönste Stadt am Wupperstrand" im Klang des Brings-Songs "Dat is geil" den Saal zum Schunkeln.

Weiter im Programm ging es mit dem männlichen Duo "Doppelte Dosis", das in seinen hellgrünen Maßanzügen für die passende Portion Comedy sorgte. Auch die beliebte Kölsch-Coverband "6 Richtije" sorgte für einen stimmungsvollen Fastelovend in Wipperfürth. Das garantierten auch die akrobatischen Tanzeinlagen der "Dancing Daddys" aus Frielingsdorf sowie die total jecke Show-Bigband "De Bajaasch" aus Köln. Die Tänze der Mäuse, Bärchen und der Garde des Tanzcorps Blau-Weiß Neye hielt die Jecken bei bester Laune.

Auch die zahlreichen Mitglieder der schottischen Dudelsackband und den High-lands der Eifel stammenden "Drums & Pipes" boten Musik aus dem kölschen Karneval. Wipperfürths DJ Uli Becker legte schließlich zur finalen Partymusik auf.

Bilder: Martin Hütt

(uh/24.01.2016-20:48)

Wipperfürth - Bei der sechsstündigen Kostümsitzung der Narrenzunft Neye sorgte ein abwechslungsreiches Programm für ausgelassene Stimmung.

Die Narrenzunft Neye feierte ihre Kostümsitzung in der VOSS-Arena in Wipperfürth.  Und gefeiert haben die verkleideten Jecken ordentlich. Die Stimmung war fantastisch während der fast sechsstündigen Sause. Nachdem die Tanzgruppe Kürten die Jecken mit flotten Tänzen begeisterte, begrüßte Sitzungspräsident Bernd Köllner die Ehrengäste: Bürgermeister Michael von Rekowski und seinen Stellvertreter Heribert Berster sowie die Senatoren Klaus Peter Flosbach und Hans-Leo Kausemann. Der Einmarsch der gesamten Narrenzunft Neye, mit Tanzbärchen, Tanzmäusen und Tanzgarde , dem Elferrat und dem diesjährigen Dreigestirn, Prinz Heiko I., Jungfrau Reinhild und Bauer Ralf, zeigte schon zu Beginn der Sitzung ein prächtiges Bühnenbild.

Das Motto der diesjährigen Session: „Stadtsanierung, leere Kassen vielen von uns Sorgen machen, als Dreigestirn machen wir’s euch vor mit Freude, Frohsinn und Humor. Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten.“ Bürgermeister Michael von Rekowski, seit neuestem mit echtem Bart, begrüßte mit dem Song „Heimat is“ - textsicher, wobei die Wipperfürther lauthals mitsangen. Beate Theunissen als „Blonduella“, ein Gewächs aus den eigenen Reihen brachte als waschechte oberbergische Landamazone - sehr blond und sehr weiblich - die ersten Lachsalven des Abends. Ihr Lied „Wipperfürth“ zu der Melodie „Dat is jeil“ wurde begeistert mitgeträllert. Ihr Resümee: „Ihr braucht nichts Süßes, kein Nutella, die schönste Versuchung ist Blonduella.“

Die Tanzgruppen der Narrenzunft Neye, die Tanzmäuse als die jüngsten Tänzerinnen, die Tanzbärchen und natürlich die Tanzgarde begeisterten mit flotten und akrobatischen Tänzen. Chris & Harry, ein Duo aus Bad Münstereifel, war ein Highlight des Abends. Sie sangen kölsche Lieder und bekannte Schlager, die den Jecken im Saal bestens bekannt waren. Weiter ging die Party mit Bajaasch und 6 Richtige, die mit Hits der Höhner und Bläck Fööss nicht falsch machen konnten.

Völlig aus dem Häuschen waren die Jecken beim Auftritt der „Dancing Daddys“ aus Frielingsdorf. Passend zur „Narrenzünftigen Kostümsitzung“, kamen sie in Zunftkleidung auf die Bühne. Mit fetzigen Liedern und gekonnten Hebefiguren zeigten sie einen Showtanz, der einfach begeisterte. Mit der Dudelsackgruppe Drums & Pipes endete die Sitzung. Zum Finale Grande, mit Dreigestirn und Elferrat vor der prächtig gemalten Kulisse des Wipperfürther Marktplatzes, entstand ein herrliches Bühnenbild zum Abschluss des Abends.

 

Die Narrenzunft Neye freut sich schon auf den Karnevalszug am 7. Februar, an dem rund 40 Gruppen teilnehmen werden. 

Mit einem bunten Programm wurde den rund 550 Jecken auf der Kostümsitzung der Narrenzunft Neye ein unterhaltsamer Abend geboten. Dazu trug auch Bürgermeister Michael von Rekowski bei. Von Mira Riegauf

Wipperfürth. 

Ein Heimspiel hatte das Dreigestirn mit Prinz Heiko I., Bauer Ralf und Jungfrau Reinhild auf der Kostümsitzung der Narrenzunft Neye. Mit einem bunten Programm wurde den rund 550 Jecken ein unterhaltsamer Abend geboten. Dazu trug auch Bürgermeister Michael von Rekowski bei. der für das närrische Publikum „Heimat es“ von den Paveier sang.

Blonduella nahm gleich ihr ganzes Erscheinungsbild auf die Schippe: „Ich bin die Frau hinter Helene Fischer. Wenn ich vor dem Mäuschen stehen würde, könnte man die gar nicht sehen.“ Mit Witzen über ihre Problemzonen brach sie das Eis und auch der Kölner Karneval und die Wipperfürther bekamen ihr Fett weg. Übel konnte man es der charmanten Blondine aber nicht nehmen. Die von Beate Theunissen dargestellte Figur ist aus dem Wipperfürther Karneval nicht mehr wegzudenken.

Die Sitzung in der blau-weiß geschmückten Voss-Arena nahm auch Bezug zur Stadtsanierung. Das Dreigestirn bringt es mit seinem Motto auf den Punkt: „Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten.“ Für Bauer Ralf aus dem Hause Kiesewetter ist klar: „Dieser Abend ist ein Highlight der Session.“

Der Einmarsch des Neyer Narrenzunft dauerte entsprechend lange. Als die Ersten schon auf der Bühne standen, hatten die Letzten noch gar nicht die Halle betreten. Besonders das Dreigestirn ließ sich Zeit und zwischendurch schien es, als hätten sie vergessen, dass sie noch auf die Bühne müssten.

Auch in diesem Jahr wurden sie von dem Musikverein Linde begleitet, der mit einem großen Repertoire an Karnevalsliedern nicht nur die Narrenzünftige Kostümsitzung bereichert. Zum ersten Mal mit dabei war die Band Timeless. Auch tänzerisch wurde einiges geboten. Die jecken Kids aus Kürten machten den Anfang.

Mit dabei war auch das Tanzcorps Blau-Weiß Neye, das gleich zwei Programmpunkte bestreiten durfte. Später am Abend standen die Dancing Daddys auf der Bühne, die den Mariechen ganz schön Konkurrenz machten und besonders die weiblichen Jecken begeisterte.

Beatrix Rathmann kommt mit ihren Freunden seit 15 Jahren zur Kostümsitzung: „Das hat angefangen, weil meine Tochter hier getanzt hat. Jetzt tanzt sie nicht mehr, aber wir kommen immer noch hierher.“ Dieses Jahr hat die Gruppe sich in futuristisch anmutende Space-Kostüme geworfen.

Mit Glitzer im Gesicht und stacheligen, bunten Perücken waren sie auf jeden Fall ein Blickfang. Dass diese Sitzung sich so großer Beliebtheit erfreut, liegt nicht zuletzt an der grandiosen Stimmung und dem handverlesenen Programm. 550 Gäste hat es auch dieses Mal wieder in die Sporthalle gelockt, die sonst wegen ihrer kühlen Temperaturen gerühmt wird.

Davon war während der Sitzung nichts zu merken. Warm in ihren Uniformen war Dudelsackspielern von Pipes and Drums die zum Abschluss des vielseitigen Programms auf die Bühne kamen. Das Dreigestirn gab zusammen mit dem Elferrat noch einmal richtig Gas, und präsentierte sein Sessionslied. Und auch danach war die Party noch lange nicht vorbei. DJ Ulli Becker legte auf und lud die Jecken zum Tanzen ein.

Foto: Siegbert Dierke

Narrenzunft Neye lud zur Narrenarena

sd. Wipperfürth. Die Narrenzunft Neye und ihr Dreigestirn präsentierten sich in der frühen Karnevalssession des Jahres erneut als Gastgeber für die "Narrenarena 2016". Und bei der etwas anderen karnevalistischen Veranstaltung konnten sich insgesamt 14 Karnevalsgesellschaften aus Oberberg sowie Rhein-Berg bei einem lockeren und spaßigen "Wettkampf der Tollitäten" um die meisten Punkte und um den begehrten Wanderpokal messen.

Dabei erlebten die rund 400 Besucher in der Alten Drahtzieherei wieder sportlich-jecke Höchstleistungen: Beim "Rollerfahren", dem "Balancieren und Rätselraten rund um den Karneval" oder auch dem "Tischtennisbälle-Zielewerfen", zeigten sich die Tollitäten aus den oberbergischen Karnevalsvereinen sportlich. Zum Wettkampfprogramm gehörte auch das "Zeichnen von Begriffen", die von den Teamkollegen erraten werden mussten oder auch das "Balancieren von Spaghettistangen auf Flaschenhälsen mit dem Mund". Auch das "Schießen mit dem Infrarot-Gewehr" brachte den teilnehmenden Prinzenpaaren und Dreigestirnen wertvolle Extra-Punkte ein.

"Bereits zum sechsten Mal zeigen unsere und die Majestäten der befreundeten Vereine tolle Wettkämpfe", freut sich Rudi Clever, erster Vorsitzender der Narrenzunft Neye. So stellten neben den heimischen Jecken der Narrenzunft sowie des Tanzcorps Blau-Weiß Neye auch die Regenten der Vereine aus Fenke, Dabringhausen und Ründeroth sowie Bielstein ihr sportliches Geschick unter Beweis. Aber auch die Karnevalisten aus Wipperfürth-Kreuzberg, Bielstein, Hückeswagen, Radevormwald und Lindlar hielten sich selbst und das jecke Publikum bei bester Laune. Das galt auch für die neu gegründete "Statt-Garde Wipperfürth", den heimischen Schützenverein sowie die KG Baulemann anno pief aus der Hansestadt.

Aus dem fünfstündigen Spiele-Programm gingen natürlich auch strahlende Sieger hervor:
Die KG Bielstein belegte den ersten Platz und erhält den Wanderpokal der Narrenzunft Neye, dicht gefolgt vom Ründerother KV. Dritte wurden punktgleich die Wipperfürther Schützen, der KV Rot-Weiß Kreuzberg sowie die KV Rot-Weiß Fenke und die Fenker Paraplü Garde. Natürlich gab es neben den Spielen auch Karnevalsmusik von DJ Uli Becker sowie weitere Tanzvorführungen des Tanzcorps Blau-Weiß Neye.

Foto: Siegbert Dierke

Prinz Heiko I. aus dem Hause Altendorf, Bauer Ralf aus dem Hause Kiesewetter und Jungfrau Reinhild aus dem Hause Barzog sind die neuen Regenten

sd. Wipperfürth. "Stadtsanierung, leere Kassen, vielen von uns Sorgen machen - als Dreigestirn machen wir's euch vor, mit Freude, Frohsinn und Humor. Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten", so lautet das Motto der neuen Regenten der Narrenzunft Neye für die kommende Session. Das neue Dreigestirn konnte sofort die Herzen der Jecken erobern. Die Narren schunkelten im Saal der Konrad-Adenauer Hauptschule und feierten ihr neues Trifolium: Prinz Heiko I. aus dem Hause Altendorf, Bauer Ralf aus dem Hause Kiesewetter und Jungfrau Reinhild aus dem Hause Barzog.

Der neue Prinz ist ein gebürtiger Wipperfürther, der allerdings seit einigen Jahren in Hückeswagen lebt. Der erste Kontakt von Altendorf zur Narrenzunft Neye führte sofort zum Amt des neuen Prinzen. Seit vielen Jahren schon in der Narrenzunft tätig sind die Elferratsmitglieder Kiesewetter und Barzog, die nun als Bauer Ralf und Jungfrau Reinhild fungieren.

Das neue Dreigestirn erhielt aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Heribert Berster die Insignien der Macht. Zuvor allerdings flossen ein paar Tränen, denn das Dreigestirn der vergangenen Session, Prinz Klaus (Pusch), Bauer Winfried (Kools) sowie Jungfrau Helmi (Bangert), wurde verabschiedet. Unter den zahlreichen Gästen, die der Proklamation beiwohnten, waren auch die Senatoren der Narrenzunft Neye, die KG Baulemann Rot-Weiß und die Wipperfürther St. Sebastianus-Schützen, außerdem die Karnevalsgesellschaften aus Kürten und Dabringhausen.

Musikalische und tänzerische Leckerbissen standen bei der Proklamation auf dem Programm: Die Tanzmäuse, Tanzbärchen sowie die Tanzgarde der Narrenzunft konnten erneut ihre akrobatischen Showeinlagen auf das Parkett bringen. "Die jecken Kids" der Tanzgarde Kürten konnten das jecke Publikum ebenfalls bei bester Laune halten.

Die Jecken in Wipperfürth feierten den Auftakt in die fünfte Jahreszeit. Höhepunkt der Proklamation war die Vorstellung des Wipperfürther Dreigestirns in der Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule. Von Niklas Pinner

Wipperfürth. 

Seit Freitagabend ist die Karnevalssession 15/16 auch für die Narrenzunft Neye offiziell eröffnet. In der Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule feierten die Jecken den Auftakt in die fünfte Jahreszeit.

Höhepunkt ist die Vorstellung des neuen Dreigestirns Prinz Heiko (Heiko Altendorf), Bauer Ralf (Ralf Kiesewetter) und Jungfrau Reinhild (Reinhard Barzog). Der Jubel ist groß, als die drei mit ihrem Gefolge hinter der Tanzgarde der Narrenzunft in den Saal einziehen. „Ich bin ne’ kölsche Jung“, schallt es aus den Boxen. Die Menge will gar nicht mehr aufhören zu singen. „Lasst Spaß und Frohsinn uns verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten“ ist das diesjährige Motto. Die Stadtsanierung thematisieren die neuen Tollitäten auch in ihrem eigenen Song, den sie der johlenden Menge präsentiert. „Autolos durch die Stadt“, singen sie augenzwinkernd zur Melodie von Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“.

Die drei sind glücklich, das sieht man ihnen an. Freudig strahlen sie von der Bühne. Das Publikum ist begeistert. Das Programm stemmt die Narrenzunft mit Kräften aus den eigenen Reihen. Neben der Tanzgarde und den „Bärchen“ treten auch die „Läster-Schwestern“ auf. Die Läster-Schwestern sind die Elferratsdamen Nadine Kiesewetter, Tanja Löhr und Peggy Brandenburg. In Reimform und mit ordentlich Humor tragen sie einen Text vor, der die vergangene Session noch einmal Revue passieren lässt und auch das neue Dreigestirn nicht außen vor lässt. So feiert die Narrenzunft noch einige Stunden das neue Dreigestirn, die neue Session und den Frohsinn.

Bild: Martin Hütt

(uh/14.11.2015-16:44)

Wipperfürth - Die Narrenzunft Neye feierte den Auftakt der Karnevalsession mit dem neuen Dreigestirn in der Aula der Hauptschule Wipperfürth.

Zur Sessionseröffnung schlägt das Herz der echten Karnevalisten höher. Die Narrenzunft Neye 1956 feierte das Ende der karnevalsfreien Zeit am Freitag mit einem bunten Rahmenprogramm. Zu Beginn tanzten „Die jecken Kids“ der Tanzgarde Kürten und brachten von Anfang an eine gute Stimmung in den Saal. Besonders begrüßt wurden die Senatoren, die KG Baulemann Rot-Weiß anno pief und die St. Engelbertus-Schützengesellschaft. Wehmütig verabschiedete sich das bisherige Dreigestirn, Prinz Klaus II. (Pusch), Bauer Winfried (Kools) und Jungfrau Helmi (Bangert). Prinz Klaus sagte mit Tränen in den Augen, dass er in einigen Jahren wieder im Dreigestirn sein möchte, so schön war die vergangene Session.

Dem neuen Dreigestirn überreichte der stellvertretende Bürgermeister Heribert Berster die Insignien der Macht: Jungfrau Reinhild den Spiegel als Zeichen der Eitelkeit, Bauer Ralf den Dreschflegel als Zeichen der Deftigkeit und Prinz Heiko I. das Zepter als Zeichen der Macht. Bauer Ralf aus dem Hause Kiesewetter stammt aus Ennepetal und ist nach der Heirat mit seiner Frau Nadine zum echten Karnevalisten geworden. Prinz Heiko aus dem Hause Altendorf ist ein echter Wipperfürther, der aber jetzt in Hückeswagen wohnt. Jungfrau Reinhild (Reinhard) aus dem Hause Barzog ist ebenfalls eine echte Wipperfürtherin.

Bereits im Alter von nahm Jahren nahm die heutige holde Maid an ihrer ersten Karnevalsitzung teil. Die drei freuen sich, gemeinsam mit den Adjutanten Helmut Bangert, Bastian Braun und dem Prinzenführer Ingo Rocholz auf eine superjeile Zick. Stolz präsentierten sie das Motto der diesjährigen Session: „Stadtsanierung, leere Kassen, vielen von uns Sorgen machen, als Dreigestirn machen wir´s euch vor, mit Freude, Frohsinn und Humor. Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten“.

Der gemeinsame Auftritt der Tanzmäuse, der Tanzbärchen und der Tanzgarde war ein absolutes Highlight an diesem Abend. Gemeinsam mit dem Dreigestirn war es ein hervorragendes Bühnenbild zum Auftakt der Session. 

Dieses Trio bildet in der kommenden Session das Wipperfürther Dreigestirn: Jungfrau Reinhild (Reinhard Barzog, l.) und Bauer Ralf (Kiesewetter) flankieren Prinz Heiko I. (Altendorf) aus Hückeswagen. FOTO: Nico Hertgen

Hückeswagen. WIPPERFÜRTH/HÜCKESWAGEN Schlechte Erfahrungen kann die Narrenzunft Neye aus Wipperfürth vor zwei Jahren nicht gemacht haben, als das gesamte Dreigestirn aus Hückeswagenern bestand. In der kommenden Session wird mit Heiko Altendorf erneut ein Schloss-Städter die Narren der Nachbarstadt regieren. Dem 38-Jährigen zur Seite stehen Ralf Kiesewetter (49) als Bauer und Reinhard Barzog (53) als Jungfrau - immerhin diese zwei kommen aus der bergischen Karnevalshochburg. Im Pressegespräch bewiesen die künftigen Tollitäten bereits eine Menge Humor und ihre Affinität zum Karneval. Während die beiden Wipperfürther schon viele Jahre Mitglied der Narrenzunft sind, lässt der Hückeswagener das Vereinsleben locker auf sich zukommen. "Bisher war ich nur Nutznießer des Karnevals und habe mich mit Bonbons und Pralinen berieseln lassen", gesteht er lachend. Zurzeit studiert das Dreigestirn ein gemeinsames Lied für seine 80 bis 90 Auftritte in der Session ein. "Unsere Gesangsqualitäten sind grausam", kündigte Bauer Ralf sicherheitshalber schon einmal an.

Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner berichtete, wie schwierig die Suche nach einem Dreigestirn oder Prinzenpaar geworden ist. "Viele fürchten sich vor den Kosten, dabei steuert der Verein viel bei. Wir werden im nächsten Jahr vorbeugen und aufklären", kündigte er an und fügte hinzu: "In Zukunft wird es sicherlich auch Tollitäten aus anderen Städten geben."

Bauer Ralf ist schon bestens vorbereitet auf die Aufgaben des Dreigestirns, bekleidete doch sein Schwiegervater Winfried Kools im vergangenen Jahr das Amt des Bauern. Nun tritt er in dessen Fußstapfen. "Die Idee kam von meiner Frau. Sie hat mich angemeldet", erzählte Kiesewetter. Auch Jungfrau Reinhild wird von der Partnerin unterstützt. "Die Zeit dafür war jetzt einfach mal gekommen", versicherte Reinhard Barzog.

Heiko I., der zu seinem Prinzentitel durch seinen Freund Ralf Kiesewetter gekommen ist, ist dagegen Single: "Ich musste das nur mit meinem Spiegelbild ausmachen", erzählte der Hückeswagener lachend. Nach einer Woche Bedenkzeit sagte er zu. Als DLRG-Mitglied im Führungsdienst des Landesverbands hat der 38-jährige IT-Administrator ausreichend Präsenz und Erfahrung, um auch auf der Bühne und vor großer Menschenmenge Reden zu halten. "Vielleicht werden die ersten Termine etwas holprig, aber die Drei bekommen vorher noch einen Crashkursus", sagte Köllner und verwies damit auf die Unterstützung durch den Verein.

Einer der ersten Termine ist die Anprobe der Kostüme. "Was bei der Jungfrau an Stoff rauskommt, muss bei den anderen beiden Kostümen wieder rein", meinte Bauer Ralf lachend mit Blick auf die unterschiedlich großen Bauchumfänge des Trios. Das Motto für die kommende Session steht auch schon fest und nimmt Bezug auf die teils heftigen Diskussionen zum Umbau der Wipperfürther Innenstadt: "Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten." HEIKE KARSTEN

Das künftige Wipperfürther Dreigestirn: Reinhard Barzog (Jungfrau), Heiko Altendorf (Prinz) und Ralf Kiesewetter (Bauer). Foto: Lenzen

Heiko Altendorf (Prinz), Ralf Kiesewetter (Bauer) und Reinhard Barzog (Jungfrau) bilden das Wipperfürther Dreigestirn 2015/2016. Die Narrenzunft Neye enthüllte das Geheimnis am Montag. Die Prinzensuche war dieses Jahr spannend. Von Michael Lenzen

Wipperfürth. 

In beinahe letzter Minute hat die Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Neye noch ein Dreigestirn gefunden. Es sei immer schwierig, neue Tollitäten zu finden, sagte Präsident Bernd Cöllner bei der Vorstellung des neuen Trifoliums. Hier wollen man künftig noch mehr informieren und aufklären, da viele Jecke noch glaubten, eine Session als Prinz sei teuer. Dabei übernehme der Verein zahlreiche Kosten und unterstütze die närrischen Herrscher nach Kräften.

Darauf setzen auch die drei Neuen, die seit etwa drei Wochen sicher sind, dass sie das närrische Volk in der anstehenden Session so richtig begeistern wollen. Reinhard Barzog, der als Jungfrau durch die Säle ziehen wird und Ralf Kiesewetter, der künftige Bauer, könnten sich auch vorstellen, mit ihren Partnerinnen einmal als Prinzenpaar die Session zu bestreiten. Doch der geeignete Zeitpunkt dazu sei das jetzt nicht. Was den beiden fehlte, war ein Prinz. Und der wurde vor gut drei Wochen gefunden. Denn da wurde auf der Neye für die Nachbarschaft geschmückt und Kiesewetters Freund Heiko Altendorf war mit von der Partie.

Er wurde gefragt, bat sich eine Bedenkzeit aus und kurz darauf sagte der in Wipperfürth geborene Hückeswagener zu. Und das Trio hat sich schon intensiv mit der kommenden Session beschäftigt. Das Motto steht. Es lautet: „Lasst Spaß und Frohsinn nun verbreiten und nicht um Stadtsanierung streiten“.

Seit drei Wochen ein Team

Zur Vorbereitung gehört für die künftige Jungfrau Reinhild nicht nur das Schminken. Mit dem Lippenstift habe er schon geübt und seine Freundin konnte ihm die richtigen Tipps geben. Auch ein paar weiße Damenschuhe in Größe 41 hat der 53-jährige Reinhard Barzog schon gekauft. Er ist aktiver Karnevalist bei der Narrenzunft und freut sich mächtig auf die Session.

Freude wollen die Tollitäten bei ihren Auftritten auch mit einem Lied verbreiten, das sie zurzeit einstudieren. Text und Melodie stehen schon fest, doch das Ganze muss noch eingespielt und aufgenommen werden. Mehr wollen die Sänger aber noch nicht verraten. Stimmlich werde das schon einigermaßen passen, meint Ralf Kiesewetter, der die richtige Statur für einen staatsen Bauern hat. Und reichlich Erfahrung in Sachen Fasteleer hat er auch, denn er ist Standartenträger bei der KG. Mit dem Dreschflegel sollte er also keine großen Probleme bekommen.

Als Karnevalsneuling, „bisher war ich nur Konsument“, setzt Prinz Heiko Altendorf, zudem mit seinen 38 Jahren auch Jüngster im Bunde, auf die Erfahrung seiner Mitstreiter. Er werde sich am Anfang noch nervös sein, aber durch den Spaß an d’r Freud komme schnell auch die Sicherheit bei den Auftritten. Auf den Mund gefallen sei er als IT-Administrator und als Mitglied im Führungsdienst des DLRG-Landesverband ohnehin nicht.

Dass die drei Spaß als neues Trifolium haben und bereiten werden, zeigen sie beim Fotoshooting, wo sie nach anfänglichem Zögern gekonnt posieren und auch das „Alaaf“ klingt nach einigen Versuchen schon überzeugend und kräftig.

(uh/15.02.2015-23:30)

Wipperfürth - Gute Laune, schönes Wetter und tolle Karnevalslieder waren ideale Bedingungen für den Wipperfürther Karnevalszug – Prinz Klaus II. präsentierte sich dabei als ein besonders wurffreudiger Prinz.

Von Ursula Hütt

 

Kuschelige Bären, wuschelige Elefanten, Wölfe, Zwerge, Rotkäppchen und viele Jecken, bunt kostümiert, säumten die Straßen in Wipperfürth, als der Karnevalszug langsam aus Richtung Neye kam. Tausende Menschen jubelten den mehr als 40 Wagen und Fußgruppen zu, die über den Kölner Torplatz, die Hochstraße entlang in Richtung Marktplatz zogen.

Angeführt wurde der närrische Zug mit der Almhütte der Firma Kattwinkel Reisen, dicht gefolgt von der Fußgruppe der Helios Klinik Wipperfürth mit dem Motto „Feiern bis der Arzt kommt – Immer für Sie da, auch im Fastelovend“.  Besonders originell waren die Kostüme der kfd St. Nikolaus. Die Mitglieder der Fußgruppe waren als Clowns kostümiert, die auf Händen liefen.

Kamelle und Strüssje wurden natürlich reichlich an das närrische Volk verteilt. Sehr praktisch erwiesen sich die unter die Jecken verteilten kleinen Plastikeimer zum besseren Sammeln der Kamellen. „Es wurd gekämpft, gebetet und gesoffen, der Klosterberg war immer betroffen“, war das Motto der Wipp-Bürger, die mit einem Wagen und einer Fußgruppe am Karnevalszug teilnahmen. Gut getarnt mit Narrenkappe hatte sich der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach auf dem Senatorenwagen unter das närrische Volk gemischt und verteilte Pralinenschachteln an die Jecken.

Highlight des Wipperfürther Umzugs waren die prächtig geschmückten Wagen der Narrenzunft Neye mit dem Elferrat und dem Dreigestirn, Prinz Klaus II., Jungfrau Helmi und Bauer Winfried, die unermüdlich Kamelle und Süßigkeiten verteilten. Als besonders wurffreudig zeigte sich Prinz Klaus II. Bei seinem Bonbonregen musste die Jecken geradezu in Deckung gehen, freuten sich aber dennoch riesig und jubelten über den letzten Wagen im Wippefürther Karnevalszug. Anschließend wurde im Festzelt und in der Drahtzieherei bei ausgelassener Stimmung noch lange gefeiert.   

Artikel der Bergischen Landeszeitung vom 16.02.2015

Überdimensionale Blumentöpfe, ein Krankenhaus zu Fuß und ein Fanfarenzug aus dem schleswig-holsteinischen Groß-Gronau. Der Karnevalszug in Wipperfürth ließ wieder Säckeweise Kamelle auf die Tausenden Jecken am Zugweg regnen. Von Stefan Corssen

 

„Wenn de Sonn schön schingk“ – welcher Hit könnte an diesem perfekten Karnevalssonntag in Wipperfürth besser passen als der Klassiker der Bläck Fööss? Die Sonne lacht mit Tausenden von bunt kostümierten Jecken um die Wette, die selbst im Zug mitmarschieren und fahren oder am Zugweg feiern und lauthals „Kamelle“ fordern. Die gibt es, und zwar nicht zu knapp. Erstmals seit über 20 Jahren wieder im Zug dabei ist eine Fußgruppe des Wipperfürther Krankenhauses.

Die rund 30 Helios-Mitarbeiter, die ein Pflegebett mit sich führen, wollen„feiern, bis der Arzt kommt“ – der ist zum Glück gleich dabei. Ein echter Hingucker sind die „Karnevalsfreunde Zintagen“ – die Agathaberger habe sich als Leuchttürme mit Weitblick kostümiert. Nic I. und Lena, das Agathaberger Prinzenpaar, kommt sogar in einem eigenen Wagen. Für Superstimmung sorgt der Spielmannszug der Freiwillige Feuerwehr aus Kierspe, die als Teufel verkleidet im Zug mitmarschieren, vom Oberteufel mit dem Dreizack dirigiert.

Aus dem Wipperfürther Karneval nicht mehr wegzdenken sind die „staatsen Kääls“ der KG Baulemann Anno Pief in ihren Gardeuniformen. Diesen Jahr sind die Baulemänner las Fußgruppe und als Wagen im Zug mit dabei.

Eine der schönsten Fußgruppen sind 2015 die überdimensionalen Blumentöpfe von „Wipperfürther Allerlei, bei denen sich die bunten Blütenköpfe im Rhythmus der Musik wiegen, während der Topf um den Bauch als Kamellereservoir dient.

„Be-Kehrung“ lautet das Motto der Ministranten von St. Nikolaus, die als Müllmänner in orangen Jacken und Hosen im Zug mitmarschieren. Für Stimmung sorgen rund 20 fesche perückenblonde Hexen der Reitergemeinschaft Kremershof. Ein besonderer Hingucker ist die riesige Ritterburg der „Grenzritter“ aus Erlen. Den weitesten Anfahrtsweg zum Wipperfürther Zug hat auch in diesem Jahr wieder der Fanfarenzug aus dem schleswig-holsteinischen Groß-Gronau.

Der Energieversorger BEW lässt zum Abschied des langjährigen Geschäftsführers Wilhelm Heikamp „Willi und die starken Männer“ im Zug hoch leben. Dort kann man auch tanzende Pilze bewundern. Denn die Karnevalsfreunde Zintagen haben sich lustige Fliegenpilze mit rotem Hut und weißen Tupfen herausgeputzt.

Als schillernd bunte Paradiesvögel kommt die Fußtruppe des Franziskusheims daher. Wer den Wipperfürther Zug kennt, der weiß, dass sich die Frauen der KFD St. Nikolaus mit ihren Kostümen immer ganz besonders viel Mühe geben. „Die KFD is jut dropp, und stellt St. Nikolaus auf den Kopp“, lautet das Motto, und so haben sich die KFD-lerinnen als „Clowns, die auf Händen laufen, verkleidet, die falschen Füße in den Himmel gereckt, ein falscher Kopf baumelt vor dem Bauch. Die „Wipp-Bürger“ haben eine riesige Krakenburg im Zug dabei, auf deren Mauen sich ein Schnellkurs in Wipperfürther Stadtgeschichte ablesen lässt.

Die IG Siebenborn wagt den Sprung über den großen Teich und holt als „Las Wippas-Casino“ das Las-Vegas-Feeling ins Bergische.

Im Herzen der Altstadt, am Wipperfürther Marktplatz, warten die Jecken auf den Prinzenwagen. Doch der lässt sich Zeit, fast eine halbe Stunde steht der Zug auf der Stelle. Der guten Stimmung tut das keinen Abbruch. Dann endlich, um kurz vor 18 Uhr, ist es soweit. Zunächst biegen die Tanzmäuse, Tanzbären und die Tanzgarde des Tanzkorps Blau-weiß Neye, auf den Marktplatz ein, gefolgt vom Senatorenwagen der Narrenzunft. Und für das Wipperfürther Dreigestirn Prinz Klaus II., Bauer Winfried und Jungfrau Helmi ist es der Höhepunkt ihrer Session – ein Tag, den sie sicher niemals vergessen werden.

Artikel der Bergischen Landeszeitung vom 12.02.2015

„Rut un wiess, wie lieb ich dich“ – zum Klassiker der Bläck Fööss schunkeln Wipperfürther Verwaltung und Gäste auf dem Rathaus-Balkon. Auch zum Wieverfastelovend 2015 ist das Rathaus wieder mit rot-weißen Ballonen geschmückt.

Zum Ärger von Bernd Köllner, der als Präsident der blau-weißen Narrenzunft Neye den Sturm aufs Rathaus kommentiert . „Der Bonsai-Köllner“, wie Bürgermeister Michael von Rekowski spottet. Der erste Bürger der Stadt hat sich als Scheich kostümiert – nur über eine sprudelnde Ölquelle verfügt Wipperfürth leider nicht.

Beim Sturm darf das Wipperfürther Dreigestirn nicht fehlen. „Prinz Klaus II. Bauer Winfried und Jungfrau Helmi, in jedem steckt ein kleiner Schelmi“, reimt der Bürgermeisterscheich und erntet viele Lacher. Köllner kontert: „Was ist der Unterschied zwischen der Wipperfürther Verwaltung und einer Schlaftablette? – Es gibt keinen!“

Mit einem Lied hofft die Rathausmannschaft, die Angreifer zurückzuschlagen: „Humba, humba, humba, tätärä“ schallt es aus vielen Kehlen über den Marktplatz, Rekowski rappt dazu. Doch die Rathausstürmer, zu denen auch die KG Baulemann, das Tanzcorps Blau-Weiß Neye und der Musikverein Linde gehören, lassen sich nicht abschrecken.

Schließlich wird es dem Prinzen zu bunt, er bläst zum Sturmangriff. „Wo ist der Schlüssel?“, will der Bürgermeister noch wissen, bevor er ihm im Kampfgewühl auf dem Balkon wieder rausrücken muss. Die Jecken haben die Schlacht gewonnen und marschieren ins Rathaus ein.

Der Marktplatz hat sich inzwischen in einen riesigen jecken Spielplatz verwandelt. Im Zelt schunkeln Froschköniginnen mit Zebras zum Säbeltanz der Baulemänner, selbst Elvis Presley ist auferstanden. Hexen und Giraffen kämpfen um die besten Plätze vor der Theke von Alfons Eilers und seinem Team. Beeindruckend sind auch die Kostüme von Christian Schützler und Christian Schmitz. Beide stürzen sich als „hässliche Hofnarren“ inklusive Vollmaske ins Getümmel, schätzen den Wipperfürther Fastelovend wegen der Kneipen rund um den Marktplatz. Anna Tix aus Lindlar setzt auf „Hello Kitty“, ihre Freundin Linda Becker beklagt, dass ihr neongrünes Monsterkostüm nicht rechtzeitig fertig geworden ist. Der Stimmung tut das keinen Abbruch.

Ganz andere Probleme hat gerade Jasmin Lauer. Die Kellnerin ist auf dem Weg zur Schicht im Brauhaus an der Taschenkontrolle von Stefan Kolczack gescheitert – zumindest vorerst. Die Deo-Flasche in ihrer Tasche ist schuld. Glas sei heute komplett verboten, Flaschen aus anderen Materialien nur bis 0,35 Liter erlaubt, erklärt der Sicherheitsmann aus dem Ruhrgebiet. Sein Chef gibt schließlich grünes Licht, Lauer strahlt und ist für die zwölf kommenden schweißtreibenden Stunden gerüstet.

Für ärztliche Hilfe ist ebenfalls gesorgt. Auf der Gaulstraße hat sich das Deutsche Rote Kreuz mit mehreren Einsatzwagen postiert. Der Wipperfürther Ortsverband wird von Kräften aus dem gesamten Nordkreis unterstützt. 42 Sanitäter sind in zwei Schichten eingeteilt.

Im Zelt auf dem Marktplatz schwingt gerade Herbert Blumberg die überdimensionale Suppenkelle der Baulemänner über die Bühne. Den ersten Siedepunkt hat die Stimmung schon erreicht. Die heiße Phase des Karnevals hat in der Hansestadt begonnen.

(js/12.02.2015-13:09)

Wipperfürth/Hückeswagen – Trotz vollem Stimmeinsatz von gleich zwei Bürgermeistern und der Beteiligung der Stadtverwaltung, konnte die Narrenzunft den Wipperfürther Rathausschlüssel nach einem kurzen Gefecht erbeuten.

Das Wipperfürther Rathaus wurde am Vormittag von gleich zwei Bürgermeistern verteidigt. Hausherr Michael von Rekowski hatte erneut Hilfe in Hückeswagen gesucht und Unterstützung durch Amtskollege Dietmar Persian gefunden. Das Duo versuchte sein Bestes, um sich gegen die närrische Übermacht zu wehren.

Bei ihrer Verteidigungsstrategie setzten die beiden Stadtoberhäupter voll auf ihr Stimmbänder. Verstärkt durch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung schmetterten sie den Jecken ihren Schlachtruf entgegen: „Ab nach Haus, die Party ist jetzt für euch aus – und raus.“ Die Darbietung auf dem Rathaus-Balkon schreckte die karnevalistischen Eindringlinge nicht ab. Obwohl Scheich von Rekowski aus vollem Halse sang, auf seiner Bongo trommelte und behauptete, seine Gegner seien gesanglich benachteiligt, musste er den Schlüssel schließlich abgeben.

Das Dreigestirn der Narrenzunft Neye stürmte den Balkon unter Anfeuerungsrufen der Zuschauer, der Roten Funken von der KG Baulemann und den Vereinsmitgliedern. Nach einem kurzen Gefecht mit von Rekowski und Pirat Persian war der metallene Türöffner erbeutet und das jecke Treiben auf dem Vorplatz eröffnet.

Blder von Martin Hütt

Artikel auf Oberberg Aktuell

(uh/01.02.2015-16:02)

Wipperfürth - Die Narrenzunft Neye feierte ihre große Prunksitzung nach langer Sanierung der VOSS-Arena wieder in Wipperfürth.

Der Zeiger der Uhr war gerade auf 18:11 Uhr gesprungen, als das Licht ausging und die Musik ertönte. Gemeinsam mit dem Sitzungspräsident Bernd Köllner und dem Elferrat marschierte das Dreigestirn, begleitet durch den Musikverein Linde, auf die Bühne. Sitzungspräsident Bernd Köllner begrüßt die Ehrengäste, die Bürgermeister Michael von Rekowski aus Wipperfürth und Dietmar Persian aus Hückeswagen. Besonders in den Hallen willkommen geheißen wurde Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Flosbach, der mit Narrenkappe am Tisch der Senatoren saß.

Das Dreigestirn der Session, seine Tollität Prinz Klaus, seine Deftigkeit Bauer Winfried und ihre Lieblichkeit Jungfrau Helmi nannten zugleich noch einmal das diesjährige Motto: „Ob Wittchessack, ob Baulemann, der Karneval steckt alle an! Jetzt geht die Party richtig los, die Narretei ist grenzenlos!“ Den Auftakt der Prunksitzung bildete ein besonderer Programmpunkt. Blonduella (Beate Theunissen) sorgte mit ihren lockeren Sprüchen für die ersten Lachsalven in der VOSS-Arena. Mit ihrem angetackerten, hautengen Kleid begeisterte sie als ‚naives Blondchen’. Als Highlight des Abends betraten „Die Flöckchen“ die Bühne. Uwe und Markus, zwei Pfundskerle aus Bergisch Gladbach im XL-Format, sind seit 1994 eine feste Größe im Karneval. Mit ihren Liedern „Ding Hastzje“, „Fiesta Colonia“ und „Sulang d´r Dom noch steiht“ brachten sie eine fantastische Karnevalsstimmung in die neue Halle. Unübertroffen ist natürlich ihr Lied „Schätzje schenk m´r e Foto“, das die Flöckchen vor vier Jahren erstmalig gesungen haben. Inzwischen ist das ein absoluter Karnevalshit.

Das Tanzcorps der Narrenzunft Neye begeisterte mit Gardetänzen und wurde schon beim Einmarsch mit Jubel begrüßt. Tanzmäuse, Tanzbären und das Tanzcorps waren ein Augenschmaus mit einer hervorragenden Performance. Auch der zweite Auftritt mit bunten Kostümen und Showtanz zur Musik bekannter Musicals zeigte das hohe Niveau der Tanzgruppe.

Die Stimmung war auf dem Höhepunkt, als die Bürgermeister von Rekowski und Persian die Bühne betraten. Gemeinsam sangen sie abwechselnd das Lied des Anstoßes: „Ich bin ein echter Baulemann, in Wipperfürth zu Haus', das ist für mich die schönste Stadt, da kenne ich mich aus.“ Worauf Persian antwortete: „Aus Hückeswagen komme ich, da lebe ich auch heut', als Wittchessack hier groß geworden, das hab' ich nie bereut“. Der anschließende Applaus und der Jubel in der VOSS-Arena war wohl bis zum Wipperfürther Marktplatz zu hören. Musikalisches Talent haben beide Bürgermeister, eine Kariere als Sänger im Karneval wäre durchaus möglich.

Die „Landeier“, sechs Musiker aus Harsewinkel, brachten westfälischen Humor nach Wipperfürth. Als zweifacher Gesamtsieger der Närrischen Hitparade im WDR räumten sie an diesem Abend so richtig ab. Das Hermannsdenkmal, perfekt dargestellt durch Hermann-Josef Bongen, wurde auf der Bühne platziert und besungen. Mit ihrem Lied „Eigelb to hell“ rockten sie so richtig ab .

Die Husaren Grün-Weiß aus Siegburg zeigten mit flotten Tänzen und akrobatischen Hebefiguren Gardetanz der Spitzenklasse. Hoch geschwungene Beine und fliegende Mädchen waren ein echter Hingucker. Mit den „Crazy Cats“, Christine und Tom, die ein buntes Potpourri aus den Schlagern der vergangenen drei Jahrzehnte sangen, endete das hochkarätige Programm der diesjährigen Prunksitzung. Zum anschließenden Tanz legte DJ Ulli Becker Musik auf bis zum frühen Morgen.

Artikel der Bergischen Landeszeitung vom 01.02.2015

Zum ersten Mal in der Voss-Arena hieß es „Narrenzunft Alaaf!“ Die Narrenzunft Neye feiert mit vielen Gästen in der umgebauten Halle eine rauschende Prunksitzung mit vielen karnevalistischen Höhepunkten, auch wenn es mit der Technik haperte. Von Niklas Pinner

Wipperfürth. Zum ersten Mal in der Voss-Arena hieß es „Narrenzunft Alaaf!“ Die Narrenzunft Neye feiert mit vielen Gästen in der umgebauten Halle eine rauschende Prunksitzung mit vielen karnevalistischen Höhepunkten. Kurt Kokus und seine Sitzungsband stimmen die Zuschauer schon zu Anfang ein. Auch die Tanzgruppe aus Kürten in ihren gelb-schwarzen Outfits sorgt für ordentlich Stimmung.

Als dann das Tanzcorps Blau-weiß Neye und das Dreigestirn mit Begleitung des Musikvereins Linde einmarschiert, ist das Eis endgültig gebrochen. Prinz Klaus II. (Klaus Pusch), Bauer Winfried (Winfried Kools) und Jungfrau Helmi (Helmut Bangert) fühlen sich sichtlich wohl beim Heimspiel.

Klagen über die Technik

Die Technik in der neuen Halle hatte die Narrenzunft vor ungeahnte Probleme gestellt. „Es gibt hier viel zu wenig Steckdosen und auch kein dimmbares Licht“, kritisiert Präsident Bernd Köllner. Dennoch weist er auf die gute Stimmung hin: „Das Ambiente ist toll.“ So wird die Narrenzunft auch in Zukunft ihre Prunksitzung in ihrer „Heimat“, wie Bernd Köllner die neue Halle nennt, ausrichten.

Das Programm kommt gut an. Beate Theunissen hat in der Bütt viele Lacher auf ihrer Seite. Die karnevalistischen Schwergewichte von den „Flöckchen“ sind auch heute in Wipperfürth zu Gast. Besonders überzeugen kann die Gardetanzgruppe des Tanzcorps Blau-weiß Neye. Mit anspruchsvollen und schweißtreibenden Choreographien heizt sie den Gästen mächtig ein, ebenso wie die Showtanzgruppe des Neye-Tanzcorps. „Die Landeier“ sowie die „Crazy Cats“ sorgen mit ihren Liedern für Stimmung.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritte der Tanzgruppen der KG Husaren Grün-Weiß aus Siegburg. Auch das kölsche Tanztheater weiß zu überzeugen. Frenetischen Applaus bekommt der Elferrat für seinen Tanz. Die Zuschauer sind begeistert. Als das Dreigestirn das offizielle Programm beschließt, ist die Stimmung auf dem Siedepunkt. Mit DJ Ulli Becker feiern viele Gäste noch weiter. Die Premiere ist geglückt.

Die Narretei ist grenzenlos: Neye hat ein neues Dreigestirn

Bilder: Martin Hütt.
Auch die kleinen Gäste feierten gestern schon ganz groß.
Pünktlich zum Sessionsauftakt präsentierten sich die Garden in Topform.

Oberberg Aktuell (uh/16.11.2014-11:18)

Wipperfürth - Die Narrenzunft Neye präsentierte gestern mit Prinz Klaus II., Bauer Winfried sowie Jungfrau Helmi die Regenten der neuen Session.

Von Ursula Hütt

 

Die Aula der Konrad-Adenauer Hauptschule wurde gestern zur Achterbahn. Singend, schunkelnd und tanzend begann der Karneval in Wipperfürth. Besonders begrüßt wurden die Senatoren, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach. Zunächst brachten die Tanzmäuse der Narrenzunft Neye mit ihrem Auftritt zu flotter Musik Stimmung in den Saal. Wehmütig verabschiedete sich das alte Dreigestirn: „Wir kommen zwar aus Hückeswagen, doch das Kriegsbeil war schnell begraben. Freunde unter Freunden haben wir uns genannt, als Dreigestirn waren wir bekannt“.

Prinz Klaus II. aus dem Hause Pusch, Jahrgang 1960, war schon einmal Prinz in der Session 2003/ 2004, damals allerdings als Prinzenpaar zusammen mit seiner Frau Birgit.  Bauer Winfried Kools, geboren 1949, hatte das jecke Amt ebenfalls schon inne. In der Session 1987/1988 regierte er das närrische Volk zusammen mit seiner Frau Angelika. Jungfrau Helmi (Helmut Bangerrt), Jahrgang 1949, war kurzfristig eingesprungen, nachdem Joachim Grolewski aus persönlichen Gründen abgesagt hatte.

Feierlich übergab der stellvertretende Bürgermeister Heribert Berster die Insignien der Macht an das neue Trifolium. Das Zepter an Prinz Klaus als Zeichen für ein großes Reich, den Schlüssel an den Bauer Winfried als Sinnbild über das Recht der Stadt und den Spiegel an Jungfrau Helmi, damit diese ihr schönes Antlitz im Blick behält. Mit den Insignien ausgestattet, konnte das Dreigestirn auch sein neues Motto bekannt geben: „Ob Wittchessack, ob Baulemann, der Karneval steckt alle an! Jetzt geht die Party richtig los, die Narretei ist grenzenlos!“

Für die weitere Stimmung sorgten unter anderem die Tanzbären der Narrenzunft. Die Tanzgarde zeigte atemberaubende Akrobatik und Hebefiguren. „Die Lästerschwestern“, Krankenschwestern, deren Erste-Hilfe-Koffer ein Werkzeugkasten ist, kümmerten sich um die „schweren Fälle“ und erzeugten Lachsalve auf Lachsalve. „Dieter Sprengers Dancing Sounds“ brachte mit seinen Karnevalsliedern letztlich die Narren zum Singen und Schunkeln.

Narretei in Wipperfürth ist eröffnet

Mit vollem Einsatz: Jungfrau Helmi (Helmut Bangert), Prinz Klaus II. (Pusch) und Bauer Winfried (Kools). (Fotos: Strombach)

Bericht der Bergischen Landeszeitung vom 17.11.2014

Von Christine Kaula

Wipperfürth. 

„Ihr habt eine tolle Session gemacht, überall, auch in der verbotenen Stadt. Es war einfach herrlich mit euch“, begrüßt Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner das noch amtierende Dreigestirn, das flankiert von den Tanzmäusen des Tanzcorps Blau-Weiß Neye, in die festlich geschmückte Aula einzieht. Nach einer spektakulären Darbietung der Tanzmäuse zu Klängen von Beethovens Neunter, bedankt sich das scheidende Dreigestirn Torsten Pütz, Holger Haybach und Axel Mundt mit einem launigen Rückblick auf die Session in Versform.

Draußen wartet schon das designierte neue Dreigestirn. „Als Joachim Grolewski ausfiel, haben wir uns gleich zusammengesetzt und überlegt, was zu tun ist. Spontan ist Helmut Bangert als Jungfrau eingesprungen“, sagte Köllner vor Beginn. „Deshalb haben wir das Lied, Tanz und anderes bis Januar zurückgestellt.“ Helmut Bangert bringt es auf den Punkt: „Entweder ist man im Verein oder nicht. Dann muss man auch einspringen.“

Prinz Klaus Pusch ist ein bisschen aufgeregt: „Ich fühle mich aber wunderbar. Bin ja schon mal dabei gewesen, aber es ist immer wieder neu.“ Und Bauer Winfried Kools sieht es so: „Wenn man Karneval macht, macht man ihn für immer.“ Dann ist es soweit. „Wir haben ein neues Dreigestirn“, verkündet Köllner, der die Moderation des Abends übernommen hat. „Es war schwer, dieses Mal ein Dreigestirn zu bekommen. Achim musste absagen, aber wir werden ihn hoffentlich bald wieder bei uns haben. Wir wünschen ihm eine baldige und gute Genesung.“ Zu den Klängen vom treuen Husaren und in Begleitung der blau-weißen Tanzgruppe ziehen Bauer Winfried, Jungfrau Helmi und Prinz Klaus II. in den Saal. Der Prinz hält sich unterwegs lange auf und verteilt Strüßjer und Bützjer. Der Kommentar des Moderators bleibt nicht aus: „Schon beim ersten Mal hat er überzogen.“

Ein schwungvoller Tanz der Bärchen bringt das närrische Publikum vollends außer Rand und Band. Schon jetzt ist es kaum noch zu halten. Aus dem Bühnenhintergrund taucht die Tanzgarde auf und legt einen Tanz mit spektakulären Hebefiguren hin. Beide Tanzgruppen werden mit stürmischem Applaus bedacht. Das Dreigestirn wird nun samt Prinzenführer Rüdiger Clever und Adjutantin Tanja Löhr und Adjutant Wolfgang Schmitz präsentiert. Der stellvertretende Bürgermeister Heribert Berster nimmt die feierliche Verleihung der Insignien vor.

„Ab Januar kommt das volle Programm“, verspricht Prinz Klaus. „Ich wünsche uns allen eine tolle Session“. Der Bauer bringt seine guten Wünsche gleich in Reimform und die Jungfrau freut sich auf eine „supergeile Zick“ passend zum Sessionmotto: Ob Wittchessack, ob Baulemann, der Karneval steckt alle an. Jetzt geht die Party richtig los, die Narretei ist grenzenlos.

In kurzen Hosen, weißen Hemdchen und lustigen Hütchen legen die Tanzmäuse einen tollen Showtanz hin und bekommen dafür viel Beifall. Das Programm ist damit noch lange nicht zu Ende. Die „Lästerschwestern“ in OP-Kleidung haben allerlei Instrumente mitgebracht, mit denen sie dem Dreigestirn auf die Sprünge helfen. Humoristische Seitenhiebe dürfen natürlich nicht fehlen. Garde und Bärchen bringen noch einige Tanzeinlagen. Und auch nach dem offiziellen Programm wird fröhlich weitergefeiert.

Joachim Grolewski, Klaus Pusch und Winfried Kools (v.l.) werden Jungfrau, Prinz und Bauer. (Foto:Schmitz)

von Lara Hunt

Wipperfürth. Lange musste die Narrenzunft Neye bangen, ob sich für die kommende Saison ein Dreigestirn finden würde. „Dieses Jahr war es besonders schwierig“, sagt Schriftführerin Jacqueline Clever. Schlussendlich hat es aber doch geklappt: Gestern wurde das neue Dreigestirn vorgestellt. Klaus Pusch als Prinz Klaus II., Joachim Grolewski als Jungfrau Joana und Winfried Kools als Bauer Winfried wollen für närrische Stimmung sorgen.

Alle drei sind alteingesessene Hasen und engagieren sich stark für die Narrenzunft. Klaus Pusch, der designierte Prinz, kennt das Amt gut. Schon in der Saison 2003/2004 regierte er die Narren als Prinz Klaus I. – damals allerdings als Prinzenpaar mit Ehefrau Birgit. „Ich habe damals schon gesagt, dass ich das irgendwann noch einmal mache“, erklärt er. Seine Rolle als Zugleiter wird er abgeben müssen. „Die Organisation übernehme ich aber trotzdem“, sagt der 64-jährige Maschineneinrichter.

Auch Winfried Kools kennt die Rolle als Karnevalsprinz. Mit Ehefrau Angelika regierte er als Prinzenpaar in der Session 1987/1988. Der 65-Jährige hatte sich damals nicht vorgenommen, noch einmal Prinz zu werden – die Rolle als Bauer ist aber natürlich wieder etwas anderes. Außerdem leistete Pusch Überzeugungsarbeit. „Der hat mich an einem Nachmittag dreimal gefragt, ob ich mitmache“, berichtet Kools. „Irgendwann hat er Ja gesagt, wenn ich verspreche, nicht wieder zu kommen“, sagt Pusch lachend.

Der dritte im Bunde, Joachim Grolewski, ist Dienstältester des Dreigestirns. Seit über dreißig Jahren ist er im Verein. Aber Tollität war der 63-Jährige bei der Narrenzunft noch nicht. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war er sofort einverstanden, mitzuziehen.

Nur eins macht ihm noch Sorgen: Der Lippenstift. Der soll nämlich kussecht sein und die Lippen nicht zu sehr austrocknen lassen. „Ich habe mich schon beraten lassen, aber noch nicht das richtige gefunden“, sagt der 63-Jährige. Das wird er noch einiges ausprobieren müssen. Die Kostüme wurden schon anprobiert, der Termin zur Proklamation steht auch fest. Sie findet am Freitag, 14. November, um 20.11 Uhr in der Aula der Konrad-Adenauer-Hauptschule statt. Das diesjährige Motto: „Ob Wittchessack, ob Baulemann, der Karneval steckt alle an! Jetzt geht die Party richtig los, die Narretei ist grenzenlos!“

Wie das Motto bereits zeigt, sollen die guten Beziehungen zu Hückeswagen weiterhin gepflegt werden – auch wenn das Dreigestirn diesmal wieder nur aus Wipperfürthern besteht. Zur großen Prunksitzung an 31. Januar 2015 in der Voss-Arena soll ein Shuttlebus die Besucher aus Hückeswagen abholen. Auch der Kartenvorverkauf soll in beiden Städten stattfinden.

Artikel der Bergischen Landeszeitung erschienen am 23.10.2014

 

Polizeibilanz nach Weiberfastnacht: Deutlich weniger Einsätze als im Vorjahr

Die Polizei zieht nach den Feierlichkeiten an Weiberfastnacht eine recht positive Bilanz: 14 Platzverweise mussten im Wipperfürther Stadtgebiet ausgesprochen werden, für sieben Personen endete die jecke Party im Polizeigewahrsam. Insgesamt verzeichneten die Beamten in Wipperfürth deutlich weniger Einsätze als im Vorjahr.

Im Laufe des Tages kam es in Wipperfürth zu sieben Anzeigen, davon vier wegen Körperverletzung und eine wegen gefährlicher Körperverletzung. In der Unteren Straße hatten es die Ordnungshüter zudem mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu tun. Gegen 20.30 Uhr kauerte dort eine 23-jährige Frau in einer Hausecke und kreischte hysterisch und lautstark herum. Darüber hinaus hatte sie Drogen dabei. Als die herbeigerufene Polizei die Personalien der Frau feststellen wollte, versuchte die ebenfalls anwesende 51-jährige Mutter, dies zu verhindern und schlug um sich. Die Beamten fesselten die Mutter, woraufhin die 23-Jährige ebenfalls auf die Polizisten losging. Auch sie wurde gefesselt, verletzte mit ihrem erheblichen Widerstand allerdings drei Beamte. Auf Mutter und Tochter wartet nun ein Strafverfahren, beiden wurde eine Blutprobe entnommen.

Gegen 21.10 Uhr brannte auf dem Wipperfürther Marktplatz ein Verteilerkasten, der das Festzelt mit Strom versorgte. Das Feuer wurde durch Sicherheitskräfte mit Pulverlöschern gelöscht, jedoch gab es keinen Strom mehr. Das Zelt musste geräumt werden, was nach Polizeiangaben ohne Komplikationen gelang. Nach einer guten Stunde gelang es, den Strom umzuleiten und so die Versorgung des Festzeltes wiederherzustellen. Um 22.45 Uhr konnte die Party weitergehen, viele Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt den Marktplatz allerdings schon verlassen.

Quelle : WippBlog

Einige tausend Schaulustige beim Rä-Te-Ma-Teng

Von Karsten Mittelstädt

Punkt 14.11 Uhr setzt sich der Kinderkarnevalszug Rä-Te-Ma-Teng in Bewegung. "Hückeswagen ist zurzeit "UFER"los - zwei Leichtmatrosen melden sich zum Dienst" steht auf dem Wagen der Gruppe "Junge Familien Kolping". Stimmt gar nicht. Hückeswagen ist Ufer nicht los. Jedenfalls steht er beim Rä-Te-Ma-Teng am Straßenrand, als sei er nie weggewesen.

Rosenmontag in Hückeswagen und nicht bei seinem neuen Arbeitgeber in Köln? "Ich habe 14 Tage Karneval hinter mir, mir reichts", sagt er. Schräg gegenüber auf der Goethestraße steht Bürgermeisterkandidat Dietmar Persian als Bürgermeisterkandidat verkleidet. Etwas einfallsreicher ist sein Gegenspieler. Ulrich Kowalewski ist als Lotse verkleidet. "Ich gehe als Lotse an Bord", sagt er lachend.

Das ist es aber schon mit der Politik im Hückeswagener Karneval. Die Kinder bestimmen das Bild. "Kamelle, Kamelle", schreien sie und halten ihre Tüten auf. Trocken und kalt ist es, die Jecken laufen zur Höchstform auf. Holger Schmidt auch. Eigentlich organisiert er nur den "Zoch", nun marschiert er erstmals auch voran. Hinter ihm fahren die "Namenlosen" Hexen, Motto: "Freundschaft ist keine Hexerei". Um Freundschaft gehts auch beim Dreigestirn. "Die drei sind einfach klasse." Das aus dem Mund eines Wipperfürthers (Axel Brandenburg vom Elferrat der Narrenzunft Neye) macht Hückeswagener stolz.

Bunt ist der Zug. Die kfd-Frauen kommen als geheimnisvolle Venezianerinnen daher, der Chor "Joyful Gospels" hat alle Kostüme der vergangenen 15 Jahre hervorgekramt. "So lange sind wir schon dabei", sagt Klaus Scheid.

Stolz ist auch das Prinzenpaar der Kolpingsfamilie, Samara Zimmer (10) und Gideon Karthaus (10). Sie werfen Kamelle, was das Zeug hält. Die "Jecken Fründe" haben ein neues Stadtwappen für Hückes-Fürth (Wipperwagen gibts ja schon) entworfen. Bürgermeistersekretärin Monika Winter aus der Truppe ist sogar auf dem Wagen der Kolpingsfamilie vertreten - als spärlich bekleidete Galionsfigur.

SIE WAREN DABEI

TEILNEHMER Ratsbläser, Gospelchor Joyful Gospels, "Die Namenlosen", Schützenverein mit "des Kaisers Küchentester", Nachbarschaft Stahlschmidtsbrücke mit "Panzerknackerwagen", kfd-Frauen, Turnerbund (TBH=Trümmer Beseitigungs Helfer Mühlenweg), Handwerker, Echte Fründe mit neuem Stadtwappen, Dreigestirn Narrenzunft, Kolping mit fünf Wagen und Fußtruppen.

Quelle: rga.online

Für das Dreigestirn endet eine emotionale Session

Fast schon wehmütig steht das Dreigestirn der Wipperfürther Karnevalsgesellschaft gestern Nachmittag auf dem Wupperauen-Parkplatz in Hückeswagen. Das Besteigen des Prinzenwagens ist eine der letzten karnevalistischen Taten der Tollitäten.

Damit Torsten Pütz (Prinz), Holger Haybach (Bauer) und Axel Mundt (Jungfrau) dieses Erlebnis in ihrer Heimatstadt überhaupt miterleben dürfen, haben ihre Vereinskameraden aus der Nachbarstadt extra einen kleinen Wagen gebaut, der wendig genug für die engen Kurven der Schloss-Stadt ist.

"Es ist ein krönender Abschluss" sagt Prinz Torsten mit heiserer Stimme. Der intensive Einsatz der vergangenen Tage ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Nur einen Tag vorher haben die drei Hückeswagener den sechsstündigen Umzug in Wipperfürth miterlebt. "Die Leute haben Banner für uns hochgehalten und uns so viel zurückgegeben – das ist schon toll", sagt Jungfrau Alexandra. Überhaupt sei es eine super schöne Session gewesen, die die Narrenzunft Neye ihnen ermöglicht habe.

Viel positive Resonanz bestätigt den drei Jecken aus der Schloss- Stadt, dass sie ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert haben. Axel Mundt erinnert sich besonders gerne an die Besuche in Kindergärten, Schulen und Behinderten-Einrichtungen. "Dort stößt man auf offene Herzen, und dabei wird man wieder geerdet", sagt er und beschreibt damit das emotionale Erlebnis.

Auch komme es nicht auf die Größe der Karnevalssitzungen an. "Besonders die kleinen Veranstaltungen haben oft die beste Stimmung", sagt Torsten Pütz.

ür seine Teilnahme am "Rä-Te-Ma-Teng" hat das Dreigestirn zusätzliches Wurfmaterial besorgt. Ganz günstig war die Session nicht. "Wir haben das von Herzen gemacht, und jeder Euro war gut investiert", ist sich das Trifolium einig. Zudem hat das Dreigestirn mit ihrer Herzlichkeit eine Brücke zwischen den Nachbarstädten geschlagen. "Die 'Golden Gate' ist nichts dagegen", sagt Narrenzunft-Präsident Bernd Köllner.

Trotz aller Anstrengung verrät Prinz Torsten: "Ich könnte ja noch mal", sagt er – bevor er die Kamelle unters Volk verteilt.

Quelle: heka

Rä-Te-Ma-Teng: Wieder klein und fein

(fj/03.03.2014-17:58)

Hückeswagen – Mit sieben Wagen, neun Fußgruppen und viel Liebe zum Detail bahnte sich der Kinder-Rosenmontagszug seinen Weg durch die Schloss-Stadt.

Es ist nicht der größte Zug, der sich da Jahr für Jahr am Rosenmontag durch die Schloss-Stadt schlängelt. Mit 16 teilnehmenden Gruppen ist der Rä-Te-Ma-Teng eher einer der kleinsten Karnevalszüge im Oberbergischen - doch die Hückeswagener nehmen es mit Humor. So stand der Kinderzug, der von der Kolpingfamilie organisiert wird, in diesem Jahr unter dem Motto „Vamm Islank bess nomm Schlott, dä Zoch is völl te kott“ (Vom Island bis zum Schloss, der Zug ist viel zu kurz). Und die Hückeswagener lieben ihren Zug. So säumten auch in diesem Jahr wieder hunderte Karnevalsfreunde die Islandstraße und warteten auf den Rä-Te-Ma-Teng. Besonders den kleinen Zuschauern stand dabei die Vorfreude deutlich ins Gesicht geschrieben.

Für das Warten bei ungemütlichen Temperaturen wurden sie dann auch reichlich belohnt. Denn traditionell macht der Zug in der Schloss-Stadt immer zwei Runden, so dass sich den Pänz die doppelte Gelegenheit bot, Kamelle zu sammeln, was das Zeug hält. Daneben gab es fantasievolle Kostüme und kreative Wagen zu bestaunen. Die „Namenlosen“ hatten sich in Hexen und Zauberer verwandelt und ihren Wagen passend mit Spinnenweben und Plastik-Spinnen dekoriert. Die Nachbarschaft Stahlschmidtsbrücke präsentierte sich in diesem Jahr als Clowns. Von ihrem mit zahllosen Luftballons dekorierten Wagen verteilten sie Schnäpschen zum Aufwärmen an die Erwachsenen. Die Handwerker Hückeswagen winkten als Panzerknacker von ihrem Gefährt und die Kolpingjugend machten aus ihrem Anhänger die zurzeit „Ufer-lose“ MS Hückeswagen, von der aus sie als Piraten verkleidet der Menge zuwinkten.

Mit vollen Händen verteilte auch das Dreigestirn der Karnevalgesellschaft Narrenzunft Neye - Prinz Torsten I, Bauer Holger und Jungfrau Alexandra - Süßigkeiten an die bunt kostümierten Zuschauer. So konnten die Kinder mit einem Lächeln auf den Lippen und Tüten, prall gefüllt mit Süßigkeiten, wieder nach Hause gehen. Hier können sie sich schon auf den Zug im kommenden Jahr freuen. Mit dem dann nunmehr 50. Rä-Te-Ma-Teng steht ein echtes Jubiläum ins Haus, für das sich Holger Schmidt, der seit 2009 Cheforganisator des Zuges ist, sicherlich etwas ganz Besonderes einfallen lassen wird.

Quelle: Oberberg Aktuell

Neuer Wagen fürs Dreigestirn-Heimspiel

In der Garage von Glas Eschbach in Wipperfürth legten die fleißigen Wagenbauer Hand an und erhielten Besuch vom Dreigestirn. Ihr Part war es, das neue Gefährt mit Bier für die Männer und Sekt für die Damen auszulösen.

Hückeswagen. Damit Prinz, Bauer und Jungfrau der Narrenzunft Neye heute am "Rä-Te-Ma-Teng" teilnehmen können, bauten ihnen Vereinsmitglieder einen neuen Prinzenwagen. Der Tag heute ist ein Höhepunkt für die drei Heukeshowwer Jungs. Von Heike Karsten

Den Farbpinsel nehmen die Hückeswagener Torsten Pütz, Holger Haybach und Axel Mundt nicht wirklich zum Arbeiten in die Hand. "Dafür sind wir nicht zuständig", sagt Axel Mundt, der in diesem Jahr die Jungfrau des Wipperfürther Dreigestirns mimt. Bauer Holger und Prinz Torsten I. stimmen ihm zu. Stattdessen sind die Wagenbauer und Vereinskollegen der Narrenzunft Neye, Axel und Peggy Brandenburg sowie Nadine und Ralf Kiesewetter, seit Wochen mit dieser Aufgabe beschäftigt.

Und das nur für ein Heimspiel des aus Hückeswagenern bestehenden Dreigestirns. Diese haben den Wunsch, am heutigen Rosenmontagszug in ihrer Heimat teilzunehmen. "Vor einigen Wochen stellte sich aber heraus, dass unser Prinzenwagen nicht durch die engen Straßen von Hückeswagen passt", berichtet Axel Brandenburg. Das Gespann ist immerhin zweieinhalb Meter breit und neun Meter lang. "Damit würden wir nicht um die Kurven kommen", sagt er.

Um ihrem Dreigestirn den Auftritt in der Heimatstadt dennoch zu ermöglichen, wurde kurzerhand beschlossen, einen neuen Wagen zu bauen. Mit Material-Spenden von Holz Zeppenfeld, Hagebaumarkt Blechmann und Tiefbau Schulte nahmen die Wagenbauer das Projekt in Angriff. Die blau-weiße Bemalung übernahm Peggy Brandenburg. Die Grafikerin hatte auch das imposante Bühnenbild mit der Wipperfürther Stadtkulisse für die Prunksitzung in der Mehrzweckhalle entworfen.

In der Garage von Glas Eschbach in Wipperfürth legte das Quartett noch einmal Hand an und erhielt dabei Besuch vom Dreigestirn. Der Part der Hoheiten war es, das neue Gefährt mit einem Kasten Bier für die Männer und Sekt für die Damen gebührend auszulösen. Axel Brandenburg opferte gerne sein handwerkliches Wissen und seine Freizeit für den Wunsch der Hückeswagener. "Ich kann die Jungs verstehen. Man merkt, dass sie richtig jeck sind, und sie machen ihr Ding wirklich toll", sagt er. Er selbst erfüllte sich vor zwei Jahren als Karnevalsprinz einen großen Traum aus Kindertagen. "Ich habe eine tolle Session erlebt und möchte das anderen nun auch ermöglichen", sagt der 42-Jährige und begründet damit sein Engagement.

Noch vor der großen Prunksitzung kamen Flex, Hammer und Pinsel zum Einsatz. "Nach der Arbeit heißt es raus aus den Klamotten, duschen, rein ins Hemd und dann Klatschmarsch", sagt Axel Brandenburg, der schon viele Wagen für seinen Verein gebaut hat. Der neue Prinzenwagen sollte auch in Wipperfürth zum Einsatz kommen. Dann allerdings als Mitfahrgelegenheit für die Kinder des Elferrats.

Das Dreigestirn erlebte in den vergangenen zwei Wochen die heiße Phase des Karnevals mit den meisten Terminen. "Die Teilnahme am Rosenmontagszug in Hückeswagen heute war kein Wunsch, sondern Voraussetzung", sagt Axel Mundt verschmitzt, mit einer für Jungfrauen ungewöhnlich tiefen Stimme. Zu stressig wird es den drei Freunden nach eigener Aussage nicht. "Stress hat nur der Leistungsschwache", witzelt ausgerechnet Pütz, der selbst schon einmal kurz vor einem Auftritt im Krankenhaus landete und eine Auszeit nehmen musste.

Auf das Ende der Session am Mittwoch freut sich keiner der drei Karnevals-Hoheiten. Um das auszudrücken, kreierte das Dreigestirn ein neues Wort: "Wer traurig ist, wenn der Karneval vorbei ist, der wird 'melankomisch'", sagt Bauer Holger und lacht. Der Sessionshöhepunkt heute steht den Hückeswagenern und ihrem Wipperfürther Karnevalsverein noch bevor. Den Wagenbau überließen Prinz, Bauer und Jungfrau lieber den Profis. "Sie wären auch keine wirkliche Hilfe", sagt Wagenbauer Axel Brandenburg und stärkt sich an der mitgebrachten, flüssigen Versorgung.

Quelle: RP

Prächtiger Wipperfürther Zoch bei "Freunden unter Freunden"

Herzlicher Kamelleregen

sd. Wipperfürth. Der Wipperfürther Karnevalszug lockte unter dem Motto "Freunde unter Freunden" Tausende kleine und große Jecke in den Kern der Hansestadt.

Prächtige und bunt kostümierte Narren, viele Kamelle, Strüssjer und Konfetti sowie tolle Musik auf den Straßen und in den Kneipen sorgten für pure Partystimmung beim Zoch. Rund 37 Fußgruppen, Musikkapellen, Tänzerinnen und Tänzer sowie bunt geschmückte Themenwagen begeisterten das närrische Volk. Dieses schunkelten bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen um die Wette.

Bei den vielen schön geschmückten Wagen und toll verkleideten Fußgruppen tauchte immer wieder das Thema "Fußball-WM 2014" auf. Höhepunkt des Wipperfürther Karnevalszuges war aber der Wagen der Narrenzunft Neye: Das strahlende - aus Hückeswagen stammende - Dreigestirn mit Prinz Torsten I., Bauer Holger sowie Jungfrau Alexandra grüßte sein Narrenvolk mit einem herzlichen und warmen Kamelleregen.

Quelle: anzeigen-echo

Dreigestirn feierte am Ende eines langen Zuges

(uh/02.03.2014-20:52)

Wipperfürth - Bei strahlendem Wetter zog der Wipperfürther Karnevalszug durch die Innenstadt - Klaus-Peter Flosbach warf vom Senatorenwagen Kamelle, während sich Willibert Pauels unter die Narren am Straßenrand gemischt hatte.

Von Ursula Hütt

 

Mehrere Tausend Jecken säumten heute die Straßenränder in der Wipperfürther Innenstadt, um Kamelle und Strüssje zu fangen und den Karnevalsumzug begeistert zu feiern. In diesem Jahr nahmen fast 40 Wagen und Fußgruppen unter der Regie von Zugleiter Klaus Pusch teil. Aber das närrische Volk musste lange warten: Erst gegen 16 Uhr waren die ersten Wagen zu sehen. In Neye gestartet ging der Zug dann über die Lenepper- und Hochstraße in Richtung Marktplatz.

Die prachtvollen Wagen waren offensichtlich mit einem enormen Arbeitseinsatz und viel Liebe zum Detail gebaut. Ein besonders schönes Motto hatten sich zum Beispiel die „Echten Fründe“ ausgedacht: „Die echten Fründe fassen Mut, im Sommer geht´s zum Zuckerhut“, dichteten sie mit Blick auf die im kommenden Sommer stattfindende Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach nahm am Zug teil und war trotz Tarnung mit Narrenkappe eindeutig zu identifizieren. Vom Senatorenwagen aus brachte er massenweise Kamelle unter das närrische Volk.

Ohne Pappnase unterwegs war Willibert Pauels. In Zivil und rein privat sah er sich den Wipperfürther Karnevalszug an. Er stand 17 Jahre ununterbrochen als „Diaclown“ auf den Karnevalsbühnen im Rheinland. Inzwischen ist er nur noch für die Sitzung in seiner Pfarrgemeinde zuständig und absolviert vereinzelte Auftritte. Traditionell stellt die Narrenzunft Neye den letzten Wagen im Karnevalszug. Von hier winkte diesjährige Dreigestirn, bestehend aus den Hückeswagenern Prinz Torsten I., Bauer Holger und Jungfrau Alexandra, den fröhlichen Jecken entgegen. Im Anschluss an den Zug wurde im Festzelt und in der Drahtzieherei noch lange und ausgiebig gefeiert.   

Quelle: Oberberg Aktuell

Karneval in Wipperfürth lockt Kiersper auf Straße

RÖNSAHL/WIPPERFÜRTH - Das war so recht nach dem Geschmack der Karnevalsjecken. Just wie weggeblasen waren am Karnevalssonntag rechtzeitig zum Beginn des Straßenkarnevals in Wipperfürth die dicken Wolken am Himmel. Dafür zeigte sich endlich wieder einmal die Sonne – und die war dann auch hoch willkommen.

Von Rainer Crummenerl

Speziell in der Nachbarstadt, die ja bekanntlich seit jeher als „das“ hiesige Zentrum karnevalistischen Geschehens schlechthin gilt, an dem sich das Narrenvolk „rings ums Städtchen“ zu orientieren hat. Wie beispielsweise mit schöner Regelmäßigkeit natürlich immer dann, wenn die Session beim traditionellen Straßenkarneval am Karnevalssonntag ihrem Höhepunkt zustrebt.

Eine in die Tausende zählende Zuschauermenge, eine große Anzahl darunter auch aus den beiden Volmestädten Kierspe und Meinerzhagen, ablesbar an den langen Autoschlangen, die sich schon Stunden vor Beginn des eigentlichen Geschehens aus dem Westfälischen in Richtung Rheinland in Bewegung setzten, säumten dicht gedrängt die Straßen der Wipperfürther Innenstadt und warteten geduldig so lange, bis der „Zuch kütt“, wie es im Bergischen Platt heißt. Bei süffigem Kölsch und anderen passenden Getränken und jeder Menge plärrender Karnevalsmusik versteht sich, die an jeder Ecke auf die wartende Menge herabrieselte.

Die tollen Tage beginnen in Wipperfürth jeweils bereits an „Weiberfastnacht“ – mit allen schönen Seiten, die „König Karneval“ so im Gepäck hat. Und etliche Ladengeschäfte im Ort sagen ihren Kunden, was ihre Inhaber vom Karneval halten: „Weiberfastnacht und Rosenmontag geschlossen“ hieß es auch jetzt wieder unmissverständlich als Botschaft an manchen Schaufensterscheiben. Doch das sind allenfalls Nebengeräusche, die indes die allgemeine Begeisterung im rheinisch-westfälischen Grenzland für das närrische Treiben kaum schmälern können.

Sehr zur Freude der Jecken aus nah und fern war es dem Organisationsteam der Wipperfürther Karnevalisten wiederum in bewährter Weise gelungen, einen mit insgesamt 37 geschmackvoll gestalteten Motivwagen und farbenfrohen Fußtruppen bestückten Zug auf die Beine zu stellen, der sich dann nach und nach seinen Weg von der Neye-Siedlung durch die Innenstadt bahnte. Schon zum 20. Mal mit dabei war auch der Spielmannszug der Kiersper Feuerwehr. Die einzelnen Motivwagen – mittendrin auch das Wipperfürther Dreigestirn mit Bauer, Prinz und Jungfrau – hatten wohl tonnenweise „Kamelle und Strüssjer“ im Gepäck, die bei der beiderseits der Straßen wartenden Menge auch hoch willkommen waren. Vereinswelt und kirchliche Stellen, Nachbarschaften und Wohngemeinschaften, hatten wieder einen bunten Cocktail aus Spaßigem und Ernsthaftem gemixt, der auch Persiflagen auf das lokale Geschehen nicht außen vor ließ. Als zentrales Thema bot die vor der Tür stehende Fußball-WM in Brasilien jede Menge an Stoff . Sei’s drum – wohl die Allermeisten freuten sich wieder einmal über die Vielfalt dessen, was im kleinen Wipperfürth am Karnevalssonntag „auf die Beine“ gestellt wurde und bestimmt schon jetzt auf die nächste Session.

Quelle:

Karnevalsparty durch Stromausfall abrupt beendet

Wipperfürth – Ein brennender Stromverteilerkasten sorgte gestern Abend dafür, dass die Karnevalsparty im benachbarten Zelt jäh unterbrochen wurde – Räumung verlief ohne Zwischenfälle.

Kleiner Brand mit großen Folgen für die Jecken an Weiberfastnacht in Wipperfürth. Während im Inneren des Karnevalszeltes auf dem Marktplatz die Narren fröhlich feierten, fing draußen gegen 21:15 Uhr ein Stromverteilerkasten Feuer. Die Folgen: Strom weg, Licht sowie Musik aus und die Stimmung im Keller.

Feuerwehr und Polizei mussten das Zelt, was zu diesem Zeitpunkt noch gut besucht war, räumen. Trotz der fortgeschrittenen Stunde und des Alkoholgehalts im Blut von so manchem Jecken verlief diese völlig komplikationslos, berichtete die Polizei heute Morgen. Generell fand man vor allem lobende Worte für die Karnevalsfreunde im Oberbergischen. „Die Stimmung war wesentlich friedlicher und wir hatten weniger Zwischenfälle, als in den vergangenen Jahren“, konnte Sprecherin Monika Treutler vermelden. Möglicherweise hat hierbei auch der am Abend einsetzende Regen dazu beigetragen, dass potentielle Randalierer frühzeitig ausgebremst wurden.

Bereits nach kurzer Zeit hatte die Feuerwehr die Flammen derweil in Wipperfürth im Griff. Sicherheitskräfte hatten schnell reagiert und mit Pulverlöschern soweit schon gelöscht, dass die Kameraden nur noch die Brandstelle kontrollieren mussten. Techniker der BEW und ein Elektriker schalteten den Verteilerkasten stromlos und leiteten den Strom um, sodass nach einer Stunde der Unterbrechung die Party weitergehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten aber bereits viele Besucher den Heimweg angetreten.

Quelle: Oberberg Aktuell

"Hier kommt ihr heute nicht rein!"

Wipperfürth - Die Narrenzunft Neye stürmte das Wipperfürther Rathaus - Widerstand des ersten Bürgers Michael von Rekowski war nur von kurzer Dauer.

Bei bestem Wetter zogen die Narrenzunft Neye, angeführt von ihrem Hückeswagener Trifolium mit Prinz Torsten (Pütz), Jungfrau Alexandra (Axel Mundt) und Bauer Holger (Haybach) sowie in Begleitung des Musikvereins Linde durch die Narren-Hochburg in Oberbergs Norden, um die Macht für die "tollen Tage" an sich zu reißen. Verhindern wollte dies jedoch Bürgermeister Michael von Rekowski, der von der Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier-Heite, unterstützt wurde. Rekowski lieferte sich mit dem Präsidenten der Zunft, Bernd Köllner, zum Vergnügen der anwesenden Narren ein verbales Duell, bei dem kein Auge trocken blieb.

Köllner warf dem Bürgermeister Konzeptlosigkeit vor und im Gegenzug bemängelte von Rekowski die blau-weißen Vereinsfarben der Narrenzunft, "Blau - weniger eine Farbe, mehr ein Zustand!", so der Bürgermeister. Dabei zauberte der Rathauschef ein Kaninchen aus seinem Hut, welches dem Prinzen des Vorjahres sehr ähnlich sei. Darüber hinaus stimmte von Rekowski noch ein Lied an. "Hier kommt ihr heute nicht rein", klang es lauthals aus den Kehlen der Verwaltungsmitarbeiter - oder auch der "Muppet Show", wie Köllner den Chor nannte. Letztlich war jeder Widerstand der Stadtverwaltung zwecklos, denn unter der Führung des Dreigestirns stürmte die Zunft das Rathaus und übernahm die Macht für die kommenden Tage. 

Quelle: Oberberg Aktuell

 

Wittjesäcke-Dreigestirn eroberte Baulemanien-Rathaus

Jecke übernahmen an Weiberfastnacht die Macht

sd. Wipperfürth. Das Dreigestirn Prinz Torsten I., Jungfrau Alexandra sowie Bauer Holger - allesamt Hückeswagener "Wittjesäcke" in Diensten der Narrenzunft Neye - konnten den Schlüssel der Macht um 10.11 Uhr schnell an sich reißen. Zwar konnte Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski - als Magier verkleidet und am Piano spielend - einen Hasen im blau-weißen Kostümchen aus dem Hut zaubern.

Den Ansturm des Trifoliums mitsamt des Elferrates, der Senatoren sowie der Tanzcorps Blau-Weiß Neye auf das Rathaus von Baulemanien, konnten die Magier des Stadtrates jedoch nicht mit Zaubersprüchen verhindern. Auch die rot-weiße Garde der "KG Baulemann anno pief" hatten die Räumlichkeiten des Rathauses schnell belegt. Und die jubelnden Narren in der Hansestadt können nun endlich ihren Straßenkarneval zelebrieren.

Quelle: anzeigen-echo

Tollitäten in der Kirche

Dreigestirn besuchte Gottesdienst in St. Nikolaus

sd. Wipperfürth. Ein gut besuchter Gottesdienst in der Wipperfürther Kirche St. Nikolaus hatte dieses Mal nicht ganz alltägliche Kirchenbesucher zu Gast. Denn das Wipperfürther Dreigestirn - Prinz Torsten I. (Pütz), Bauer Holger (Haybach) sowie Jungfrau Alexandra (Axel Mundt) gesellten sich in ihrem Ornat mitsamt des Anhangs der Narrenzunft Neye sowie einiger Karnevalisten der "KG Baulemann anno pief" in dem Kirchenraum.

Und nicht nur die Sonnenstrahlen, die durch die Kirchenfenster in das Mittelschiff gelangten, konnten die Karnevalisten "erleuchten". Denn auch die in Dichtform vorgetragene Predigt von Diakon Gerhard Zimmermann rückte so manche Geschichte aus dem Kirchen- sowie Narrenalltag ins rechte Licht.

Während des Gottesdienstes segneten die Kirchenvertreter die Insignien des Dreigestirns - Zepter, Dreschflegel und Spiegel wurden anmutig vor dem Altar niedergelegt.

Quelle: anzeige-echo

Der Neye-Flieger startet durch

Artikel der Bergischen Landeszeitung vom 25.02.2014

Fast alle Mitglieder des Tanzcorps Blau-Weiß Neye sind im Einsatz beim Kinderkarneval, der im EvB-Gymnasium an zwei Tagen gefeiert wird. Die Tanzgarde hat ihren Auftritt erfolgreich absolviert, flugs geht es zurück ins Klassenzimmer. Von Michael Lenzen

Wipperfürth. 

Während die Tanzgarde auf der Bühne ihren Showtanz zeigt, herrscht auf den Fluren und den Klassenräumen Hochbetrieb. Brötchen werden aufgeschnitten, Würstchen warm gemacht, Kaffee gekocht, Kuchen verteilt, Bons verkauft und Getränke aufgefüllt. Fast alle Mitglieder des Tanzcorps Blau-Weiß Neye sind im Einsatz beim Kinderkarneval, der im EvB-Gymnasium an zwei Tagen gefeiert wird. Die Tanzgarde hat ihren Auftritt erfolgreich absolviert, flugs geht es zurück ins Klassenzimmer, das als Treffpunkt, Umkleide und zum Vorbereiten des Essens dient. Viel Zeit zum Durchschnaufen haben die Tänzer nicht, bald ist Pause und dann müssen die Würstchen fertig sein, die Salate angerichtet und die Getränke in Bechern parat stehen, schließlich haben die kleinen Jecken Hunger und Durst.

Der Ansturm in der Pause ist groß. „Wir brauche noch Limo.“ „Es fehlen noch heiße Würstchen.“ Hektische Betriebsamkeit herrscht, jeder packt an und nach einer halben Stunde wird es etwas ruhiger, denn die Vorstellung geht weiter. Nun heißt es vorbereiten für die nächste Pause. Ob die Würstchen reichen?

Nachdem die kleinen Jecken mit ihren Eltern vergnügt, aber auch ein wenig müde vom Toben, die Schule verlassen haben, sind die zahlreichen Helfer des Tanzcorps erst einmal mit Aufräumen beschäftigt, der Müll muss weg, die Lebensmittel gesichtet, die Getränke sortiert werden, denn am nächsten Tag gibt es wieder Kinderkarneval.

Viel Zeit, um die Füße einmal hochzulegen, bleibt der Garde nicht, denn für den abendlichen Auftritt in Ohl muss noch einmal geprobt werden, die dortige Bühne in der Turnhalle ist klein. Die Trainerinnen geben Anweisungen, gemeinsam wird überlegt, welche Figuren getanzt werden können, wer wo steht. Volle Konzentration ist angesagt, die Zeit drängt.

Schon wird zum Aufbruch gemahnt. Wer fährt wo mit, wo ist der Bus, sind die Sonnenbrillen da und vor allem das selbst gebaute Flugzeug? Jeder schnappt seine Utensilien, die Abläufe sind bekannt, schließlich ist die Session schon weit fortgeschritten und die Truppe hat bereits zahlreiche Auftritte absolviert. Doch ein wenig Hektik und Nervosität gehört einfach dazu.

Einige Tänzer treten gleich zweimal auf

In Ohl geht es direkt in den Umkleideraum, die Kostüme werden überprüft und Aufwärmübungen gemacht, Halt, die Haarspange fehlt noch, dann geht es Richtung Eingang um zu schauen, wann der Auftritt ansteht. Noch einmal werden die Sonnenbrillen zurechtgerückt, dann wird das Tanzcorps angekündigt, Lächeln und Einmarsch. Aufstellung auf der Bühne, die Musik ertönt, los geht’s. Die unzählige Male geübten Schritte und Figuren klappen, die vorher besprochenen Änderungen auch und das Publikum in der nicht voll besetzten Turnhalle verlangt begeistert eine Zugabe. Kaum ist der Auftritt beendet, müssen einige Akteure das Kostüm gegen die Gardeuniform tauschen, denn sie treten mit dem Dreigestirn auf und werden ihren Gardetanz vorführen. Für einige Tänzerinnen ist Schluss für heute, sie packen ihre Sachen, die anderen machen sich fertig, um hinter Fahnenträger Rocco Pupino wieder in den Saal einzumarschieren. Auch der Gardetanz wird mit reichlich Applaus belohnt, Abgang, schnell noch die Sachen zusammengepackt und ab in die Autos.

Es ist nach 22 Uhr, als der harte Kern wieder im EvB-Gymnasium aufläuft. Die einen ziehen sich um, während die anderen sich noch mit einem Salat oder Kuchen stärken. Dann trifft sich die Truppe, um in der Aula die Videos vom Auftritt bei der Prunksitzung anzuschauen. Da wird gelacht und durchaus selbstkritisch auch der oder andere Fehler kommentiert, schließlich soll beim nächsten Auftritt am nächsten Tag wieder alles perfekt klappen.

 

 

 

Große BLZ-Tour zu den Mütterkaffees von Ommerborn bis nach Wipperfeld: Auf den Dörfern ist der Bär los. Hunderte von Frauen feiern ihren traditionellen Mütterkaffee und lassen es dabei so richtig karnevalistisch krachen. Von Kathrin Klinke

Wipperfürth. 

Auf den Dörfern ist der Bär los. Hunderte von Frauen feiern ihren traditionellen Mütterkaffee und lassen es dabei so richtig karnevalistisch krachen.

Ommerborn

Margit Kürten, Marga Felder und Angelika Rath haben auch dieses Jahr wieder eine bunte Veranstaltung auf die Beine gestellt. „Wir haben ein supertolles Programm“, freut sich Kürten. 50 Frauen um und aus Ommerborn feiern gemeinsam im Pfarrheim und lachen über die selbstgespielten Sketche wie „Sparmaßnahmen im Altenheim“ und über den Klamauk der „Reitschule Gut Sitz“. Zur Musik von Peter Schmidt wird gesungen und getanzt und Alfons Baldsiegen nimmt in seiner Büttenrede das Dorfgeschehen aufs Korn. Als Highlight sorgt das Dreigestirn der Narrenzunft Neye noch einmal für richtig gute Stimmung. „Wir sind sehr zufrieden, dass im kleinen Ommerborn so viele Leute Karneval feiern“, meint Margit Kürten.

Agathaberg

Im Dirndl und in Lederhosen nimmt der Elferrat aus Agathaberg auf der Bühne der Dorfschänke vor der Kulisse einer Berghütte platz und prosten den rund 140 Frauen begeistert zu. Das Motto „Hüttengaudi“ wird hier konsequent eingehalten. Sogar die Orden bestehen zünftig-bayerisch aus Lebkuchenherzen. „Après Ski geht auch ohne Schnee – hier in Agathaberg geht das“ freut sich Sitzungspräsidentin Andrea Agarts. Gemeinsam genießen die Frauen auch hier ein vielfältiges Programm mit der Tanzgruppe Neye, dem Dreigestirn der Narrenzunft Neye und anderen lokalen Jecken wie Beate Theunissen als Blonduella der Petra Dörpinghaus, die als „Et Trina“ Dorf und Kirche richtig aufs Korn nimmt.

Hämmern

In Hämmern führt das prominente Fernsehpaar „Die Geissens“ durch das Programm. Saskia Karthaus begeistert als Carmen Geiss zusammen mit Kordula Schneider als Robert Geiss die Jecken. Rund 80 Frauen sind gekommen, um zum Programm mit der KG Baulemann, der Narrenzunft Neye und Sketchen zu feiern. Besonders begeistern die als Löwen verkleideten Mädchen der Showtanzgruppe „Spark Dancers“ aus Kreuzberg. Zur Belohnung für die gute Leistung auf der Bühne gibt es für sie ein paar Süßigkeiten und Küsschen von Carmen Geiss.

 

 

Jeck: Wipperfürth und Hückeswagen vereint

Karnevalsfreunde feierten ausgelassen

sd. Wipperfürth. Schunkelnde Jecken, bunter Konfettiregen und ein volles Showprogramm. Frei nach dem närrischen Motto "Freunde unter Freunden" umjubelten rund 600 Karnevalsfreunde aus Wipperfürth und Hückeswagen dieses Mal in der Mehrzweckhalle von Hückeswagen das Trifolium Prinz Torsten I., Jungfrau Alexandra sowie Bauer Holger. Und dieses Dreigestirn in Diensten der Narrenzunft Neye konnte bei der großen Prunksitzung das jecke Volk aus den beiden Nachbarstädten mit einer tollen Stimmung begrüßen. So feierten die auch liebevoll genannten "Wittjesäcke" aus Hückeswagen und die "Baulemänner" aus Wipperfürth in vereinter karnevalistischer Mission - musikalisch untermalt von der Kurt-Kokus-Showband.

Auch das weitere Showprogramm des Abends hatte Einiges zu bieten: So sorgte das "Tanzcorps Blau-Weiß Neye" für beste Unterhaltung.
Mit einem Reigen an karnevalistischen Songs und kölschen Tön begrüßten die "Kolibris" das Publikum. Der Wipperfürther Bürgermeister Michael von Rekowski sowie der Hückeswagener Bürgermeisterkandidat Dietmar Persian stimmten ein gemeinsames Lied über die jeweilige Lebensart der beiden Städte auf der Bühne an. Der oberbergische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach weilte als Senator der Narrenzunft Neye und als Ehrengast im Publikum.

Weiter im Programm ging es mit den "Fanfaren-Trompetern Erftstadt", die mit ihrer Performance für eine gute Stimmung sorgten. Der Comedy-Bauchredner "Merlin & Co." sowie "Kai Kramosta - ein Pfundskerl" konnten auf ihre eigene Art mit dem jecken Publikum interagieren. Die "Cheerleader des 1. FC Köln" mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen sowie die Darbietungen der 150 Mann starken Gruppe der "Blauen Funken Köln von 1870" verwandelten die Hückeswagener Festhalle in eine einzige kölsche Party. Zudem tanzte Prinz Torsten I. mit "seinen" blauen Funken auf der Bühne, denn er ist neben seiner Regentschaft für die Narrenzunft Neye Mitglied der Blauen Funken.

 

Immer wieder für Begeisterung sorgten die Showtanz-Einlagen des blau-weißen Nachwuchses von der Neye. Die vielen Wipperfürther und Hückeswagener Jecken dankten den Künstlern des Abends schließlich mit mächtig Applaus und feierten noch weiter bis tief in die Nacht.

Quelle: anzeigen-echo

Prunksitzung der Narrenzunft Neye 1956 e.V.

Hier die Zeitungsartikel von Oberberg Aktuell  der Bergischen Landeszeitung und RP-Online  

 

 

 

Drei wirklich jecke Freunde

Artikel der Bergischen Landeszeitung vom 14.02.2014

Zu Besuch bei Bauer Holger, in dessen Küche das Wipperfürther Dreigestirn die Auftritte probt

von Michael Lenzen

In Räuberzivil und entspannt sitzen Thorsten Pütz, Axel Mundt und Haybach in der Küche der Familie Haybach in Hückeswagen. Kaffeetassen und Gläser stehen auf dem Tisch. Seit Wochen treffen sich die drei regelmäßig in der Küche, um zu üben, Ideen auszutauschen und weiter an den Auftritten zu feilen. Die Standarte vor der Haustüre verrät, hier wohnt ein Mitglied des aktuellen Wipperfürther Dreigestirns. Und die Küche ist der Probenraum der aktuellen Tollitäten. Bauer Holger ist von seinem Bänderriss wieder genesen, Prinz Thorsten I. nach seinem Herz-Kreislauf-Problemen wieder auf dem Damjm und jungfrau Alexandra in der Session bisher von Blessuren verschont geblieben. Auch über die gesundheitlichen Probleme während der Saison könne die drei gut lachen.

Freund unter Freunden lautet das Sessionsmotto und das stimmt einfach, denn die drei Hückeswagener sind seit vielen Jahren miteinander eing befreundet. Dass ausgerechnet drei Schlossstädter den Wipperfürther Karneval repräsentieren, lag daran, dass in der Hansestadt keine geeigneten Kandidaten gefunden wurden.

Er hatte seinen Freund Holger (49) gefragt, ob er im Trifolium mitmachen würde und der hatte eine Bedingung. Dass Alexandra (50) als Jungfrau mitmacht. Da haben sich drei gefunden, die auch außerhalb der Session den Frohsinn leben. Der Prinz ist seit Jahren Mitglied bei den Blauen Funken in Köln und bekenneder Karnevalist.

"Es ist unglaublich toll, wie oft wir auf der Straße angesprochen werden und wie positiv die Hückeswagener hier reagieren", sagt Bauer Holger. Er ist für die Reden zuständig, nicht für das Reden, das besorgt Prinz Thorsten, aber für das Texten. Und darauf legt er großen Wert. Es soll sich reimen und natürlich zum Anlass passen. "Meist hab ich die richtigen Zeilen in kurzer Zeit zusammen, denn ich überlege mir vorher genau, was ich ausdrücken will", erläutert er. Und kritisches Publikum hat er direkt im eigenen Haus, denn Ehefrau Andrea Haybach dient als Testpublikum. Anekdoten zu ihren Auftritten können die drei auch schon reichlich erzählen und Witze über Bauern hat Bauer Holger auch reichlich auf Lager.

Die Atmosphäre ist entspannt aber gearbeitet wird konzentriert, denn auf der Bühne soll schließlich alles klappen. "Was aber nicht heißt, das wir nicht spontan sind und kurzfritsig Dinge aufgreifen können", sagt Axel. Seine tiefe Stimmesorgt immer wieder richtig für Stimmung im Saal, wenn er als Jungfrau die Jecken begrüßt. Und Stimmung und Freude wollen die drei den Menschen bereiten, daran haben sie selbst jeden Menge Spaß und das spürt das Publikum auch, davon ist das Dreigestirn überzeugt. Das Publikum kann sich davon am morgigen Samstag, 19 Uhr, bei der Prunksitzung in der Hückeswagener Brunsbachhalle überzeugen.


Quelle: Bergische Landeszeitung

 

 

Fenker begrüßten Oberbergs Tollitäten

Oberbergische Dreigestirne und Prinzenpaare feierten gemeinsam

Artikel: Anzeigen Echo

wr. Lindlar. Der Präsident des Karnevalsvereins Fenke und Gastgeber des Bergischen Tollitätentreffens in der Scheelbachhalle Frielingsdorf, begrüßte mit einem dreifachen "Fenke Alaaf" die oberbergischen Dreigestirne und Prinzenpaare mit ihrem Gefolge sowie die jecken Besucher, die für ausgelassene Stimmung sorgten.

Als Eisbrecher der Party fungierte das beliebte Fenker Dreigestirn, Prinz Marc II. (Neupert), Bauer Michael (Busch) und die liebreizende Jungfrau Michaela (Michael Mizack) mit dem gesamten Gefolge. Sie schmetterten ihr Sessionslied, zusammen mit der Paraplü Garde und den Tänzerinnen des KV Fenke, auf der großen Bühne der karnevalistisch geschmückten Scheelbachhalle.
Der Karnevalsverein hatte ein sehr unterhaltsames, jeckes Rahmenprogramm auf die Bühne gezaubert. Neben den Tänzern der "Dancing Daddys", dem Spielmannszug der Ehrengarde der Stadt Köln spielte die Band "SixPack". Die Mädchen der Kajuja Frielingsdorf und der TC Blau-Weiß Vilkerath begeisterten die feierwilligen Besucher mit ihren Tänzen.

In bester, karnevalistischer Laune präsentierten sich die närrischen oberbergischen Tollitäten: Prinz Christian I. und Prinzessin Christiane des Ründerother Karnevalsvereins, Prinz Jens I. und Prinzessin Claudia von der KG Rot- Weiß Denklingen, Prinz Martin I. und Prinzessin Astrid vom KV Bielstein, Prinz Marco I. und Melina I. aus Waldbröl, Prinz Tina I., Bauer Britta und Jungfrau Tanja aus Wildberg sowie Prinz Torsten, Bauer Holger und Jungfrau Alexandra von der Narrenzunft Neye.
Die superjecke Tollitäten-Party ging an der Bierbude weiter.

Fotos: Wolfgang Rausch

Quelle: Anzeigen Echo

Senioren feiern mit dem Dreigestirn

Artikel vom 13.02.2013 aus der Bergischen Landeszeitung

Zum 26. Mal organisiert Senioren- und Frauengemeinschaft das Karnevalsfest

Wipperfürth. Gute Stimmung gab es am Dienstagnachmittag, als in der Wipperfürther Hochburg des Karnevals - der Neyesiedlung - der Seniorenkarneval geferiet wurde. Organisiert worden war der von der enioren- und Frauengemeinschaft. "Wir treffen uns jeden zweiten Dienstag im Monat. Und diesmal war das Motto natürlich Karneval", erklärt Ursula Krischer, die den Seniorenkarneval im ehemaligen Jugendheim seit 28 Jahren organisiert. Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, danach sorgte eine Truppe von fünf Frauen mit Sketchen und Musik für jecke Stimmung. Krönender abschluss war ein Besuch des Dreigestirns der Narrenzunft Neye und eder Tanzgruppe. "Ich bin jedes Jahr hier", erklärt Zuschauerin Agnes Becker, die sich als Zwerg verkleidet hatte. "Man kennt sich, man wohnt ja auch hier. Und es ist einfach ein schönes Miteinander." (lmh)

Bauer Holger Große Lust aufs "Heimspiel"

Holger Haybach (49) verdient sein Geld als technischer Kundenberater.

Artikel aus der Bergischen Morgenpost von Stephan Büllesbach


Hückeswagen/Wipperfürth (büba) Torsten Pütz hatte Holger Haybach zwar gefragt, ob er als Bauer im Dreigestirn mitmachen würde. "Er hat aber nicht damit gerechnet, dass ich ja sage", erzählt der 49-jährige technischer Kundenberater lachend. Einzige Bedingung sei gewesen, dass Alexander Mundt als Jungfrau mitmache. Schließlich gehören sie der Hückeswagener Fußtruppe "Echte Fründe" an, die seit Jahren im Rosenmontagszug "Rä-Te-Ma-Teng" mitziehen.

Der Job als Bauer sei zwar anstrengend, "weil man abends spät ins Bett kommt und morgens wieder früh raus muss". Aber er mache sehr viel Spaß. Die Narrenzunft Neye sei eine "nette Truppe" und habe sie, die drei Hückeswagener, sehr gut aufgenommen.

Haybach freut sich nun auf die nächsten Höhepunkte: die Prunksitzung der Narrenzunft am nächsten Samstag in der Mehrzweckhalle, den "Zoch" in Wipperfürth am 2. März und den "Rä-Te-Ma-Teng" am 3. März. Denn beim "Heimspiel" in Hückeswagen fährt das Dreigestirn im eigenen Wagen mit.

Quelle: RP

Prinz Torsten I. Nach dem Schreck die Freud'

Torsten Pütz (48) ist Podologe und Orthopädieschuhmachermeister.

Artikel aus der Bergischen Morgenpost von Stephan Büllesbach

Hückeswagen/Wipperfürth (büba) Das war ein Riesenschock, als Torsten Pütz Anfang Januar mit Schmerzen in der linken Brusthälfte ins Krankenhaus musste. Inzwischen ist der 48-jährige selbstständiger Podologe und Orthopädieschuhmachermeister wieder fit und uneingeschränkt im Karneval unterwegs; der Anfangsverdacht auf einen Herzinfarkt bestätigte sich nicht. Wegen seiner Herzprobleme ist er aber vorsichtiger geworden.

Die "fünfte Jahreszeit" ist für den Hückeswagener keine Unbekannte, denn Pütz ist seit 16 Jahren Mitglied des Traditionskorps der Blauen Funken Köln. Als solcher kennt er die "jecke Zick" aus dem Effeff. Ungewohnt war dagegen das Prinzenkostüm, aber auch daran hat er sich mittlerweile gewöhnt. "Das macht großen Spaß", versichert der 48-Jährige. Lediglich die Warterei zwischen den Terminen sei mitunter etwas lästig.

Aber seine Fröhlichkeit, die er dann als Prinz an den Tag legt, ist nicht aufgesetzt. "Die ist einfach in mir drin. Sonst wäre man als Prinz und Karnevalist auch fehl am Platz."

Quelle: RP

Jungfrau Alexandra Heukeshowwer bütze joot

Alexander Mundt (50) arbeitet als technischer Angestellter.

Artikel aus der Bergischen Morgenpost von Stephan Büllesbach.

Hückeswagen/Wipperfürth (büba) Der Kinnbart bleibt dran. Das war Voraussetzung für Alexander Mundt, die Jungfrau im Dreigestirn zu mimen. Er gibt "Ihrer Lieblichkeit" das gewisse Etwas – vor allem in Verbindung mit dem roten Lippenstift und der restlichen Schminke. Sich selbst zu schminken hat der 50-jährige technische Angestellte anfangs zwar versucht. Doch stellte sich heraus, dass seine Talente woanders schlummern. Daher übernimmt seine Adjutantin Peggy Brandenburg die Rolle der Maskenbildnerin.

Für den Hückeswagener "ist die Jungfrau die beste Persönlichkeit im Dreigestirn, denn sie hat alle Freiheiten, die man sich wünscht". Dazu gehört es eben auch, das eine oder andere Bützchen mehr zu verteilen als Prinz oder Bauer.

Seine Frau fand seine Kostümierung "anfangs was peinlich". Mittlerweile hat sich Dagmar Mundt aber daran gewöhnt. Denn auch sie habe ihren Spaß daran. Sie selbst ist ebenfalls durch und durch jeck und jedes Jahr mit den "Echten Fründen" im "Rä-Te-Ma-Teng" dabei.

Quelle: RP

Karneval: Unterwegs mit dem Dreigestirn

Artikel aus der Bergischen Morgenpost von Stephan Büllesbach

"Echte Fründe" sind jeck rund um die Uhr

Hückeswagen. Zum ersten Mal wird das Wipperfürther Dreigestirn von Hückeswagenern gestellt. Die BM hat Prinz, Bauer und Jungfrau einmal begleitet.

Um 9.40 Uhr hatte der Tag begonnen. Die drei Freunde aus Hückeswagen, die in dieser Session das Dreigestirn der Wipperfürther Narrenzunft Neye stellen, wurden von ihren Adjutanten und Adjutantinnen abgeholt. "Sie achten darauf, dass wir alles dabei haben wie Zepter, Orden oder Spiegel", erzählt Torsten Pütz. Auch halfen ihm Axel Brandenburg und Bauer Holger seine Adjutantin Jacqueline in ihre Uniformen, da diese hinten geknöpft werden. Peggy Brandenburg, die 2011 mit ihrem Mann Axel das Prinzenpaar stellte, kümmerte sich derweil um die "Maske" der Jungfrau.

Danach ging's zunächst zum "Schnitzelhaus", von wo aus das "janze Jeschmölz" inklusive Elferrat und Tanzgarden zum Kobeshofener Fleischmarkt fuhr. Geschäftsführer Karl-Josef Blumberg, selbst Wipperfürther, hatte eingeladen. Später wird er dazu sagen: "Das ist Völkerverständigung – wir sind damals von Wipperfürth nach Hückeswagen gegangen, heute gehen Hückeswagener nach Wipperfürth und bilden das Dreigestirn." Das zeige, dass beide Städte zusammenwachsen.

Punkt 11.11 Uhr – die Zeit der Narren: Aus dem Verkaufsraum des Fleischmarkts dröhnen die ersten Takte zu einem Hit der kölschen Kult-Band "Brings". Zwischen der Bäckerei Merzenich und den Kassen schunkelt sich das Dreigestirn warm. Danach überreicht Prinz Torsten den obligatorischen Orden an den Gastgeber, und von Jungfrau Alexandra gibt's noch zwei dicke "Schmatzer" auf die Wangen. Ihr Alt schafft es in noch größere Tiefen als der von Mechthild Großmann, die im Münster-Tatort die Staatsanwältin spielt. . .

Dann tanzen die Tanzbärchen – und die Kunden wuseln mit ihren Einkaufswagen oder bepackt mit Wurst- und Brötchentüten irgendwie dadurch. Schlecht gelaunt ist niemand, denn die jecken Tön' zaubern fast jedem ein Lächeln aufs Gesicht. So wie Anja Scholz. "Ich bin Karnevalsfan. Da geht mir das Herz auf", erzählt die Wuppertalerin, die mit diesem "Einkaufserlebnis" nicht gerechnet hat. Töchterchen Franziska, 18 Monate alt, ist auf dem besten Weg, es ihr gleichzutun – und bewegt ihre kleinen Beinchen zur Musik der "Bläck Fööss".

Im Laufe des Tages wird das Dreigestirn noch zu zwei Wipperfürther Seniorenheimen und zu einer Karnevalssitzung in Rönsahl kutschiert. Immer begleitet von den Tanzgarden, und immer mit Strüßjer und jeder Menge guter Laune im Gepäck. Für Prinz, Bauer und Jungfrau aus Hückeswagen ist Letzteres keine lästige Pflicht. Das ist Berufung. Jecke Berufung. Das müssen selbst die Wipperfürther neidlos anerkennen.

Diese Überraschung ist gelungen. Als Diana Neumann in ihren 60. Geburtstag hineinfeiert, stimmen plötzlich drei "Heukeshowwer Jungs" in das Ständchen mit ein. Den Ehrentag der Köchin des "Schnitzelhauses" von Oberröttenscheid, dem Vereinslokal der Narrenzunft Neye, wollte sich das Dreigestirn nicht nehmen lassen. Und so gratulieren jetzt, kurz nach Mitternacht, natürlich auch Prinz Torsten I., Bauer Holger und Jungfrau Alexandra. Nach mehr als 13 Stunden im vollen Ornat halten die Stimmen (und bei der Jungfrau auch die Frisur) immer noch. Hinter sich hat das närrische Trifolium einen anstrengenden Tag mit fünf Auftritten in Hückeswagen, Wipperfürth, Rönsahl und Frielingsdorf – und nach wenigen Stunden Schlaf steht bereits der nächste Höhepunkt an: der Auftritt beim Tollitätentreffen der KG Fenke in Lindlar zu deren 50-jährigen Bestehen.

Das ganze Jahr Training für den Karneval

Artikel aus der Bergischen Landeszeitung von Michael Lenzen

Auf vielen Bühnen in der Region sorgen sie mit ihren Show- und Gardetänzen für gute Stimmung und einen passenden Rahmen für den Auftritt der Tollitäten: Das Tanzcorps Blau-Weiß Neye.

Viel Arbeit ist erforderlich, bis die Tänze einstudiert sind, und auf der Bühne alles reibungslos klappt und leicht aussieht. Zweimal in der Woche trainieren die 26 Tänzer der Garde, das ganze Jahr über.

Auch in der Session gehört das regelmäßige Training dazu, denn es gibt immer etwas zu verbessern und neue Element einzubauen, sagt Trainerin Bianca Voigt. Dabei sind auch die Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Ideen gefragt. Und sie bringen sich auch ein, als beim „Fliegertanz“ neue Elemente ausprobiert werden. Da wird mitgezählt, um die Bewegung auch richtig zur Musik hinzubekommen, geprüft in welcher Richtung sich der Kreis der Tänzerinnen um die drei Tanzpaare drehen soll oder wie die Hebefigur am besten aussieht. Vielleicht doch besser links herum? „Wie dreht Ihr Euch denn lieber?“, fragt die Trainerin. Die Mehrheit entscheidet. Es ist ein fröhliches Miteinander und von außen wirkt es leicht chaotisch, doch die Ideen entstehen in der Kommunikation miteinander, nehmen immer mehr Form an, bis eine gelungene Choreographie entsteht.

Anstrengend ist das Training, die Schritte und Figuren werden wiederholt, immer wieder müssen die Tanzmajore ihre Mädchen in die Höhe stemmen. „Das ist nicht nur eine Frage der Kraft, sondern auch der Technik“, weiß Vorsitzender Andreas Luhnen aus Erfahrung. Schließlich ist er mit seiner Frau seit vielen Jahren als Tanzpaar aktiv. Wichtig sei vor allem die Körperspannung der Mädchen, sonst funktioniere keine Hebefigur. Und die Männer benötigten nicht nur Kraft in den Armen, sondern insgesamt eine gute Muskulatur. Spaß an der Bewegung und ein gewisses Rhythmusgefühl ist auch für die Tanzoffiziere wichtig, sagt Luhnen.

Männer werden noch gesucht

Männer sucht das Tanzcorps, bei den Mädchen und jungen Frauen sieht es besser aus, denn von den Tanzbärchen rücken immer wieder Tänzerinnen nach. Aber sie seien für alle interessierten Tänzer offen, betont Bianca Voigt, bevor sie dazu auffordert, die letzte Hebefigur noch einmal zu probieren. Dann geht es mit dem Tanz wieder von vorne los. Das Lächeln gehört dazu, auch wenn es bei der Konzentration auf eine neue Schrittfolge nicht immer leicht fällt. Mit der Übung und der steigenden Zahl an Auftritten komme das fast von selbst, sagt Luhnen. Es sei schon ein tolles Gefühl, anderen Menschen durch seinen Auftritt Freude zu bereiten. Und genau darum gehe es im Karneval doch.

Kontakt: Andreas Luhnen, Vorsitzender Tanzcorps Blau-Weiß Neye, Telefon 0173/2675971, E-Mail andreasluhnen@t-online.de.

Wittchessäcke erobern Baulemanien

Bürgermeister erteilte Arbeitsvisum an Dreigestirn

Bericht aus dem Bergischen Boten Ausgabe Februar - März

Wipperfürth Schande aber auch! Das Wipperfürther Dreigestirn muss in dieser Session aus Hückeswagen importiert werden. Ist das schon Sozialtourismus? Akuter Prinzen-Mangel und ein bierseliger Samstagabend bereiteten den Nährboden für diese historische Ausnahmesituation. Nun regiert ein Wittchessack in Baulemanien – zumindest bis Aschermittwoch.

„Wenn ihr niemanden findet, ruft mich an“, verabschiedete sich der damals noch kleinbürgerliche Thorsten Pütz nichts ahnend, ob der Tragweite seiner Aussage, vom Tresen. Die ehemalige Jungfrau der Narrenzunft Neye aber hatte sichs gemerkt. Sie, die Wipperfürther, fanden tatsächlich niemanden. Er, der Hückeswagener, stand zu seinem Wort. „Aber nur im Dreigestirn.“ Als designierter Prinz markierte er sogleich sein Revier.

Bauer Holger Haybach zickte rum. Erst lehnte er den Job ab, dann fiel ihm ein, dass er gerne Witze erzählt und Büttenreden hält, und dass der gemeinsame Kumpel Axel Mundt eine hervorragende bärtige Jungfrau abgeben könnte: „Er ist nun mal ein typisches Mädchen.“ Auf seine Stimmlage wäre jeder Tenor neidisch. Zwei Wochen Telefonterror bei der urlaubenden Jungfrau später – „die Bissspuren auf dem Handy-Display kannste heute noch sehen“ – traf man sich zum Meinungsaustausch im Wintergarten. „Also der Axel kam mit seiner Meinung und ging mit unserer“, erzählt Prinz Thorsten. Die anschließende feierliche Beseitigung der Schnapsreste besiegelte sowohl das soeben geschlossene Bündnis als auch das künftige Motto der Session: „Freunde unter Freunden“. Aber ein Wittchessäcke-Dreigestirn lassen die Mitglieder der KG Narrenzunft Neye sowieso nie zu ...

Oh doch. Und zwar ohne Gegenstimme. „Man guckte sich in die Augen und zack – alles war klar“, blickt Jungfrau Axel immer noch erstaunt zurück. Liebe auf den ersten Blick. Bürgermeister von Rekowski sprang über seinen Schatten und erteilte dem Dreigestirn die Aufenthalts-genehmigung, eine Arbeitserlaubnis und die Ehrenbürgerschaft gleich mit.

Dabei prägte weniger eine innige Zuneigung als vielmehr die gegenseitige, in jeder Situation gepflegte Feindschaft die Vergangenheit von Schloss- und Hansestadt. Mal ging es um Frauen, mal um Fußball, mal um die Konfession und mal war der Grund sch... egal. Die Klopperei am Wochenende war bis in die 60er Jahre fest gebucht.

Vor allem beim Fußball gab es wahrhaft derbe Derbys. Der alteingesessene Baulemann Georg Eck erinnert sich: „Einmal reisten die Wittchessäcke als Herbstmeister demonstrativ mit ihrem Siegeskranz an.“ Eine maßlose Provokation. „Der Kranz unternahm prompt einen Abstecher in unser Sägewerk“, schmunzelt Eck. Ausgerechnet in dieser Session hat das Dreigestirn ein Heimspiel. Die Prunksitzung der Narrenzunft findet in der Mehrzweckhalle Hückeswagen statt, da die Mühlenberghalle Baustelle ist.

Früher hieß es, in Hückeswagen leben die schönsten Mädchen, in Wipperfürth die schönsten Jungs. „Das kann ja gar nicht wahr sein, wir kommen ja aus Hückeswagen“, wundert sich Prinz Thorsten. „Als sich unser Jungfrau zum ersten Mal selbst geschminkt hat, sah sie aus als hätte sie beim Paintball verloren“, so der Prinz. Seit dem gibt es weibliche Adjutanten als Schminkhilfe – ebenfalls ein Novum.

Der „buoleman“ im mittelalterlichen Deutsch soll zudem ein feuriger Liebhaber („Buhle“) gewesen sein, will der Ur-Wipperfürther Jonny Johnen herausgefunden haben. Der „Baulemann“ entstand vielleicht auch während der französischen Besatzungszeit. „Beau Allemagne“ – schöne Deutsche – hatten es also selbst den liebestollen Franzosen angetan. Ab 1754 waren französische Regimenter in Wipperfürth stationiert. 1808 erhielt die Stadt die französische Munizipalverfassung. Die Besatzung dauerte von 1923 bis 1924.
Die Bezeichnung Wittchessack rührt vermutlich von dem weißen („witt“) Klatschkäse und dem Quark, den die Hückeswagener früher in weißen Tüchern (Säcken) in ihren Hauseingängen zum Abtropfen aufhingen, erklärt der Heimat- und Geschichtsverein Wipperfürth.

3.5000 Strüssjer wollen Prinz, Bauer und Jungfrau verteilen. Passend zu ihrer Herkunft aus einer Tuchmacherstadt sind ihre Blümchen aus Seide. Früher war der schöne Zwirn ein Trumpf der Witchessäcke im Konkurrenzkampf um die schönsten Bräute. Klar, dass das die als Bauern verunglimpften Wipperfürther fuchste und die Fehde befeuerte. Es kam jedoch tatsächlich zur Rassenvermischung. „Wenn die Großmutter meiner katholischen Frau erfahren hätte, dass ich Protestant bin, würde sie sich heute noch im Grabe umdrehen“, erinnert sich Bauer Holger. Die heutige Hansestadt lag auf dem Land des Kurfürsten von Köln und war somit streng katholisch. Mittlerweile reist ein evangelisches (bzw. jungfräulich atheistisches) Dreigestirn widerstandslos ins „gelobte Land“ nach Wipperfürth zum sonntäglichen Karnevalszug. „Hämmern und alles was dazwischen liegt ist unser Gazastreifen“, scherzt der Prinz. 

„Wir sind Wipperfürther Jungen, / wer jett will, dä sall ens kumme! / Knüppel in der Hank, Fläsche in der Täsche, / wer se nich mem Knüppel kritt, dä kritt se met der Fläsch!“
Wipperfürth-Lied, um Hückeswagener willkommen zu heißen

Quelle: http://www.bergischerbote.de/Bergisches-Land/BB01_2014_karneval2.htm

Tänzchen bei Autopanne

Dreigestirn nimmt Plattfuß mit Humor Reifenwechsle mit Musik begleitet

Artikel aus der Bergischen Landeszeitung


Wipperfürth/Recklinghausen.
Auf dem Rückweg vom Tollitätentreffen in Recklinghausen, noch im Stadtgebiet, musste der Minibus des Wipperfürth Dreigestirns eine Zwangspause einlegen. Ein Hinterrad war platt und nötigte die Tollitäten samt Anhang zum Aussteigen. Die gute Stimmung des Treffens, von dem die Wipperfürth Narren begeistert waren, ließ sich die Truppe dadurch aber nicht vermiesen.

Die Karnevalsmusik im Innenraum des Fahrzeugs wurde aufgedreht und die Herren durften ihres Amtes als Freizeitmechaniker walten. Lediglich eine halbe Stunde habe es gedauert, dann war der Reifen schon gewechslet. "Die Zeit haben wir mit viel Spaß an der Freude überbrückt", verrät Adjudantin Peggy Brandenburg, die mit Jungfrau Alexandra ein spontanes Tänzchen auf dem Bügersteig vollführte. Echte Karnevalisten nehmen eben jede Situation mit Humor. (nh)

Dreigestirn der Narrenzunft Neye beim Schützenwinterfest

Eigentlich wollte sich Torsten Pütz nach seinem Krankenhausaufenthalt bis zur heißen Phase des Karnevals noch schonen. Doch wenn "seine "Schützen" ihr Winterfest feiern, hält den Karnevalsprinzen nichts mehr. Das Dreigestirn der Narrenzunft Neye hatte auch einen Auftritt beim Schützenwinterfest Samstag im Kolpinghaus.

"Wir haben volles Haus", freute sich Schützenchef Stefan Lorse. Gut 150 Schützen feierten mit der Band "Let´s dance" bis weit nach Mitternacht.

Angesichts des bevorstehenden Karnevals mutierte das Fest zur Karnevalssitzung. Nicht nur der Auftritt des Dreigestirns passte dazu, sondern auch das weitere Programm. Holger Fuhr-Leyens sorgte mit seiner Büttenrede "ne kranke Schütze" für manchen Schenkelklopfer. Gemeinsam mit Henry Müller und Axel Diederichs bildete er "Die drei Tenöre", die dem Kaiserpaar Lutz und Dominique Annacker ein selbst getextetes Kaiserlied vortrugen.

Dass die Stimmung ausgezeichnet war, zeigte sich gegen Ende des Festes. Als die Band einpacken wollte, wurde der Vertrag kurzerhand verlängert. kam

Quelle: Remscheider Generalanzeiger

Dreigestirn als Helden in Strumpfhosen - Anprobe des Dreigestirns

Das Hückeswagener Trio Torsten Pütz, Holger Haybach und Axel Mundt bildet in der kommenden Karnevalssession das Dreigestirn der Narrenzunft Neye. Mit der Anprobe der Kostüme ging's für die Jungs jetzt inoffiziell los.

Keine Kompromisse. Der Bart bleibt dran! Axel Mundt wird auch als Jungfrau Alexandra auf den liebevoll gepflegten Kinnbart nicht verzichten. Ein ausgewachsener Damenbart ist der etwa sechs Zentimeter lange und zwei Zentimeter breite Streifen ohnehin nicht. Außerdem verleiht er der jecken, blond perückierten Jungfrau das gewisse Etwas.

"Papa, Du bist ja jetzt ein Mädchen!": Mundts Tochter Maxime kann's noch gar nicht richtig fassen, als der 50-Jährige im Wintergarten seines Kumpels und Prinzgemahls Torsten Pütz zum ersten Mal das blau-güldene Jungfrauen-Kostüm anprobiert – Perücke, Krone und der obligatorische Handspiegel inklusive. Nur das Strumpfband fehlt noch; das kommt erst in der Session zum Einsatz. "Wenn einer das haben will mit den Zähnen, muss er zahlen", sagt Jungfrau Alexandra zur Erheiterung seiner Adjutantin Peggy Brandenburg, die in der Session 2011/12 selbst Prinzessin war.

Derweil schwitzt Bauer Holger schon in vollem Ornat. Dicke Jacke, Umhang, schwere Hose, Stiefel und der Hut mit den neu eingesteckten Pfauenfedern auf dem Kopf – der Hückeswagener ahnt so langsam, auf was er sich da eingelassen hat. In Pütz' Wintergarten ist es noch angenehm kühl, die Körpertemperatur geht dennoch in Richtung Fieber. Und auch der Jungfrau wird's ein wenig plümerant: "Unter der Perücke sind's gefühlte 38 Grad", stöhnt Alexandra, muss aber dabei lachen. Wie soll das während der Session erst in den vollbesetzten Sälen und Zelten werden?

Mittlerweile ist auch der "Chef" des närrischen Triumvirats aufgetaucht. Torsten Pütz trägt eine kurze Pumphose über der weißen Strumpfhose und in Ermangelung der blauen Schnallenschuhe noch Gesundheitslatschen – so also sieht der Traum eines jeden Jecken aus, den Wicky Junggeburth im Kölner Karneval so hingebungsvoll mit "Eimol Prinz zo sin. . ." besingt.

Während Bauer Holger mit Jacqueline Clever von der Narrenzunft Neye ebenfalls schon eine Adjutantin zur Seite steht, hat der Prinz noch keinen fürsorglichen Begleiter gefunden. Bei der Anprobe hilft ihm daher die Vereinsschneiderin Bärbel Leineweber in die Prinzenjacke und knöpft ihm den Umhang an die Schulter. "Is' was spack", stellt die Expertin fest, als sie prüfend von hinten an der Jacke zupft. "Das ist das einzige Kostüm, das gepasst hat", echauffiert sich Torsten Pütz. Das gute Secondhand-Stück hatte er extra bei Hintzen in Korschenbroich geholt, einer auf Uniformen und Kostüme aller Art spezialisierten Firma.

Die Schneiderin hat jedoch eine Lösung parat: "Dann setzen wir die Knöpfe ganz nach außen." Dadurch bekommt der Prinz im Rücken mehr Spielraum. Probeweise wirft der 48-Jährige die Arme in die Luft, als würde er ein imaginäres närrisches Volk begrüßen. Als die Arme wieder unten sind, rutscht auch das Oberteil auf die Hüfte. "Bei den anderen Kostümen war ich bei sowas bauchfrei", erzählt Torsten I. grinsend.

Bärbel Leineweber bittet er: "Mach es nicht zu eng, sonst rutscht das Oberteil nicht wieder runter, wenn ich mal in Aktion bin." Die Weihnachtsplätzchen-Saison fällt für ihn und seine beiden Mitstreiter daher wohl zugunsten der Karnevalssession aus.

Bis morgen müssen die Kostüme perfekt sitzen, denn dann stellt sich das erste Hückeswagener Dreigestirn im Wipperfürther Karneval zusammen mit der gesamten Narrenzunft Neye dem Fotografen für das Sessionsheft und den Internetauftritt. Ausgerechnet am Altstadtfest-Sonntag! Torsten Pütz hat "seinem" Bauern daher angeboten, sich bei ihm umzuziehen. Denn Holger Haybach wohnt an der Marktstraße. "Und Du willst ja nicht etwa in voller Montur übers Altstadtfest laufen. . ."

Das würde in der karnevalistischen Diaspora Hückeswagen wohl für so manchen irritierten Blick sorgen. Aber die drei Heukeshowwer Jungs haben sich ohnehin vorgenommen, in der nächsten Karnevalssession der Schloss-Stadt ein wenig Entwicklungshilfe in Sachen Schunkeln, Strüßjer und Bützen zu geben.

Quelle: RP

hier geht es zu den Fotos der Anprobe.

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Samstag, 14.10.17 16:19

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Termine

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November 2017

Samstag, 11.11.2017: Sessionseröffnung mit Vorstellung der neuen Tollitäten

Dezember 2017

Freitag 01.12. + Samstag 02.12. ganztägig: Stand auf dem Alternativen Adventsmarkt

Dezember 2017

Januar 2018

Sonntag: 07.01.2018: Narrenarena, das etwas andere Tollitätentreffen, Beginn 11.11 Uhr in der Alten Drahtzieherei in Wipperfürth

Samstag, 27.01.2018: Narrenzünftige Kostümsitzung in der Voss-Arena, Wipperfürth

Februar 2017

Sonntag, 04.02.2018: Prinzenmesse, Pfarrkirche St. Nikolaus

Weiberfastnacht, 08.02.2018, ganztägig in und um Wipperfürth

Sonntag, 11.02.2018: Karnevalszug, Start 12:11 Uhr in der Neyesiedlung

Rosenmontag, 12.02.2018

Aschermittwoch, 14.02.2018: traditionelles Fischessen in Vereinslokal